Bau-Arbeitskleidung
Carhartt zeigt, wie moderne Workwear vor UV schützt

UV-Schutz endet nicht bei Sonnencreme. Carhartt erklärt, welche Rolle Stoffe und Technologien beim UV-Schutz von Workwear spielen.
Menschen, die im Baugewerbe, im Garten- und Landschaftsbetrieb oder in der Agrarwirtschaft arbeiten, sind deutlich häufiger UV-Strahlung ausgesetzt als Beschäftigte in Innenräumen. UV-Strahlen können Hautschäden verursachen und langfristig das Risiko für Hautkrebs erhöhen. Neben den bekannten Sonnenschutzmitteln wie Sonnencreme, übernimmt allerdings auch die Kleidung eine wichtige Schutzfunktion.
Wovon der UV-Schutz eines Stoffes abhängt
Mehrere textile Faktoren bestimmen, wie viel UV-Strahlung ein Stoff blockieren kann:
- Faserstruktur: Synthetische Fasern wie Polyester sind gegenüber UV-Strahlung stabiler als Baumwolle und können einen Teil der Strahlung absorbieren oder streuen.
- Gewebekonstruktion: Dichter gestrickte oder gewebte Materialien lassen weniger UV-Strahlung durch als locker strukturierte Stoffe.
- Stoffgewicht: Höhere Materialdichte kann die Schutzwirkung erhöhen.
- Farbe: Dunklere oder stärker pigmentierte Stoffe absorbieren mehr UV-Strahlung als sehr helle Materialien.
- Textile Technologien: Spezielle Materialtechnologien können den UV-Schutz zusätzlich erhöhen.
Materialkonstruktion in der Praxis
Carhartt setzt bei seiner Force Sun Defender™ Kollektion auf Materialien und Technologien, die speziell für lange Einsätze im Freien entwickelt wurden. Ein Beispiel ist das Carhartt Force Sun Defender™ T-Shirt, das mit der integrierten Sun Defender™ Technologie einen UV-Schutzfaktor von UPF 40+ erreicht und damit mindestens 97,5 Prozent der UV-Strahlung blockiert. Gleichzeitig unterstützt die Carhartt Force™ FastDry™ Technologie das Feuchtigkeitsmanagement und sorgt dafür, dass das Material schnell trocknet – ein wichtiger Faktor bei körperlicher Arbeit unter warmen Bedingungen.
Auch bei der Carhartt Force Sun Defender™ Hose mit Relax Fit steht die Verbindung aus Schutzfunktion und Alltagstauglichkeit im Fokus. Das robuste Stretch-Dobby-Gewebe kombiniert Strapazierfähigkeit mit Bewegungsfreiheit, während Rugged Flex™ Technologien flexible Bewegungsabläufe auf der Baustelle oder im täglichen Außeneinsatz unterstützen. Gleichzeitig reduziert die dichte Gewebestruktur die UV-Durchlässigkeit des Materials.

Ergänzt wird die Kollektion unter anderem durch die Carhartt Force™ Cap, die direkte Sonneneinstrahlung im Gesichts- und Augenbereich reduziert. Das leichte 4-Way-Stretch-Gewebe sorgt für hohen Tragekomfort, während die integrierte FastDry™ Technologie Feuchtigkeit vom Körper ableitet und schnelles Trocknen unterstützt.
Gerade bei langen Arbeitstagen unter wechselnden Wetterbedingungen zeigt sich, wie wichtig die Materialkonstruktion moderner Workwear geworden ist. Kleidung muss nicht nur UV-Strahlung standhalten, sondern gleichzeitig Abrieb, Schweiß, Bewegung und regelmäßige Wäschen bewältigen. Für Hersteller bedeutet das, unterschiedliche Anforderungen in einem Produkt zusammenzuführen.
Die Force Sun Defender™ Produkte von Carhartt erfüllen die europäische Norm EN 13758-2 für UV-Schutzbekleidung und wurden speziell für Menschen entwickelt, die täglich unter anspruchsvollen Outdoor-Bedingungen arbeiten. Damit wird UV-Schutz zu einem festen Bestandteil moderner Arbeitskleidung – direkt integriert in Materialien, Technologien und Konstruktion.

Quelle: Carhartt
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