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Schlauchlining & Reparatur: Worauf es bei der Kanalsanierung ankommt

Branchendoppel in Kassel

Was man über erfolgreiche Kanalsanierung wissen sollte

08.10.2026, 23:29
HANNOVER
Schlauchlining & Reparatur: Worauf es bei der Kanalsanierung ankommt
Gut besucht waren dieses Jahr der Schlauchlinertag und Reparaturtag im Kongress Palais in Kassel. | Foto: B_I/Valdix; TAH

264 Teilnehmer kamen Anfang September zum 24. Deutschen Schlauchlinertag, 164 zum 15. Deutschen Reparaturtag. Die Beiträge reichten von erfolgreichen Projektbeispielen bis hin zu neuen Verfahren und aktuellen technischen Entwicklungen. Dabei zog sich eine Frage durch beide Veranstaltungstage: Was muss von der Planung über die Ausführung und Qualitätssicherung bis in den späteren Betrieb stimmen, damit eine Sanierung dauerhaft funktioniert?


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Die Sanierung von Trinkwasserleitungen ist eine Herausforderung: Neben der technischen Erneuerung spielen weitere Faktoren eine wichtige Rolle.


„Uns interessiert nicht nur, dass eine Sanierung funktioniert hat. Spannend ist, warum sie funktioniert hat. Welche Grundlagen lagen vor, welche Entscheidungen wurden getroffen und was lässt sich daraus für zukünftige Projekte mitnehmen?“, betonte Dr.-Ing. Igor Borovsky, Vorsitzender der Technischen Akademie Hannover (TAH) und Geschäftsführer des Verbandes zertifizierter Sanierungs-Berater für Entwässerungssysteme (VSB). Diese und viele weitere praxisorientierte Aspekte bildeten den roten Faden beider Veranstaltungstage. Den Schlauchlinertag moderierte Dipl.-Ing. Univ. Alexander Jung von der ISAS GmbH, durch den Reparaturtag führte VSB-Vorstandsvorsitzender Dipl.-Ing. Michael Hippe.

Was Planung leisten muss

Wie früh die Weichen für eine qualitativ hochwertige und langlebige Sanierung gestellt werden, zeigte Dipl.-Ing. (FH) Markus Vogel, Markus Vogel. Ausgangspunkt sei die Leistung, die der Netzbetreiber von der sanierten Anlage über die vorgesehene Nutzungsdauer erwarte. „Dazu zählen Dichtheit, Standsicherheit, Betriebssicherheit, chemische Resistenz und betriebliche Einflüsse“, so Vogel. Für Schlauchliner setzte er eine Nutzungsdauer von mindestens 50 Jahren an. Voraussetzung dafür sei, sämtliche Anforderungen vor der Vergabe eindeutig zu definieren und in Planung und Bauüberwachung konsequent zu berücksichtigen. Denn nur was vertraglich geregelt sei, lasse sich später prüfen und einfordern.

Markus Vogel referierte über „Ingenieurleistungen als Schlüssel zum Projekterfolg bei Schlauchliningmaßnahmen“. | Foto: TAH
Markus Vogel referierte über „Ingenieurleistungen als Schlüssel zum Projekterfolg bei Schlauchliningmaßnahmen“. | Foto: TAH
Wie belastbar dafür die Planungsgrundlagen im Detail tatsächlich sein müssen, skizzierte Dipl.-Ing. Roland Wacker, Sachverständiger für Instandhaltung und Sanierung von Entwässerungsnetzen. Mit Blick auf die Schlauchlinerstatik betonte er: „Hier müssen initial Altrohrzustand, Imperfektionen und Belastungen genau ermittelt werden.“ Regelstatiktabellen könnten nur innerhalb definierter Randbedingungen herangezogen werden. Bei Altrohrzustand III oder überschrittenen Grenzwerten der Imperfektionen sei eine Einzelstatik erforderlich. Auch Lasermessungen müssen genau geprüft werden. Unterschiedliche Rechenansätze könnten zu unterschiedlichen Verformungswerten führen. Kalibrierung und Deformationsmessung blieben deshalb Sache einer sorgfältigen Planung, so Wacker.
Die begleitende Fachausstellung bot an beiden Tagen Raum für den direkten Austausch über Verfahren, Materialien und aktuelle technische Lösungen. Viele Themen aus den Vorträgen konnten hier im persönlichen Gespräch vertieft werden. | Foto: B_I/Valdix
Die begleitende Fachausstellung bot an beiden Tagen Raum für den direkten Austausch über Verfahren, Materialien und aktuelle technische Lösungen. Viele Themen aus den Vorträgen konnten hier im persönlichen Gespräch vertieft werden. | Foto: B_I/Valdix

