Newsletter abonnieren

Für Sie bauen wir unseren Newsletter mit den relevantesten Neuigkeiten aus der Branche.
Nutzfahrzeuge am Bau/

China-Lkw drängen nach Europa: Ein Drittel günstiger als die Konkurrenz?

China-Lkw drängen nach Europa: Ein Drittel günstiger als die Konkurrenz?
Über ein Dutzend China-Hersteller drängen mit schweren E-Lkw, Megawatt-Laden und Kampfpreisen nach Europa. Foton etwa trumpfte mit Transportern Kleinbussen und Schwer-Lkw auf der IAA Transportation 2026 auf. | Foto: FH

Mehr als ein Dutzend chinesischer Lkw-Hersteller mischte auf der IAA Transportation mit und drängt nun auf den europäischen Markt. Einige Unternehmen aus dem Reich der Mitte zeigten serienreife, batterieelektrische Modelle und klaren Vertriebskonzepte. Für andere scheint der Weg nach Europa noch weit.


Anzeige
Alles erfasst, aber kein Überblick: Wie läuft das Projekt eigentlich?

Alles erfasst, aber kein Überblick: Wie läuft das Projekt eigentlich?

Datenchaos am Monatsende? Wie Sie verstreute Baudaten auf einer Plattform zusammenführen und Ihre Projektmargen zielsicher steuern.


Der chinesische Lkw-Binnenmarkt schwächelt. Um die massiv ausgebauten Produktionskapazitäten im Land auszulasten, drängen die Hersteller aus dem Reich der Mitte verstärkt nach Europa. Schnell könnten aus den Neueinsteigern ernsthafte Wettbewerber für die heimische Nutzfahrzeugindustrie werden. Schließlich kamen zur diesjährigen IAA Transportation nach Hannover viele der Anbieter mit ganz ansehnlichen Lkw-Modellen, die zum großen Teil bereits auf europäische Verhältnisse getrimmt sind. Gleichzeitig versprechen die Chinesen, ihre elektrifizierten Schwer-Lkw rund ein Drittel günstiger als heimische Anbieter verkaufen zu können.

Sany punktet mit 636-kWh-Batterie und europäischem Alltrucks-Netz

Der elektrische Sany-Sattelzugmaschine vom Typ e263 S lässt sich mit Kipphydraulik für den Baustofftransport ausrüsten. | Foto: FH
Der elektrische Sany-Sattelzugmaschine vom Typ e263 S lässt sich mit Kipphydraulik für den Baustofftransport ausrüsten. | Foto: FH
Der chinesische Baumaschinen- und Nutzfahrzeugkonzern Sany treibt seine Europastrategie voran. Die Elektro-Lkw für den hiesigen Markt entstehen in Changsha, wo der Mutterkonzern seit 2019 eine der weltweit größten Produktionsstätten für schwere Elektro-Lkw betreibt. Neben klassischen Baufahrzeugen wie dem e435 8x4 nimmt der Hersteller jetzt auch Fahrzeuge für Logistik und Kommunen ins Portfolio auf. Auf der IAA Transportation zeigte der Hersteller die batterieelektrische Sattelzugmaschine e263S 4x2 sowie das Fahrgestell e263R. Die Fahrzeuge vertrauen auf eine Lithium-Eisenphosphat-Batterie (LFP) mit einer Speicherkapazität bis zu 636 kWh. Ein modern gestaltetes 800-V-Bordnetz erlaubt hohe CCS-Ladeleistungen bis 400 kW, wodurch die Batterien rasch wieder einsatzbereit sind. Eine integrierte E-Achse mit Zweiganggetriebe garantiert eine Dauerleistung von 420 kW (570 PS) sowie eine Spitzenleistung von 730 kW. Die nutzbare Reichweite liegt je nach Fahrprofil und Beladung bei 500 und mehr Kilometern. Zusätzlich folgen nun 4x2- und 6x2-Fahrgestelle (e345/e360 6x2 und e363 6x2) auf nahezu gleicher Basis mit 450 bis 636 kWh und breitem PTO-Portfolio. Sany forciert den Verkaufsstart sowie den Ausbau des Service- und Ersatzteilnetzwerks in Deutschland. Unterstützung leisten die Alltrucks-Servicewerkstätten mit ihren 650 Stützpunkten in Europa samt 24/7-Pannendienst, der über Putzmeister bereitgestellt wird.

