Baumschulen geben Frachtkosten-Druck weiter
Der Iran‑Konflikt treibt die Spritpreise in die Höhe. Den drastischen Anstieg bei den Frachtkosten spüren Baumschulen unmittelbar. Dies wiederum betrifft Pflanzenverwender wie kommunale Auftraggeber, Garten‑ und Landschaftsbau sowie Gartencenter, die tiefer in den Geldbeutel greifen müssen.

„Die steigenden Frachtkosten treffen unsere Betriebe mit voller Wucht“, sagt Markus Guhl, Hauptgeschäftsführer des Bundes deutscher Baumschulen (BdB), „jede Pflanze, jeder Baum muss transportiert werden – und wenn sich der Dieselpreis so rasant erhöht, steigen unsere Logistikkosten proportional.“ Die Auswirkungen des Iran‑Konflikts seien klar in der Branche angekommen. Baumschulen produzieren nicht nur Pflanzen – sie transportieren sie auch: große Bäume für öffentliche Baustellen, umfangreiche Lkw-Ladungen für Gartencenter sowie vielfältige Lieferungen für Landschaftsbau und Privatkunden.
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Baumschulen: Steigende Preise kaum vermeidbar
Für Pflanzenverwender – von kommunalen Auftraggebern über den Garten‑ und Landschaftsbau bis hin zu Gartencentern – bedeutet dies: In den kommenden Wochen sind steigende Preise kaum vermeidbar. Wie sich die Lage entwickle, so der BdB, hänge maßgeblich von der Stabilität der Ölversorgung ab. Solange die geopolitische Situation angespannt bleibe, rechneten Experten nicht mit einer schnellen Entlastung bei den Kraftstoffpreisen.
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Quelle: BdB
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