Materialprüfung und Normung

„Materialkennwerte sind kein Prozessnachweis“, brachte Vogel einen weiteren Aspekt der Qualitätssicherung auf den Punkt. Auswertungen von mehr als 7.500 Linerinstallationen zeigten Abweichungen unter anderem bei Kalibrierung, Drücken, Temperaturen, Ziehgeschwindigkeiten und Leuchtmitteln. Klar umrissene Materialkennwerte allein ließen deshalb noch keinen Rückschluss auf einen korrekten Herstellungsprozess zu. Vogel plädierte dafür, die aufgezeichneten Prozessdaten systematisch mit den Angaben des Herstellerhandbuchs abzugleichen. Während er damit den Schlauchlinereinbau ganzheitlich in den Blick nahm, beleuchtete Michelle Peeck, B.Sc., Siebert + Knipschild GmbH, in ihrem Vortrag die Materialseite der Qualitätssicherung nochmals ausführlicher. Peeck zeigte, dass der Einsatz von Glasfasern und optimierte Laminataufbauten höhere E-Modulwerte und Biegespannungen ermöglichen und zugleich geringere Wanddicken erlauben. Mit dieser Entwicklung würden jedoch auch die Anforderungen an die Qualitätssicherung steigen. Am Reststyrolgehalt verdeutlichte sie zudem, wie wichtig eine eindeutige Bezugsgröße für die Bewertung sei. Werde der Reststyrolgehalt auf die Gesamtprobenmasse bezogen, beeinflusse der Glasanteil den Messwert, da die Glasfasern selbst kein Styrol enthalten. Für eine belastbare Einordnung müsse deshalb klar sein, ob sich der angegebene Wert auf die Gesamtprobe oder auf den Harzanteil beziehe.
Michelle Peeck bei ihrem Vortrag „Materialkennwerte im Wandel – Worauf müssen wir uns einstellen?“ | Foto: TAH
Michelle Peeck bei ihrem Vortrag „Materialkennwerte im Wandel – Worauf müssen wir uns einstellen?“ | Foto: TAH
Dass sich Materialsysteme und Kennwerte weiterentwickeln, bleibt auch für die Normung nicht ohne Folgen. Dr. John Gumbel und Wim Elzink stellten die neue DIN EN ISO 11300-2 vor. Bisher waren die Anforderungen an Schlauchliner in getrennten Normenreihen für drucklose Entwässerung, Abwasserdruckleitungen und Wasserversorgung geregelt. Künftig werden sie werkstoffbezogen zusammengeführt. Für duroplastische Komposite enthält die DIN EN ISO 11300-2 unter anderem neue Definitionen, eine detailliertere Klassifizierung der Schlauchlinerharze sowie genauere Vorgaben für die deklarierten mechanischen Kurzzeitkennwerte. Ergänzt wird sie durch die Technische Spezifikation DIN CEN ISO/TS 23818-2 zur Konformitätsbewertung.

Hausanschluss und Hochdruckreinigung

Dass nicht nur Großprofile, sondern auch kleinere Dimensionen sorgfältige Vorbereitung verlangen, zeigte Dipl.-Ing. (FH) Dirk Mumm vom Eigenbetrieb Abwasser der Stadt Rheda-Wiedenbrück. 2025 und 2026 wurde in Rheda-Wiedenbrück erprobt, Anschlussliner vom Hauptkanal aus einzubauen. Um eine Standardlösung handele es sich hierbei jedoch nicht, so Mumm. Das Verfahren könne den Zugang über den Übergabeschacht vermeiden, sei aber an konkrete technische Randbedingungen gebunden. So müssen unter anderem Einbausituation, Nennweitenbereich und vollständige Inversion berücksichtigt werden. Auch Satelliteninspektion, Fräs- und Reinigungsarbeiten, Einmessung und Wasserhaltung blieben erforderlich.

