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Nutzfahrzeuge am Bau/

Ford Ranger PHEV: Dieser Pick-up ersetzt Generatoren

Ford Ranger PHEV: Dieser Pick-up ersetzt Generatoren
Pick-up mit Extra-Power: Der Ford Ranger Plug-in-Hybrid ist als Stromlieferant dank Pro Power Onboard besser als jeder Generator. | Foto: Ford

Ford Pro hat das fahrzeugeigene Stromversorgungssystem des neuen Ranger Plug-in-Hybrid (PHEV) einem Härtetest unterzogen. Im direkten Duell mit einem konventionellen Benzingenerator auf der Baustelle erzielte der allradgetriebene Pick-up einen klaren Punktsieg bei den Betriebskosten, den Abgasen und der Logistik.

Rollendes Kraftwerk spart wertvolle Ladekapazität

Wer auf weitläufigen Baustellen oder im Tiefbau ohne festen Netzanschluss arbeitet, war bislang auf das Mitführen benzinbetriebener Stromaggregate angewiesen. Diese Generatoren beanspruchen jedoch wertvollen Platz auf der Ladefläche des Fahrzeugs, schränken die Nutzlast ein und bergen das permanente Diebstahlrisiko von Gerät und Benzinkanistern. Mit der Einführung des Ranger Plug-in-Hybrid nutzen Handwerker stattdessen die Stromversorgung des Fahrzeugs. Der neue Pick-up liefert direkt aus seiner Traktionsbatterie eine elektrische Leistung von bis zu 6,9 Kilowatt – ausreichend Energie für den gleichzeitigen Betrieb schwerer Elektrowerkzeuge wie Schweißgeräte oder Kreissägen.

Labortest entlarvt veraltete Generatormotoren

Um die realen Umweltbelastungen der Arbeiter im Nahbereich von Verbrennungsmotoren zu untersuchen, verglich das Entwicklungszentrum Dunton ein typisches mobiles 4-kW-Benzinaggregat mit dem Verbrennungsmotor des Ranger PHEV unter Laborbedingungen. Die Messergebnisse offenbaren laut Ford ein extremes Gefälle bei den gesundheitsgefährdenden Abgasen, da Kleingeneratoren im Gegensatz zu modernen Pkw und leichten Nutzfahrzeugen kaum Abgasreinigungssysteme besitzen. Bei niedriger Leistungsabgabe emittierte das gemietete Aggregat rund 15-mal so viele giftige Stickoxide wie der Pick-up, bei maximaler Auslastung stieg der Stickoxidausstoß des Generators sogar auf das 9.000-Fache des Fahrzeugwerts an.

Handwerker-Einsatz im Nirgendwo: Mit Pro Power Onboard liefert Deutschlands beliebtester Pick-up Strom für Elektrogeräte aller Art. | Foto: Ford
Handwerker-Einsatz im Nirgendwo: Mit Pro Power Onboard liefert Deutschlands beliebtester Pick-up Strom für Elektrogeräte aller Art. | Foto: Ford

Generator stößt 1.200-mal mehr giftiges CO aus als der Pick-up

Noch deutlicher fiel der Unterschied beim giftigen, geruchlosen Kohlenmonoxid (CO) aus, das in Gräben oder Baugruben lebensgefährlich werden kann. Der Generator stieß im Testdurchschnitt mehr als 450-mal so viel CO aus wie der Ranger PHEV, in Spitzenzeiten lag der Ausstoß sogar um das 1.200-Fache höher, heißt es von Ford weiter. Auch bei den unverbrannten Kohlenwasserstoffen (HC) übertraf das mobile Aggregat den modern geregelten Verbrennungsmotor des Allradlers um das 15- bis 110-Fache. Beim klimaschädlichen Kohlendioxid (CO2) erzielt der kleine Generatormotor zwar im kalten Zustand leichte Vorteile, benötigt aber nach fünf Minuten Aufwärmzeit bei einer konstanten Abfrage von über zwei Kilowatt Leistung mehr Kraftstoff und stößt folglich auch mehr CO2 aus als der Pick-up.
Pro Power Onboard arbeitet sauberer und kostengünstiger als ein mobiles Stromaggregat. | Foto: Ford
Pro Power Onboard arbeitet sauberer und kostengünstiger als ein mobiles Stromaggregat. | Foto: Ford

Effiziente Stromerzeugung schont das Budget

Trotz des deutlich größeren Hubraums arbeitet der Verbrennungsmotor des Ranger Plug-in-Hybrid unter Last wesentlich effizienter als das Aggregat, so der Hersteller. Wenn der Bordrechner das Triebwerk anwirft, um den Ladezustand der Antriebsbatterie während der Stromentnahme konstant zu halten, arbeitet das System auf Betriebstemperatur mit dem halben Kraftstoffbedarf des Generators. Ist die Traktionsbatterie vor dem Arbeitseinsatz voll geladen, sinken die Spritkosten auf der Baustelle sogar auf ein Drittel des Aggregat-Verbrauchs. Ford Pro beziffert die Ersparnis bei einer täglichen Nutzung von einer Stunde auf über 1.400 Euro pro Jahr und Fahrzeug.

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