Denkmalsanierung
Neue Transportbühne am Bamberger Dom

Das Staatliche Bauamt Bamberg setzt bei der Fassadensanierung am Bamberger Dom auf eine neue Transportbühne des Typs Geda 1500 Z/ZP. Die von Beutlhauser installierte Anlage ermöglicht mit zwei Tonnen Tragkraft den sicheren und effizienten Transport von Personal sowie schweren Sandsteinen im Rahmen der fortlaufenden Instandsetzung.

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Bei der Bearbeitung historischer Bauwerke sind die Anforderungen an die Baustellenlogistik besonders hoch. Die Dombauhütte des Staatlichen Bauamts Bamberg nutzt für die Instandsetzung der unteren Geschosse des Nordostturms am Bamberger Dom nun eine Transportbühne des Typs Geda 1500 Z/ZP. Das technische Kernelement der Anlage ist die Kombination aus Personen- und Lastenaufzug mit einer Tragfähigkeit von bis zu zwei Tonnen.
Diese Spezifikation ist ein entscheidender technischer Vorteil, um massive Baustoffe wie schwere Sandsteinquader materialschonend und arbeitssicher direkt auf die jeweiligen Arbeitsebenen zu befördern. Für die ausführenden Restauratoren bedeutet dies eine deutliche physische Entlastung und eine effizientere Taktung der Fassadensanierung, bei der unter anderem Witterungsschäden ausgebessert und Fugen erneuert werden.
Ersatz für veraltete Aufzugstechnik
Der neue Bauaufzug ersetzt ein Vorgängermodell, das rund 25 Jahre im Dienst der Dombauhütte stand und aus Altersgründen stillgelegt wurde.

Den Zuschlag für das Projekt erhielt das Handels- und Dienstleistungsunternehmen Beutlhauser im Rahmen einer offiziellen Ausschreibung. Neben wirtschaftlichen Aspekten gab ein vollumfängliches Dienstleistungspaket den Ausschlag: Der Dienstleister verantwortete den gesamten Prozess von der Demontage des Altgeräts bis zur betriebsbereiten Montage der neuen Anlage.
Hintergrund der Sanierungsarbeiten
Die aktuellen Arbeiten am Nordostturm sind Teil der kontinuierlichen Instandsetzungsmaßnahmen an dem Bauwerk. Zuvor waren im Herbst 2025 alle vier Türme des Bamberger Doms nach einer rund zehnjährigen Restaurierungsphase weitgehend gerüstfrei gemeldet worden. Nun erfolgen die notwendigen Feinarbeiten an den unteren Turmabschnitten.
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