Schlauchlining

Sanierung von Kanälen und Leitungen mit Schlauchlinern

Sanierung von Kanälen und Leitungen mit Schlauchlinern

Das Schlauchlining (auch CIPP – Cured-In-Place Pipe) ist ein grabenloses Sanierungsverfahren für defekte Kanäle und Leitungen. Dabei wird ein flexibler, mit Harz getränkter Schlauch in das Rohr eingezogen oder per Luftdruck invertiert (Umstülpen mit Luft- oder Wasserdruck).

Arten

GFK-Schlauchliner (Glasfaserverstärkter Kunststoff)

Diese Liner bestehen aus Glasfasermatten, die mit Reaktionsharz (meist ungesättigtes Polyesterharz oder Vinylesterharz) getränkt sind.

Nadelfilzliner (Synthesefaserliner)

Diese Liner bestehen aus einem flexiblen Polyester- oder Nadelfilz. Sie sind quasi das „biegsame“ Gegenstück.

Die Aushärtungsverfahren

  • Warmwasser/Dampf: Thermische Energie startet die chemische Reaktion des Harzes.
  • UV-Licht: Ein Lichtzug mit UV-Lampen fährt durch das Rohr und härtet den Liner aus.

Warum Schlauchlining?

  • Minimalinvasiv: keine Gräben, kaum Lärm und kaum CO₂-Ausstoß durch schwere Baumaschinen
  • Hydraulik: Trotz minimaler Querschnittsverringerung fließt das Wasser oft besser, da die neue Oberfläche extrem glatt ist.
  • Dichtheit: Es entsteht ein fugenloses System, das Wurzeln keine Chance bietet.
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