BYD ETT 44 lädt an Megawatt-Säulen in nur 20 Minuten

Der ETT 44 ist das neue Flaggschiff von BYD, wirkt schon sehr europäisch und soll Mitte 2027 in den Markt kommen. | Foto: FH
Der ETT 44 ist das neue Flaggschiff von BYD, wirkt schon sehr europäisch und soll Mitte 2027 in den Markt kommen. | Foto: FH
Auch BYD baut die Präsenz in Europa stetig aus und nutzte die Messe für die Vorstellung der schweren Sattelzugmaschine ETT 44. Das batterieelektrische 4x2-Flaggschiff mit Hochdachfahrerhaus bedient den regionalen und überregionalen Verteiler- und Fernverkehr und soll Mitte 2027 samt Angebot für Finanzierung, Ladeinfrastruktur und Wartung in den Markt kommen. Den Antrieb übernehmen zwei Elektromotoren mit einer kombinierten Gesamtleistung von 540 kW (734 PS). In der Spitze sollen es sogar 735 kW oder 1.000 PS sein. Die Motoren übertragen ihre Kraft über eine automatisierte Zweigang-Schaltung auf die Hinterachse. Als Energiespeicher fungiert die konzerneigene Blade-Batterie auf LFP-Basis mit einem Energiegehalt von 434 oder 651 kWh. Diese Kapazität ermöglicht praxisnahe Reichweiten bis 400 oder 600 km. Über CCS2 kann der ETT 44 mit maximal 420 kW laden, so dass das Aufladen der Akkus von 20 auf 80% höchstens 60 min dauert. An MCS-Schnellladesäulen lässt sich der Energiespeicher innerhalb von etwa 20 min von 20 auf 80% aufladen, da das MCS-Laden mit bis zu 1,5 MW Ladeleistung möglich sein soll. Das modern ausgestattete Fahrerhaus absolvierte erfolgreich die strengen schwedischen Crash-Tests. BYD nutzt seine etablierten Importstrukturen und will die Werkstattkooperationen in Europa erweitern.

FAW Trucks bringt Cortron CS mit 800-Volt-Technik und XXL-Kabine

Der stromgetriebene FAW Cortron CS 925 EV nutzt eine 800-V-Architektur und wird von einer 550 kW (748 PS) starken E-Achse angetrieben. | Foto: FH
Der stromgetriebene FAW Cortron CS 925 EV nutzt eine 800-V-Architektur und wird von einer 550 kW (748 PS) starken E-Achse angetrieben. | Foto: FH

Der chinesische Nutzfahrzeugriese FAW Trucks untermauerte auf der IAA Transportation seine ehrgeizigen Expansionspläne für den europäischen Markt. Ein eigenes Entwicklungszentrum im österreichischen Steyr unterstützt die Anpassung der Fahrzeuge an hiesige Standards. Der Verkaufsstart und die ersten Fahrzeugauslieferungen des Cortron CS in Europa sollen unmittelbar bevorstehen.

Das Modell basiert auf der Schwer-Lkw-Plattform der siebten Generation von FAW Trucks. Die Sattelzugmaschine in der Radformel 4x2 stand im Zentrum des FAW-Messeauftritts. Neben den klassischen Dieselvarianten CS 600 und CS 600 XXL mit bis zu 600 PS setzt FAW vor allem auf den batterieelektrischen Antrieb.

Der stromgetriebene Cortron CS 925 EV nutzt eine moderne 800-V-Architektur und wird von einer 550 kW (748 PS) starken E-Achse mit zwei Motoren angetrieben. FAW nutzt eine dreistufige E-Achse, die für hohe Effizienz bei Dauertempo sorgen soll. Die im Unterboden und hinter der Kabine installierten LFP-Batteriepakete mit einer Kapazität von bis zu 676 kWh stellen eine Reichweite von vollbeladen über 550 km bereit. Dank Dual-Gun-Schnellladung lässt sich die Batterie innerhalb von nur 45 min auf 90% aufladen. Für hohen Fahrkomfort im Fernverkehr bietet FAW die Zugmaschine neben der Standardkabine auch mit einer geräumigen XXL-Hütte an. Ergänzend gewährt das Unternehmen mit der futuristischen Designstudie TL.X einen Ausblick auf die nächste Lkw-Generation des Jahres 2036.

Superpanther montiert den eTopas 600 in Steyr

Der Superpanther eTopas 600 wurde im österreichischen Steyr auf die Verhältnisse in Europa getrimmt und soll bald in den Verkauf gehen. | Foto: FH
Der Superpanther eTopas 600 wurde im österreichischen Steyr auf die Verhältnisse in Europa getrimmt und soll bald in den Verkauf gehen. | Foto: FH

Das Technologieunternehmen Superpanther setzt Maßstäbe im europäischen E-Truck-Segment. Der chinesische E-Mobilitäts-Spezialist zeigte in Hannover eindrucksvoll, wie eine schnelle Transformation des Schwerlastverkehrs gelingen kann. Im Fokus stand die vollelektrische Sattelzugmaschine eTopas 600 4x2, die sich an den Anforderungen europäischer Transportflotten orientiert und eine EG-Typgenehmigung besitzt. Der Elektro-Antrieb basiert auf der verbauten E-Achse, die eine Leistung von 394 kW (535 PS) bereithält. Künftige Leistungsstufen sollen sogar bis zu 500 kW (680 PS) reichen. Als Energiespeicher dient eine 621 kWh fassende LFP-Batterie von CATL, die vollgeladen eine praxistaugliche Reichweite von bis zu 560 km garantieren soll.

