Wacker Neuson mit stabiler Entwicklung
Die Wacker Neuson Group hat für das Geschäftsjahr 2025 Zahlen vorgelegt: Der Konzernumsatz lag mit 2.218,8 Mio. Euro nahezu auf dem Niveau des Vorjahres (-0,7 %). Die Kooperation mit John Deere und die geplatzte Übernahme durch Doosan Bobcat haben Spuren hinterlassen.


Das sind die neuen Prallbrecher der nächsten Generation
Mit der GIPO P 101 GIGA und GIPO P 111 GIGA präsentiert der Schweizer Hersteller zwei neue Prallbrecher, die rein elektrisch betrieben werden können.
Die operative Profitabilität konnte der Konzern trotz gestiegener Kosten leicht verbessern. Obwohl das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im vierten Quartal durch erhebliche Einmaleffekte belastet wurde – so etwa von Rechts- und Beratungskosten im Zusammenhang mit den Übernahmegesprächen mit Doosan Bobcat, stieg es für das Gesamtjahr um 7,6 % auf 132,4 Mio. Euro.
Europa stabil, Nordamerika schwächelt
Der Heimatmarkt erwies sich als relativ robust. Hier konnte Wacker Neuson den Umsatz sogar leicht um 1,2 % auf 1.753,1 Mio. Euro steigern. Deutschland hatte wie in den Vorjahren den größten Umsatzanteil in der Region Europa, gefolgt von Frankreich, dem Vereinigten Königreich und der Schweiz. Im Gegensatz dazu gab der nordamerikanische Markt, der in der Vergangenheit stark gewachsen war, um 6,5 % nach.
Nachfrage nach kleineren Geräten steigt
Der Absatz von größeren Neumaschinen, wie zum Beispiel Kompaktladern, war rückläufig. Dies deutet auf eine abwartende Haltung bei größeren Investitionen hin. Im Gegenzug konnte dieser Rückgang fast vollständig kompensiert werden durch eine gestiegene Nachfrage nach Baugeräten (Light Equipment), ein starkes Service- und Ersatzteilgeschäft sowie eine gute Nachfrage nach gebrauchten Mietmaschinen.
Ausblick: Leichte Belebung unter Vorbehalt
Für das laufende Jahr 2026 rechnet Wacker Neuson mit einer leichten Belebung des Marktes und einem moderaten Umsatzwachstum. Die wichtigste strategische Nachricht für den nordamerikanischen Markt ist der Produktionsstart der ersten Baggermodelle für die OEM-Kooperation mit John Deere, was die Verfügbarkeit und Service-Struktur dort nachhaltig stärken dürfte. Langfristig hält Wacker Neuson an seinem Ziel fest, bis 2030 auf einen Umsatz von rund 3,5 Mrd. Euro zu wachsen.
Als Risiken werden allerdings die anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten gewertet – verschärft durch den Krieg im Nahen Osten, die anhaltende US-Zollpolitik und eine sich langsamer als ursprünglich erwartete Elektrifizierung in der Baumaschinenbranche.
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