„Viel hilft nicht unbedingt viel“, sagt Dr.-Ing. Susanne Leddig-Bahls, wenn es um die Reinigung renovierter Abwasserkanäle geht. | Foto: TAH
„Viel hilft nicht unbedingt viel“, sagt Dr.-Ing. Susanne Leddig-Bahls, wenn es um die Reinigung renovierter Abwasserkanäle geht. | Foto: TAH

Qualität zeigt sich nicht nur bei Einbau und Abnahme, sondern auch im späteren Betrieb. Dr.-Ing. Susanne Leddig-Bahls, IQS Engineering AG, machte deutlich, dass Reinigungsziel, Verschmutzungsgrad, Rohrwerkstoff und Zustand die Wahl von Düse und Spülparametern bestimmen. Ihr Grundsatz: „Reinigung mit so wenig Druck wie möglich – nur so viel wie nötig.“ Zur Rückverfolgbarkeit sollten außerdem Düse, Spüldruck, Zahl der Spüldurchgänge und möglichst der Volumenstrom dokumentiert werden.

Wie komplex die tatsächliche Beanspruchung sein kann, griff Dipl.-Ing. Marco Schlüter vom IKT – Institut für Unterirdische Infrastruktur am folgenden Reparaturtag nochmals auf. In seinem Vortrag zeigte er, dass Druck und Durchfluss allein nicht ausreichen, um die Belastung zu beschreiben. Auch Düsentyp, Strahlgeometrie, Abstand sowie Übergänge und Anschlüsse spielen eine Rolle.

Über „Belastungen für Reparaturstellen durch Hochdruckreinigung“ berichtete Marco Schlüter. | Foto: TAH
Über „Belastungen für Reparaturstellen durch Hochdruckreinigung“ berichtete Marco Schlüter. | Foto: TAH

Qualität ist Klimaschutz

Prof. Dr. Jörg Sebastian rückte die Nutzungsdauer als wichtigen Faktor der CO₂-Bilanzierung in den Fokus und stellte den Arbeitsstand der VSB-Empfehlung zu Lebenszyklusbewertungen von Sanierungsprodukten und -verfahren vor. Voraussetzung für belastbare Vergleiche seien eine einheitliche funktionale Einheit und klar definierte Systemgrenzen. Dazu gehören unter anderem die betrachtete Leistung, die Nutzungsdauer und die einbezogenen Lebenszyklusphasen. Erst auf dieser Grundlage ließen sich Produkte und Verfahren sinnvoll gegenüberstellen. Ein CO₂-Wert ohne entsprechende Bezugsgröße sei dagegen nicht aussagekräftig.

Bei den moderierten Außenvorführungen wurde Technik unmittelbar erlebbar. Verfahren und Arbeitsabläufe konnten direkt an der Anwendung gezeigt, hinterfragt und mit den Fachleuten vor Ort diskutiert werden. | Foto: B_I/Valdix
Bei den moderierten Außenvorführungen wurde Technik unmittelbar erlebbar. Verfahren und Arbeitsabläufe konnten direkt an der Anwendung gezeigt, hinterfragt und mit den Fachleuten vor Ort diskutiert werden. | Foto: B_I/Valdix

Welche Bedeutung dabei die Nutzungsdauer hat, zeigte Sebastian an einem einfachen Rechenbeispiel. Wird der CO₂-Ausstoß auf die tatsächlich erreichte Nutzungsdauer bezogen, sinkt der Wert je Meter und Nutzungsjahr mit zunehmender Lebensdauer. Sebastian brachte diesen Zusammenhang auf den Punkt: „Der stärkste Hebel ist die erreichte Nutzungsdauer. Qualität ist Klimaschutz.“

Daran schloss die Podiumsdiskussion unmittelbar an. Diskutiert wurde, wie belastbar ökologische Kennwerte bereits sind und welche Rolle sie künftig in Planung, Ausschreibung und Vergabe spielen können.