Dank 800-V-Plattform und moderner Ladetechnik lädt der Truck an zwei Schnellladesäulen simultan mit je bis zu 330 kW, wodurch der Akku in nur 38 min von 20 auf 80% erstarkt. Ergänzend treibt das Unternehmen Technologien für intelligentes Flottenmanagement, Megawatt-Laden und autonomes Fahren voran. Beim Vertrieb und der Fertigung beschreitet Superpanther einen klaren Kurs in Europa. Das Unternehmen lässt den eTopas 600 als SKD-Bausatz direkt im österreichischen Traditionswerk Steyr Automotive montieren. Für einen flächendeckenden Service und den Kundendienst kooperiert der Hersteller eng mit dem etablierten Werkstattnetzwerk von Alltrucks. Bis Ende 2027 plant Superpanther bereits eine Flotte von rund 1.000 Fahrzeugen auf europäischen Straßen einzusetzen.

Skyworth Z9 kombiniert extreme Glasfront mit autonomem Fahren

Der Skyworth Z9 feierte seine Weltpremiere auf der IAA und rückte die E-Mobilität in Kombination mit hochautomatisiertem Fahren in den Mittelpunkt. | Foto: FH
Der Skyworth Z9 feierte seine Weltpremiere auf der IAA und rückte die E-Mobilität in Kombination mit hochautomatisiertem Fahren in den Mittelpunkt. | Foto: FH
Der Elektronik- und Fahrzeugkonzern Skyworth Auto feierte mit der kantig-futuristische Sattelzugmaschine Z9 sein Debüt auf der IAA und rückte die E-Mobilität in Kombination mit hochautomatisiertem Fahren in den Mittelpunkt. Das Highlight des Messeauftritts bildete die Weltpremiere des Skyworth Z9, einer schweren Elektro-Sattelzugmaschine mit Radformel 6x4 für Transportaufgaben im schweren Verteiler- und Baustellenverkehr. Der Z9 sticht durch ein futuristisches, extrem tief heruntergezogenes und großzügig verglastes Fahrerhaus mit optimaler Übersichtlichkeit hervor. Ein Dual-Motor-System treibt den Z9 an und stellt eine elektrische Systemleistung von 610 kW sowie ein Spitzendrehmoment von 1.160 Nm bereit. Große Akku-Module mit über 500 kWh Kapazität erlauben Aktionsradien von rund 400 bis 450 km. Eine Besonderheit des Z9 ist seine Auslegung für autonomes Fahren nach Level 4, unterstützt durch eine umfangreiche Sensorik aus LiDar, Radar und HD-Kameras. Der Vertrieb in Europa soll über ausgewählte Importeure erfolgen, die zeitnah erste Testflotten an Großkunden ausliefern und auch Kundendienst, Ersatzteilversorgung und datenbasierte Flottenlösungen abdecken sollen.

Farizon Homtruck setzt auf Silikon-Carbide-Inverter und niedrigen Luftwiderstand

Der aerodynamisch optimierte Farizon Hometruck aus dem Geely-Konzern soll elektrisch, mit Methanol oder mit Wasserstoff angetrieben werden können. | Foto: FH
Der aerodynamisch optimierte Farizon Hometruck aus dem Geely-Konzern soll elektrisch, mit Methanol oder mit Wasserstoff angetrieben werden können. | Foto: FH
Farizon, die Nutzfahrzeugmarke des chinesischen Geely-Konzerns, stellt auf der IAA Transportation ihre Produktpalette für den europäischen Markt vor. Neben den kleineren Stromern SV und V7E zog vor allem die aerodynamisch optimierte Sattelzugmaschine Homtruck die Blicke des Fachpublikums auf sich. Der für den schweren Güterverkehr konzipierte Homtruck vereint moderne Digitalisierung mit effizienter Elektromobilität. Die Plattform sei flexibel ausgelegt und unterstütze sowohl batterieelektrische Antriebe als auch Methanol-Antriebe und Wasserstoff-Brennstoffzellen. Als Energiespeicher im E-Lkw dient ein im Chassis flach verbautes LFP-Akkupaket mit einer Kapazität von 600 kWh. Damit erzielt der Stromer Reichweiten von mehr als 500 km. An leistungsstarken Schnellladesäulen lädt die Batterie in 40 min von 20 auf 80% wieder auf. Über die Megawatt-Lader (MCS) lässt sich der Lkw in unter 20 min für weitere Strecken aufladen.

