Erneuerung Kanalnetz
Strategischer Mix aus Reparatur und Renovierung

Bei der Instandsetzung des Kanalnetzes in Hemer wendet die Katec Kanaltechnik eine hybride Sanierungsstrategie an. Nennweiten bis DN 700 werden nicht pauschal erneuert, sondern maßgeschneidert instandgesetzt. Die Kombination aus UV-gehärteten GFK-Schlauchlinern und punktuellen Reparaturen orientiert sich exakt am Schadensbild der Leitungen.

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Die Sanierung von Trinkwasserleitungen ist eine Herausforderung: Neben der technischen Erneuerung spielen weitere Faktoren eine wichtige Rolle.
Insgesamt ertüchtigt Katec Kanaltechnik Müller & Wahl (Niederlassung Schwerte) in Hemer rund 3.700 Meter Kanalabschnitte. Anstatt ganze Haltungen durchgehend zu erneuern, wählt das Team für jeden Abschnitt exakt das technisch und wirtschaftlich sinnvollste Verfahren.
Wo durchgehende oder großflächige Schäden vorliegen, führt das Unternehmen Renovierungen mit UV-gehärteten GFK-Schlauchlinern von Reline Europe durch. Innerhalb des bestehenden Kanals entsteht so ein neues, dichtes und dauerhaft belastbares Rohr, das die hydraulische Leistungsfähigkeit sichert.
Renovierung mittels Schlauchliner und gezielte punktuelle Reparatur
Lokal begrenzte Schäden – wie etwa an Muffen, Zuläufen oder einzelne Risse – werden hingegen punktgenau instandgesetzt. Auf diese Weise lassen sich Undichtigkeiten gezielt beseitigen und die Standsicherheit an geschädigten Stellen wiederherstellen, was die Restnutzungsdauer der betroffenen Haltungen deutlich verlängert. Diese Kombination aus Reparatur- und Renovierungsverfahren ermöglicht eine Strategie, die nicht mehr Material bindet, als technisch zur Problemlösung erforderlich ist.
Herausforderung Schachtbauwerke
Ein weiterer Schwerpunkt des Projekts liegt auf der Instandsetzung der Schachtbauwerke. Bei einem exemplarischen Schacht war die Sohle vollständig unterspült und die Tragwirkung massiv beeinträchtigt. Eine rein kosmetische Reparatur hätte hier nicht ausgereicht.

Das Sanierungsteam baute die geschädigte Schachtsohle zunächst vollständig zurück, um die entstandenen Hohlräume freizulegen. Durch Injektionen und Verpressarbeiten wurden die unterspülten Bereiche abgedichtet, Wasserzutritte gestoppt und die Standsicherheit des Bauwerks wiederhergestellt. Im Anschluss baute Katec die Schachtsohle inklusive eines hydraulisch günstigen Gerinnes und funktionsgerechter Bermen neu auf. Die Schachtwände erhielten abschließend eine widerstandsfähige Beschichtung gegen chemische und mechanische Einwirkungen. Das Ergebnis ist ein technisch neuwertiger Schacht im Bestand.
Durch die Kombination grabenloser Verfahren, die Einbindung der Schachtbauwerke und eine sorgfältige Priorisierung nach Schadensbild lassen sich Substanz und Funktion der unterirdischen Infrastruktur langfristig sichern. Björn Heyerhoff, Leiter der Katec-Niederlassung Westfalen, fasst den Lösungsansatz treffend zusammen: „Projekte wie in Hemer zeigen, dass Kommunen auch unter engen finanziellen Rahmenbedingungen ihre Netze gezielt und wirkungsvoll ertüchtigen können.“
Lesen Sie hier mehr zu Katec Kanaltechnik und Schlauchlining:
Hybride Kanalsanierung: Smarter Mix aus Reparatur und Renovierung in Hemer: Weitere Bilder

Quelle: Katec Kanaltechnik
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