Die Podiumsdiskussion beim Schlauchlinertag nahm die Nachhaltigkeit von Sanierungsverfahren in den Blick. V.l.: Jörg Brunecker, Sina Verhoefen, Markus Vogel, Prof. Jörg Sebastian, Frank Werner Grauvogel, Moderator Alexander Jung. | Foto: TAH
Die Podiumsdiskussion beim Schlauchlinertag nahm die Nachhaltigkeit von Sanierungsverfahren in den Blick. V.l.: Jörg Brunecker, Sina Verhoefen, Markus Vogel, Prof. Jörg Sebastian, Frank Werner Grauvogel, Moderator Alexander Jung. | Foto: TAH

Reparatur braucht eine Strategie

Im Rahmen des 15. Deutschen Reparaturtages rückte die Reparatur als Baustein des Netzerhalts in den Fokus. Florian Frambach, M.Eng., von Hansewasser Bremen zeigte, wie solche Maßnahmen systematisch gesteuert werden. Von den rund 2.300 Kilometern Kanalnetz in Bremen werden jährlich 230 Kilometer per TV inspiziert. „Die Daten fließen in das Kanalinformationssystem, werden klassifiziert und auf ihre Sanierungsrelevanz geprüft. Auf die technische und wirtschaftliche Bewertung folgt die Entscheidung, ob repariert, renoviert oder erneuert wird“, erläuterte Frambach.

Wenn schnell gehandelt werden muss

Die „Kanalreparatur unter Grundwassereinfluss – Möglichkeiten und Einsatzgrenzen der Verfahren“ war Thema des Vortrags von Sarah Beck-Wieneke. | Foto: TAH
Die „Kanalreparatur unter Grundwassereinfluss – Möglichkeiten und Einsatzgrenzen der Verfahren“ war Thema des Vortrags von Sarah Beck-Wieneke. | Foto: TAH

Welche Anforderungen drückendes Grundwasser stellt, erläuterte Sarah Beck-Wieneke, B. Eng., von der IWA Ingenieurgesellschaft. Sie betonte die passende Verfahrenswahl: Entscheidend sei nicht allein, die Infiltration zu stoppen, sondern auch, welche Folgeschäden bereits entstanden seien und wie diese mit der gewählten Methode behoben werden können. „Infiltration kann zu Bodenverlust, Hohlräumen und zum Verlust der Bettungszone führen. Edelstahlmanschetten lassen sich direkt gegen drückendes Grundwasser einsetzen, beheben jedoch keine Bettungsdefizite. Injektionstechniken können dagegen auch Hohlräume und Bettungsdefizite behandeln, stoßen bei starker Grundwasserströmung jedoch an Grenzen“, so die Referentin mit Blick auf die vielen zu berücksichtigenden Details.

Die Pausen boten Gelegenheit zum Austausch. | Foto: B_I/Valdix
Die Pausen boten Gelegenheit zum Austausch. | Foto: B_I/Valdix
Wie viel Mut und Vertrauen bei ungewöhnlichen Randbedingungen nötig sein können, zeigten Anja Kröhan, Berliner Wasserbetriebe, und Anja Janßen, Umwelttechnik Franz Janßen. Am Düker Popitzweg machten spritzende Infiltration, Bodeneintrag und ein sichtbarer Hohlraum eine sofortige punktuelle Reparatur erforderlich. Für die mehr als 3 Meter lange Schadstelle reichte die vorhandene Technik nicht aus, sodass ein 3,5 Meter langer Packer als Sonderanfertigung entwickelt wurde. Dass dieser Lösungsweg überhaupt umgesetzt werden konnte, lag auch an der Bereitschaft des Auftraggebers, für die Sonderanfertigung das wirtschaftliche Risiko mitzutragen. „So konnte eine Lösung erprobt werden, für die es unter diesen Randbedingungen noch keine etablierte Vorgehensweise gab“, betonten die Referentinnen.
Anja Kröhan (l.) und Anja Janßen berichteten über eine außergewöhnliche Dükersanierung in Berlin. | Foto: TAH
Anja Kröhan (l.) und Anja Janßen berichteten über eine außergewöhnliche Dükersanierung in Berlin. | Foto: TAH

Kurzliner und Schachtgerinne

Beim Kurzliner steht und fällt die Qualität bereits vor dem Einbau. Markus Vogel zeigte, dass Dichtheit, Lagesicherheit und Oberflächenschutz allein über den Stoffschluss sichergestellt werden. Entsprechend liegen die höchsten Risiken in den Vorarbeiten, etwa bei Abflusslenkung, Reinigung, Klebeflächenvorbereitung und Grundwasservorabdichtung.