Der Einsatz einer hocheffizienten E-Achse in Kombination mit Silicon-Carbide-Invertern und einem niedrigen Luftwiderstandsbeiwert von 0,351 soll den Energieverbrauch drastisch senken. Der Homtruck-Auftritt dient Farizon als Technologieträger für den Übergang zu softwarezentrierten, rein elektrischen Plattformen. Für den Markteintritt in Europa will der Hersteller „rasch belastbare Netzwerke“ aufbauen. Das Unternehmen beabsichtigt, eigene Landesgesellschaften in Deutschland und Frankreich zu gründen sowie eine Europazentrale einzurichten. Zur Absicherung von Service, Finanzierung und Ersatzteillogistik kooperiert Farizon mit Branchengrößen wie Bosch, ZF, CATL, AMF-Bruns und anderen. Ein deutsches Zentrallager für Ersatzteile sichert bereits die zeitnahe Versorgung. Zudem prüft der Konzern weitere Lokalisierungsschritte sowie Fertigungsmöglichkeiten vor Ort, um künftig noch flexibler auf europäische Kundenbedürfnisse zu reagieren.

Deepway Star 513 mit 5-Meter-Radstand und CATL-Akkus

Die batterieelektrische Sattelzugmaschinen DeepWay Star 513 4x2 besitzt hinten angeschlagene Türen. | Foto: FH
Die batterieelektrische Sattelzugmaschinen DeepWay Star 513 4x2 besitzt hinten angeschlagene Türen. | Foto: FH

Das chinesische Technologie-Startup Deepway feierte sein IAA-Debüt mit Konzentration auf Digitalisierung und E-Mobilität. Das Unternehmen präsentierte unter anderem die batterieelektrische Sattelzugmaschinen Star 513 4x2 und Star 600 6x2. Ein langer Radstand von fünf Metern prägt die Erscheinung des Fahrzeugs. Eine 360 kW (490 PS) starke E-Achse übernimmt den Vortrieb und soll ein gleichmäßiges Beschleunigungsverhalten sichern. Für die Energieversorgung nutzt der Star 513 ein LFP-Akkupaket von CATL mit einer Kapazität von 513 kWh. Dies garantiert vollbeladen eine Reichweite von mehr als 400 km.

Neben dem rein elektrischen Antrieb setzt das Fahrzeug auf eine tiefgreifende Integration von Vernetzungselementen und Assistenzsystemen für automatisiertes Fahren. Deepway strebt im Rahmen seiner globalen Strategie einen gezielten Markteintritt in Europa und Deutschland an. Der Hersteller plant, die weiterentwickelte Version 3.0 seines schweren Lkw ab dem Jahr 2027 auf den europäischen Markt zu bringen. Für den Vertrieb und den flächendeckenden Kundendienst baut das Unternehmen Partnerschaften mit lokalen Händlern und Logistikdienstleistern auf. Pläne für eine direkte Fahrzeugproduktion auf europäischem Boden nennt Deepway derzeit noch nicht, fokussiert sich jedoch auf die enge Abstimmung der Modellreihen mit europäischen Zulassungs- und Kundenstandards.

Sinotruk sichert Europa-Standards mit Montage in Steyr

Als dreiachsige Sattelzugmaschine besitzt der Sitrak 6x2 S-EV eine leistungsstarke E-Achse mit bis zu 450 kW Spitzenleistung und rund 400 km Reichweite. | Foto: FH
Als dreiachsige Sattelzugmaschine besitzt der Sitrak 6x2 S-EV eine leistungsstarke E-Achse mit bis zu 450 kW Spitzenleistung und rund 400 km Reichweite. | Foto: FH

Auch Sinotruk baut seine europäische Präsenz mit der Marke Sitrak und der Montage in Steyr aus. Der chinesische Nutzfahrzeug-Riese unterstrich auf der IAA damit seine Ambitionen im europäischen Markt und zeigte fünf verschiedene Modelle, darunter die batterieelektrische Sattelzugmaschine Sitrak 4x2 EV Prime Mover, einen E-Kipper (8x4) und ein 6x2-Fahrgestell. Die Fahrzeuge zeichnen sich durch ein eigenständiges Design und hochentwickelte Antriebstechnik aus. Eine leistungsfähige E-Achse übernimmt den Antrieb und liefert in der Spitze bis zu 450 kW (612 PS). Für eine hohe Reichweite von rund 550 km sorgen LFP-Batterien mit einer Gesamtkapazität von 600 kWh.

