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Tief- und Straßenbau/

Liebherr bringt neuen Fräsmischer LMC 80 auf den Markt

Liebherr bringt neuen Fräsmischer LMC 80 auf den Markt
Liebherr erweitert sein Spezialtiefbau-Programm um den Fräsmischer LMC 80. Das Anbaugerät für die LRB-Serie ermöglicht Bodenmischungen bis 40 Meter Tiefe. | Foto: Liebherr

Die Liebherr-Werk Nenzing GmbH erweitert ihr Portfolio für die Baugrundverbesserung. Mit dem neu vorgestellten Fräsmischer LMC 80 bringt der Hersteller ein Anbauwerkzeug für das lärm- und vibrationsarme Bodenmischverfahren auf den Markt. Das Anbaugerät für die LRB-Serie erlaubt Bodenmischungen bis 40 Meter Tiefe.

Der LMC 80 vermischt das vorhandene Erdreich im Baufeld direkt mit einer zementösen Bindemittel-Suspension, um tragende oder dichtende Schotter- und Lamellenelemente herzustellen. Da kein Bodenaushub anfällt und abtransportiert werden muss, entfallen teure Lkw-Fahrten und Deponiegebühren. Zudem reduziert das rein rotierende Mischverfahren im Vergleich zu Rammarbeiten die Lärm- und Vibrationsbelastung im urbanen Raum drastisch.

Der Fräsmischer verfügt über vier Fräsräder, die von zwei Antrieben mit einem maximalen Drehmoment von jeweils 80 Kilonewtonmeter bewegt werden. Die maximale Drehzahl liegt bei 30 Umdrehungen pro Minute. Als Trägergeräte dienen die Ramm- und Bohrgeräte LRB 23 und LRB 355. Das kompakte LRB 23 erreicht mit einem Verlängerungsgestänge eine maximale Mischtiefe von 36 Metern, das größere LRB 355 stellt Mischelemente bis zu einer Tiefe von 40 Metern her. Die erzeugten Lamellen weisen Querschnitte von 2.800 mal 500 bis zu 1.000 Millimetern auf.

Präzise Ausrichtung per Satellitennavigation

Für das millimetergenaue Abteufen der Elemente integriert Liebherr digitale Assistenzsysteme in die Maschinensteuerung. Über das Positionierungssystem Lipos richten die Bediener den Fräsmischer per Satellitennavigation punktgenau auf den vorgegebenen Koordinaten aus. Eine sensorbasierte Vertikalitätsmessung zeigt Abweichungen in Echtzeit auf dem Kabinenmonitor an, sodass der Geräteführer sofort gegensteuern kann. Um das Werkzeug flexibel an unterschiedliche Achsrichtungen anzupassen, lässt sich der LMC 80 um 135 Grad in der Mischachse schwenken, ohne den Mäkler des Trägergeräts zu bewegen.

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Schnelles Umrüsten senkt die Vorhaltekosten

Die Montage des Fräsmischers erfolgt im liegenden Zustand auf dem Boden. Die Trägergeräte LRB 23 und LRB 355 lassen sich durch den einfachen Wechsel des Anbauwerkzeugs zügig für klassische Ramm- oder Bohranwendungen mit Hammer, Rüttler oder Bohrantrieb umrüsten. Der LMC 80 wurde anlässlich des 50-jährigen Werkjubiläums in Nenzing präsentiert und ist ab sofort verfügbar.

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