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Spatenstich für Yexio-Rechenzentrum

In Dorfen im Landkreis Erding hat Hochtief den Bau eines neuen Rechenzentrums gestartet. Im Mittelpunkt des Projekts steht eine Bauweise, die im Rechenzentrumsbau bislang noch die Ausnahme ist: Das Gebäude wird in Massivholzbauweise errichtet. Damit soll der CO2-Fußabdruck gegenüber konventionellen Lösungen deutlich sinken. Die Inbetriebnahme ist für das dritte Quartal 2027 geplant.

Rechenzentrum in Massivholzbauweise: Nachhaltiger Holzbau für digitale Infrastruktur
Spatenstich für das Yexio-Rechenzentrum in Dorfen (v. l.): Thomas Kirchberger (Niederlassungsleiter NL Building München, Hochtief Infrastructure GmbH), Christoph Dümpelmann (Niederlassungsleiter NL High-Tech Projects, Hochtief Infrastructure GmbH sowie Geschäftsführer der Hochtief Data Center Construction GmbH), Eva Lupprian (Senior Manager Project Development, Hochtief Data Center Partner GmbH), Heinz Grundner (1. Bürgermeister Stadt Dorfen), Hubert Aiwanger (Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie), Bernd Holtwick (CFO/COO, Hochtief PPP Solutions), Dr. Stephan Küßner (Managing Director, Palladio Partners), Klaus Steiner (Geschäftsführer, Stadtwerke Dorfen GmbH), Sulin Khalid (Projektkoordinatorin, Hochtief Engineering), Martin Bayerstorfer (Landrat Landkreis Erding) | Foto: Claudia Posern | Fotostudio Essen

Rechenzentren gelten als hoch technisierte Gebäude mit großer Dichte an Haustechnik und Sicherheitsanforderungen. Umso bemerkenswerter ist die Entscheidung, den Neubau in Massivholzbauweise umzusetzen. Holz ersetzt dabei in wesentlichen Teilen den klassischen Betonbau und reduziert die grauen Emissionen des Gebäudes bereits in der Errichtung. Zusätzlich wird die Fassade begrünt, was das Mikroklima am Standort unterstützen soll.

Dezentrales Edge-Rechenzentrum: Digitale Infrastruktur nahe am Bedarf

Der Neubau entsteht auf einem rund 7.500 Quadratmeter großen Grundstück im Gewerbegebiet Südwest in Dorfen (Landkreis Erding). Als Edge-Rechenzentrum soll der Standort Datenverarbeitung näher zu Unternehmen und öffentlicher Verwaltung bringen. Kurze Wege in der Datenübertragung reduzieren Latenzzeiten und entlasten Netze, zugleich wird die regionale Datensouveränität gestärkt.

Kühlung, Skalierung, Wärme: Technik trifft Holzbau

Technisch ist die Anlage zunächst auf zwei Megawatt IT-Leistung ausgelegt und kann bei Bedarf auf vier Megawatt erweitert werden. Für den Betrieb ist eine direkte Wasserkühlung vorgesehen, die den effizienten Betrieb moderner Server unterstützt. Ein weiterer Baustein ist die Abwärmenutzung: Die im Betrieb entstehende Wärme soll in das Fernwärmenetz der Stadt Dorfen eingespeist werden und damit die kommunale Wärmeplanung unterstützen.

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Für den Hochbau zeigt das Projekt, wie digitale Infrastruktur und nachhaltige Bauweisen zusammengeführt werden können. Gerade im Rechenzentrumsbau, der bislang stark von mineralischen Konstruktionen geprägt ist, könnte Massivholz künftig eine größere Rolle spielen – vorausgesetzt, Planung, Brandschutz, Bauphysik und technische Integration werden von Beginn an konsequent zusammengedacht.

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