Beim Laden setzt Sinotruk auf zukunftsweisendes Megawatt-Charging (MCS), wodurch sich die Batterie im Fernverkehr in 23 min von 20 auf 80% aufladen lässt. Ergänzend zur vollelektrischen Flaggschiff-Zugmaschine stellt Sinotruk auch Wasserstoff- und Verbrenner-Modelle bereit, um flexibel auf unterschiedliche Kundenanforderungen im europäischen Markt reagieren zu können. Zum Markteintritt in Europa beschreitet der Konzern bereits konkrete Wege. Seit März 2026 montiert Steyr Automotive in Österreich im Rahmen einer Auftragsfertigung Lkw für Sinotruk im SKD-Verfahren. Diese lokale Endmontage bildet das Rückgrat der Europastrategie, um europäische Qualitätsstandards sicherzustellen, Importwege zu verkürzen und Kunden in Deutschland sowie ganz Europa rasch mit maßgeschneiderten Schwer-Lkw beliefern zu können.

Im Bau kennen wir uns aus!

Für Sie bauen wir unseren Newsletter mit den relevantesten Neuigkeiten aus der Branche. Gleich abonnieren!

Datenschutzhinweise
Newsletter Anmeldung
Newsletter Anmeldung

GAC T19 eliminiert Ladezeiten mit vollautomatischem Akkutausch

Der kantige GAC T9 6x4 funktioniert mit Wechselbatterien (Battery Swap EV) und kann dank Pony.ai teilautonom nach Level 4 fahren (Robotruck). | Foto: FH
Der kantige GAC T9 6x4 funktioniert mit Wechselbatterien (Battery Swap EV) und kann dank Pony.ai teilautonom nach Level 4 fahren (Robotruck). | Foto: FH

GAC Commercial Vehicle, die Nutzfahrzeugtochter des chinesischen GAC-Konzerns, nutzt die IAA Transportation für die europäische Messepremiere eines Lkw mit Batteriewechsel und fürs autonome Fahren. Damit rückte das Unternehmen seine schwere E-Sattelzugmaschine T9 6x4 in den Mittelpunkt, die mit einem auffälligen, kantigen Design im Cyberpunk-Stil viele Blicke auf sich zog. Den GAC T9 gibt es in zwei Varianten. Der T9 Battery Swap EV setzt auf eine 603 kWh fassende LFP-Batterie, die eine verlässliche Reichweite von bis zu 475 km garantiert. Dank der Kooperation mit dem Partner Aulton tauscht eine automatische Wechselstation den kompletten Akku in drei bis fünf Minuten aus, was Ladezeiten im Fernverkehr nahezu eliminiert. Parallel zeigt die Marke den T9 Robotruck, der in Zusammenarbeit mit Pony.ai für autonomes Fahren auf Level 4 entwickelt wurde. Ein vollredundantes Drive-by-Wire-Fahrgestell sowie ein Sensorsystem aus neun LiDARs, drei Radarsensoren und 13 Kameras soll einen sicheren, fahrerlosen Betrieb auch im Fernverkehr ermöglichen.

1
2
3

Jetzt Ausschreibungen finden

Wählen Sie eine Leistungsart, die Sie interessiert.

Bauleistungen
Bauleistungen

Bau

Dienstleistungen
Dienstleistungen

Dienst­leistung

Lieferleistungen
Lieferleistungen

Lieferung

Jetzt Ausschreibungen finden

Wählen Sie passende Bundesländer aus.

Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen

Für den Markteintritt und den Vertrieb in Europa greift GAC auf das globale Netzwerk des Mutterkonzerns zurück, das bereits über 110 Länder abdeckt. Einen konkreten Termin für den offiziellen Verkaufsstart des T9 in Deutschland und Europa nennt der Hersteller noch nicht. Konkrete Pläne für eine eigene Lkw-Produktion auf dem europäischen Kontinent liegen derzeit ebenfalls noch nicht vor. Das Unternehmen konzentriere sich aktuell primär auf den Aufbau von Partner-Ökosystemen und einen weltweiten Technologie-Export.

Dongfeng verspricht bis 1.700 Kilometer Reichweite mit Wasserstoff

Bei Dongfeng standen die neue T1-Plattform für elektrische Antriebe, die Weltpremiere eines Brennstoffzellen-Lkw FCV und ein Dongfeng mit Hybridantrieb im Fokus. | Foto: FH
Bei Dongfeng standen die neue T1-Plattform für elektrische Antriebe, die Weltpremiere eines Brennstoffzellen-Lkw FCV und ein Dongfeng mit Hybridantrieb im Fokus. | Foto: FH

Die chinesische Dongfeng Motor Group präsentierte auf der Messe eine breit gefächerte Palette an alternativen Antrieben, darunter batterieelektrische Schwer-Lkw sowie Modelle mit Wasserstoff-Antrieb. Im Mittelpunkt standen die neu entwickelte T1-Plattform sowie die Weltpremiere eines leistungsfähigen 400-kW-Wasserstoff-Brennstoffzellensystems. Die ausgestellte elektrische 4x2-Sattelzugmaschine setzt auf LFP-Akkus mit einem Energiegehalt von 450 kWh. Damit lassen sich Entfernungen von bis zu 350 km ohne Zwischenstopp zurücklegen.