Den Blick auf einen weiteren wichtigen Baustein der Sanierung lenkte Markus Dohmann vom Tiefbauamt Backnang mit seinem Vortrag „Die Sanierung von Schachtgerinnen – Lösungsmöglichkeiten und Umsetzung“. Seine Beispiele zeigten, dass sich Qualität auch hier nicht allein an der Wahl des Materials entscheidet. Ebenso wichtig sind eine hydraulisch geeignete Ausbildung, die Eignung für Betrieb und Unterhaltung sowie eine fachgerechte Verarbeitung. Die vorgestellten Lösungen reichten von Kanalklinkern und Polymerbeton bis zu GFK sowie PE- und PP-Segmenten.

Erfolgreiche Zusammenarbeit und Dokumentation

Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Auftraggeber, Ingenieurbüro und ausführender Firma war Thema im Vortrag von Hendrik Klar. | Foto: TAH
Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Auftraggeber, Ingenieurbüro und ausführender Firma war Thema im Vortrag von Hendrik Klar. | Foto: TAH

Das richtige Maß für die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Auftraggeber, Ingenieurbüro und ausführender Firma griff Hendrik Klar, M.Eng., von der ISAS GmbH auf. Sein Grundsatz „Fordern, was bewertbar ist – umsetzen, was leistbar ist“ zielt auf gezielte Nachweise, frühe Bewertung von Abweichungen und rechtzeitige Abstimmung. Digitale Werkzeuge können dabei unterstützen, ersetzen aber nicht die Kommunikation zwischen den Beteiligten.

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Die anschließende Podiumsdiskussion richtete den Fokus auf die gemeinsame Verantwortung für funktionierende Dokumentation. „Unvollständige Ausgangsunterlagen und sehr unterschiedliche Vorgaben für Berichte, Fotos, Videos oder Dateinamen schaffen für bauausführende Unternehmen große Probleme“, so ein wesentlicher Aspekt der Diskussion. Entsprechend wurde über stärker vereinheitlichte Strukturen diskutiert. Voraussetzung dafür seien jedoch verlässliche und klar definierte Grundlagen, die der Auftraggeber zu Projektbeginn bereitstellt.

„Die beiden Tage haben sehr deutlich gezeigt, wie viele Faktoren über den Erfolg einer Sanierungsmaßnahme entscheiden. Das beginnt bei belastbaren Planungsgrundlagen und der richtigen Verfahrenswahl, reicht über Material, Vorarbeiten und Ausführung bis zu Qualitätssicherung, Dokumentation und Betrieb. Besonders zielführend war es, dass wir viele Fragen in diesem Jahr noch enger auf Basis realer Projekte diskutiert haben und die Erfahrungen von Netzbetreibern, Planern, Ausführenden und Herstellern übereinanderlegen konnten“, so Hippes Fazit nach zwei erfolgreichen Veranstaltungstagen. Was von den beiden spannenden Networking-Tagen damit bleibt, sind viele Impulse für erfolgreiche Sanierungsmaßnahmen.

Dr.-Ing. Igor Borovsky, Vorsitzender der TAH und Geschäftsführer des VSB (l.), Dipl.-Ing. Univ. Alexander Jung von der ISAS GmbH (M.) sowie Dipl.-Ing. Michael Hippe, Vorstandsvorsitzender des VSB (r.), führten durch das Programm. Jung moderierte den Schlauchlinertag, Hippe moderierte den Reparaturtag und Borovsky eröffnete beide Veranstaltungen. | Foto: TAH
Dr.-Ing. Igor Borovsky, Vorsitzender der TAH und Geschäftsführer des VSB (l.), Dipl.-Ing. Univ. Alexander Jung von der ISAS GmbH (M.) sowie Dipl.-Ing. Michael Hippe, Vorstandsvorsitzender des VSB (r.), führten durch das Programm. Jung moderierte den Schlauchlinertag, Hippe moderierte den Reparaturtag und Borovsky eröffnete beide Veranstaltungen. | Foto: TAH

Quelle: TAH



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