Holzbauprojekt „Willie“ startet in Wilhelmsburg
Primus Developments hat den Zuschlag für ein privat finanziertes Bauvorhaben nach dem Hamburg-Standard im Wilhelmsburger Rathausviertel erhalten. Mit dem achtgeschossigen Pilotprojekt „Willie“ entstehen 31 bezahlbare Wohnungen sowie eine Kindertagesstätte für rund 90 Kinder.


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Das Gebäude wird in moderner Holzbauweise realisiert. Gemeinsam mit dem Architekturbüro LRW Architektur und Stadtplanung plant der Projektentwickler flexible Grundrisse mit zuschaltbaren Zimmern, die unterschiedliche Wohnsituationen und Lebensphasen berücksichtigen. Eine rötliche Fassade wird durch Begrünungen ergänzt, das Dach wird ebenfalls begrünt. Der Standort liegt zwischen dem Wilhelmsburger Rathauspark und der Straße Am Inselpark.
„Mit dem Willie zeigen wir, dass bezahlbarer Wohnraum, architektonische Qualität und ein flexibles Gebäudekonzept zusammen ein tragfähiges Modell ergeben können“, sagt Lorenz Nagel, Geschäftsführer von Primus Developments. „Durch klar strukturierte Prozesse und präzise Planung reduzieren wir die Baukosten. So gelingt es uns, wirtschaftlich Wohnraum zu schaffen, der dauerhaft bezahlbar bleibt.“
Planung und Kostensicherheit beim „Willie“ in Hamburg
Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts ist ein frühzeitig angesetzter, effizienter Planungsprozess. Vorgesehen ist ein Ingenieurwettbewerb, der Konstruktionen und Gebäudetechniklösungen hervorbringt, die wirtschaftlich tragfähig und technisch präzise realisierbar sind. Anschließend soll ein Wettbewerb unter ausführenden Unternehmen folgen, die auf Basis der erarbeiteten Planung ein verbindliches Angebot abgeben. Das Verfahren soll Kostensicherheit erhöhen, Optimierungspotenziale früh sichtbar machen und die Umsetzbarkeit des Entwurfs verbessern.
„Willie“ in Hamburg: Zirkularität und CO₂-Bilanz
Beim Holzbau setzt Primus Developments nach eigenen Angaben bereits in der Planung auf Zirkularität. Die Trennbarkeit der eingesetzten Materialien soll erhöht werden, um Voraussetzungen für eine spätere Wiederverwendung zu schaffen. Ein digitaler Ressourcenpass dokumentiert die verbauten Baustoffe und bewertet deren Kreislauffähigkeit. Parallel wird der CO₂-Fußabdruck erhoben, um Einsparpotenziale zu identifizieren.
„Die Holzbauweise, das Nachhaltigkeitskonzept und die frühe Einbindung von Planenden und Ausführenden schaffen die Grundlage für ein Projekt, das im Quartier dauerhaft wirken wird“, sagt Nagel. „Unser Ziel ist, dass der Willie ökologisch vorbildlich entsteht und zugleich langfristig bezahlbaren Wohnraum schafft. Der Willie kann durch den Hamburg-Standard Teil einer Wohnbauwende werden.“
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Nach der Grundstücksvergabe im November 2025 befindet sich das Projekt in der Vorplanung, die bis Mitte 2026 abgeschlossen sein soll. Der Bauantrag ist für Herbst 2027 vorgesehen, der Baustart für das erste Quartal 2028. Die Fertigstellung ist bis 2030 geplant.
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