Parallel dazu zeigte Dongfeng ein Brennstoffzellen-Modell auf Basis der T1-Architektur für die Langstrecke. Die Betankung der Dreiachs-Sattelzugmaschine soll in knapp 15 Minuten abgeschlossen sein und dank hoher Wasserstoff-Speicherkapazität und Systemeffizienz eine Reichweite von bis zu 1.700 km ohne Zwischenstopp garantieren. Ein intelligentes Thermomanagement gewährleistet zudem verlässliche Kaltstarts bei Temperaturen bis minus 40°C. Als alternative Option präsentiert Dongfeng ein hybrides System mit einem 16,2-l-H2-Verbrenner, der 412 kW (560 PS) leistet und maximal 2.500 Nm Drehmoment bereitstellt.

Hinsichtlich des Vertriebs in Europa zeigt sich der chinesische Konzern vorerst noch zurückhaltend. Das Unternehmen strebt zwar globale Partnerschaften mit Händlern und Zulieferern an, konkrete Verkaufsstart-Termine oder Pläne für eine direkte Fahrzeugmontage in Europa nennt Dongfeng angesichts der noch im Aufbau befindlichen europäischen Wasserstoff-Infrastruktur bislang jedoch nicht.

Foton: Cavan Beacon senkt Luftwiderstand mit keilförmiger Kabine

Als Star fungierte bei Foton der vollelektrische Cavan Beacon. Seine keilförmige Kabine bietet gute Aerodynamik, viel Platz und ein breites Bett für den Fahrer. | Foto: FH
Als Star fungierte bei Foton der vollelektrische Cavan Beacon. Seine keilförmige Kabine bietet gute Aerodynamik, viel Platz und ein breites Bett für den Fahrer. | Foto: FH
Foton setzt auf einen Technologiemix und baut sein Europa-Netzwerk aus. Der chinesische Nutzfahrzeugkonzern BAIC Foton demonstrierte auf der IAA seine Vielseitigkeit im schweren Güterverkehr. Als Star des Messestands feiert der Cavan Beacon seine Premiere. Die 4x2-Sattelzugmaschine besticht durch eine keilförmige Kabine mit einem niedrigen cw-Wert von 0,28, Einstieg hinter der Vorderachse und bietet Fahrern ein großzügiges Raumkonzept inklusive eines 90 cm breiten Betts und geräumige Stauschränken an der Rückwand. Technisch nutzt der rein elektrische Cavan Beacon eine E-Achse von ZF sowie ein 677 kWh fassendes LFP-Akkupaket von CATL. Diese Kombination sichert eine Reichweite von rund 600 km. Ausgestattet mit Dual-Charging-System lädt das Fahrzeug mit bis zu 600 kW für kurze Stopps. Eine Option für Megawatt-Laden mit 1,44 MW Ladeleistung ist in Vorbereitung und soll den Energiespeicher in knapp 18 min von 20 auf 80% füllen. Parallel bietet Foton die Plattform als H2-Brennstoffzellen-Lkw mit bis zu 1.100 km Reichweite an. Für den Fernverkehr zeigt der Hersteller zudem den Galaxus R9 PHEV, eine Sattelzugmaschine für 45 t Gesamtgewicht mit Hybridantrieb und 58-kWh-Batterie , die den Kraftstoffverbrauch um bis zu 28% senken soll.

Beim Vertrieb und der Infrastruktur treibt Foton die Expansion in Europa konsequent voran. Foton verfügt aktuell bereits über ein europäisches Netz von mehr als 1.500 Servicestellen sowie 18 zentralen Ersatzteillagern in 17 Ländern. Ein regionales Ersatzteilzentrum im nordrhein-westfälischen Unna sichert hierzulande die Belieferung von Kunden und Werkstätten. Bis 2028 plant der Konzern, alle Schlüsselmärkte in Europa abzudecken, ein eigenes Technologiezentrum aufzubauen sowie eine lokale Fahrzeugmontage auf europäischem Boden zu starten.

C&C Trucks: Phoenix kombiniert Batteriebetrieb mit Diesel-Range-Extender

Für große Distanzen eignet sich der Phoenix REEV, der über einen Range Extender (3,0-l-Dieselmotor) verfügt. | Foto: FH
Für große Distanzen eignet sich der Phoenix REEV, der über einen Range Extender (3,0-l-Dieselmotor) verfügt. | Foto: FH

Die Chery-Tochter C&C Trucks zeigte zwei technologisch unterschiedliche Baureihen der Phoenix-Familie, die passgenau auf verschiedene Distanzen und Infrastrukturbedingungen zugeschnitten sind. Die Marke für schwere Nutzfahrzeuge von Chery Commercial Vehicle bietet den rein batterieelektrischen Schwer-Lkw Phoenix BEV mit E-Achse für feste Routen im Kurz- und Mittelstreckenbereich an, wo hohe Fahrzeugverfügbarkeit und schnelle Energieversorgung gefragt sind. Der E-Phoenix für Europa kommt als 4x2-Sattelzugmaschine. Der reine Stromer verfügt über eine 430 kWh fassende, wechseltaugliche Batterie und E-Achse mit 320 kW (435 PS) Dauerleistung. In der Spitze geht es kurzzeitig hoch bis 400 kW (544 PS). Für den überregionalen Transport und Fernverkehr mit lückenhafter Ladeinfrastruktur entwickelte C&C Trucks den Phoenix REEV. Dieses Modell kombiniert das Batteriekonzept mit einem Range Extender mittels 3,0-l-Dieselmotor. Ergänzend integriert das Konzept grüne Energiesysteme wie Solarenergie, stationäre Speicher und Schnellladepunkte in Zusammenarbeit mit Partnern wie Gotion High-Tech.

Für den Markteintritt in Europa setzt C&C Trucks auf eine Strategie, die über den reinen Fahrzeugverkauf hinausreicht. Der Hersteller gründete auf der Messe gemeinsam mit europäischen Partnern die Allianz für ein Logistiksystem, um lokale Entwicklungs-, Service- und Vertriebsstrukturen aufzubauen. Erste Kundenfahrzeuge für den Europa-Afrika-Verkehr wurden auf der Messe bereits übergeben. Konkrete Pläne für eine eigene Lkw-Produktion auf europäischem Boden nennt das Unternehmen aber nicht.

Wisdom Motor mit Leichtbau-Kabinen für den Kommunaldienst

Das aus Hongkong stammende Technologieunternehmen Wisdom Motor bereicherte die IAA mit spezialisierten, emissionsfreien Schwerfahrzeugen. Der Hersteller fokussiert sich primär auf Kunden-Sonderfahrzeuge und kommunale Einsätze, statt direkt mit europäischen Fernverkehrsmarken zu konkurrieren. Auf der Messe präsentierte Wisdom Motor ein batterieelektrisches 6x2-Fahrgestell für die Entsorgungswirtschaft sowie eine schwere 4x2-Sattelzugmaschine. Um das zusätzliche Gewicht der Energiespeicher auszugleichen, setzt das Unternehmen auf fortschrittliche Leichtbau-Kabinen aus Verbundwerkstoffen. Eine E-Achse mit einer Dauerleistung von 350 kW übernimmt den Antrieb. Als Energiespeicher dient ein 400 kWh fassendes Akkupaket, das eine praxisnahe Reichweite von rund 350 km im regionalen Verteiler- und Spezialeinsatz garantiert.

Parallel entwickelt der Hersteller seine bewährte Wasserstoff-Brennstoffzellentechnik weiter, um Reichweiten und Flexibilität im schwereren Güterverkehr zu steigern. Für den Vertrieb in Europa setzt Wisdom Motor auf Direkt-Importeure und gezielte Partnerschaften mit Flottenbetreibern sowie Kommunen. Über diesen kanalisierten Vertriebsansatz will das Unternehmen maßgeschneiderte Komplettlösungen aus einer Hand liefern. Konkrete Pläne für den Aufbau eigener Produktionsstandorte oder Montagebänder auf europäischem Boden nennt Wisdom Motor derzeit nicht.

Maxus steigt mit eDeliver ins 42-Tonnen-Segment ein

Der Maxus eDeliver 420 L aus dem SAIC-Konzern greift in der schwere Klasse an und entwickelt eine Gesamtleistung von 500 kW an. | Foto: FH
Der Maxus eDeliver 420 L aus dem SAIC-Konzern greift in der schwere Klasse an und entwickelt eine Gesamtleistung von 500 kW an. | Foto: FH

Die Nutzfahrzeugmarke Maxus aus dem chinesischen SAIC-Konzern vollzog auf der IAA den Schritt vom reinen Transporter-Anbieter hin zum Vollsortimenter. Mit dem eDeliver 420L will Maxus in die schwere Klasse einsteigen. Die rein elektrische Sattelzugmaschine feierte in Hannover ihre Premiere 4x2-Lkw für das 42-t-Segment. Zwei Elektromotoren treiben das Fernverkehrs-Schwergewicht mit einer Gesamtleistung von 500 kW (680 PS) an. Als Energiespeicher nutzt die Zugmaschine eine 615 kWh fassende LFP-Hochvoltbatterie von CATL, die für eine praxistaugliche Reichweite von bis zu 550 km ausgelegt sein soll. Dank moderner Ladetechnik füllt der Akku am DC-Schnelllader innerhalb von nur 25 min von 20 auf 80% auf. Für die verteilerorientierte 7,5-t-Klasse präsentiert Maxus ergänzend den eDeliver 75 mit 180 kW Leistung, 120-kWh-Batterie und 250 km Reichweite im städtischen Lieferverkehr.

Beim Vertrieb und Kundendienst setzt der Hersteller auf das bereits bestehende europäische Pkw- und Transporter-Händlernetz. Bis Ende 2026 soll das deutsche Servicenetzwerk auf rund 170 Standorte anwachsen, um Flottenbetreibern eine schnelle Ersatzteilversorgung und direkte Ansprechpartner vor Ort zu garantieren. Pläne für einen eigenen Produktionsstandort in Europa nennt Maxus für die schweren Lkw derzeit nicht.

JAC Motors: Neuntonner N90 EV für den Verteilerverkehr

Der chinesische Automobil- und Nutzfahrzeughersteller JAC Motors präsentierte zur IAA praxisnahe E-Nutzfahrzeuge für den urbanen und regionalen Warentransport. Das Produkt-Line-up führt der leichte Elektro-Lkw N90 EV an, der in Hannover seine Europa-Premiere feierte. Der Neuntonner ist speziell für den Logistik- und Verteilerverkehr konzipiert. Eine Elektroachse mit 180 kW Dauerleistung und 550 Nm Drehmoment soll verlässlichen Vortrieb bei voller Beladung garantieren. Die Energie liefert ein 100,5 kWh fassendes LFP-Batteriepaket von CATL, das eine Reichweite von 180 bis 250 km bereitstellt. Dank einer DC-Schnellladeleistung von 100 kW lässt sich der Energiespeicher während regulärer Schichtpausen nachladen. Für die hochfrequente City-Logistik ergänzt der kompaktere N42 EV mit 105 kW (142 PS) das Portfolio. Dieser leichte Verteiler-Lkw nutzt eine 77,3-kWh-Batterie für tägliche Stop-and-Go-Einsätze bis zirka 200 km ohne Nachladen. Ergänzt wird die Modellpalette durch den Plug-in-Hybrid-Pick-up T9 PHEV sowie den elektrischen Transporter Sunray Pro (150 kW/204 PS), der in der ersten Jahreshälfte 2027 hierzulande in den Markt kommen soll.

Beim Vertrieb und Kundendienst verfolgt JAC Motors eine Lokalisierungsstrategie. Das Unternehmen baute bereits eine europäische Tochtergesellschaft mit einer italienischen Zentrale für Ersatzteil-Logistik und technischen Support auf. In Deutschland wächst das autorisierte Händlernetz stetig weiter, unterstützt von einem flächendeckenden Teilevertrieb. Bis zum Jahr 2028 strebt JAC eine vollständige Abdeckung der europäischen Märkte an.

Fazit: Servicenetz und Ladeinfrastruktur vor dem Kauf genau prüfen

Der Marktauftritt zahlreicher chinesischer Lkw-Hersteller könnte den europäischen Nutzfahrzeugsektor nachhaltig verändern. Die nichteuropäischen Lastwagen überzeugen durch hochentwickelte Batterietechnik, hohe Ladeleistungen und attraktive Anschaffungskosten. Transport- und Bauunternehmen sollten diese Dynamik als Chance nutzen, müssen jedoch strukturiert vorgehen. Vor Kauf oder Leasing sollte das Servicenetzwerk und die Ersatzteilversorgung genau geprüft werde. Ferner lohnt es sich, neben einem Vergleich der reinen Anschaffungskosten auch Ladeinfrastruktur, Mautbefreiungen oder -vergünstigungen sowie Restwerte über den gesamten Lebenszyklus zu analysieren. Sinnvoll scheint es, mit Pilotfahrzeugen auf festen Pendelstrecken oder im regionalen Verteilerverkehr zu starten, um reale Verbrauchsdaten und Erfahrungen beim Laden zu sammeln. Eine Ladeinfrastruktur mit ausreichend dimensionierten Netzanschlüssen auf dem eigenen Betriebshof ist unerlässlich, um auch Akkus schnell und effizient laden zu können.

Mehr zum Thema:

Lesen Sie auch:

Neueste Beiträge:

Weitere Beiträge

Verwandte Bau-Themen:

Jetzt zum Newsletter anmelden:

Lesen Sie Nachrichten zu Bauwirtschaft und Baupolitik aus erster Hand. Plus: Hoch-, Tief- und Straßenbau.

Weitere Newsletter und Informationen

Bauwirtschaft und Baupolitik. Plus: Hoch-, Tief- und Straßenbau
Garten- und Landschaftsbau
Unterirdische Infrastruktur: Leitungsbau, Kanalsanierung und Co

Hier finden Sie Hinweise zum Datenschutz