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Nach der Landesgartenschau: Was bleibt, was verschwindet?

Landesgartenschau 2026

Was danach in Ellwangen mit dem Gelände passiert

05.10.2026, 06:30, aktualisiert 05.10.2026, 09:25
ELLWANGEN
Nach der Landesgartenschau: Was bleibt, was verschwindet?
Nach der Landesgartenschau beginnt in Ellwangen die nächste Phase: Das Gelände ist wegen Rückbauarbeiten ab dem 5. Oktober vorübergehend vollständig für die Öffentlichkeit gesperrt. | Foto: LGS GmbH

Nach 164 Tagen endet die Landesgartenschau im baden-württembergischen Ellwangen. Doch was bleibt, wenn die letzten Besucher das Gelände verlassen haben? Während einige Pavillons, Bühnen oder Gastro-Einrichtungen verschwinden, sind verschiedene Parks, Spiel- und Sportangebote sowie besondere Bauwerke als dauerhafte Anlagen gedacht.


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Seit dem Startschuss am 24. April 2026 stand die Landesgartenschau (LGS) an der Jagst für Spaß, Genuss und Kultur sowie nicht zuletzt 26 Hektar Naherholungs- und Naturerlebnisraum. Wie die Veranstalter mitteilen, ist das Gelände bereits einen Tag nach Ende der Veranstaltung – also ab dem 5. Oktober – gesperrt. Weil dann die Rückbauarbeiten beginnen. „Gewisse Teile, die während der Gartenschau auf Zeit entstanden sind, werden nun zurück gebaut, während die dauerhaft angelegten Bereiche für ihre künftige Nutzung vorbereitet werden“, berichtet LGS-Geschäftsführer Stefan Powolny, „dafür brauchen wir zunächst sichere Arbeitsbedingungen auf dem gesamten Gelände.“ Die Sperrung gilt für alle Besucher. Auch Spaziergänger und Radfahrer können das Gelände während der Arbeiten nicht nutzen.

Landesgartenschau Ellwangen: Was bleibt, was verschwindet?

Einrichtungen, die ausschließlich für das Ausstellungsjahr errichtet worden sind, werden jetzt abgebaut. Dazu gehören laut Veranstalter unter anderem die verschiedenen Pavillons, der Ostalb-Pavillon, die Bühnen sowie die gastronomischen Einrichtungen. Gleichzeitig bleiben die Parks und Freiräume, die im Zuge der Landesgartenschau entstanden sind, dauerhaft bestehen. Im Brücken-, Stadt- und Auenpark bleiben zahlreiche besondere Bauwerke sowie Spiel- und Freizeitangebote erhalten. Dazu zählen etwa das neue Kultur- und Jugendzentrum „Treff.26“, der Zeiss-Naturbeobachtungssteg und der Aussichtsturm „Jagstblick“. Auch der Auenspielplatz sowie die Spiel- und Sportgeräte im Brückenpark gehören zu den dauerhaft angelegten Angeboten. Mit Stadtstrand und Volleyballfeld bleiben zudem weitere Aufenthalts- und Freizeitmöglichkeiten erhalten.

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Für Wiedereröffnung der Gartenschau-Fläche noch kein Termin

Parallel zum Rückbau beginnt im Bereich des Parkplatzes am Hotel der Bau einer neuen Photovoltaikanlage. Zudem stehen noch weitere Arbeiten auf dem Gelände an. Wie lange das im Einzelnen dauern werde, lasse sich noch nicht sagen, so die Veranstalter. Daher stehe auch noch kein Termin für die Wiederöffnung des gesamten Landesgartenschau-Geländes fest. „Unser Ziel ist es, die Flächen so schnell wie möglich wieder für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen“, sagt Powolny, „gleichzeitig müssen die anstehenden Arbeiten sicher und vollständig durchgeführt werden.“ Da der Umfang der Arbeiten in den einzelnen Bereichen unterschiedlich sei, komme auch eine abschnittsweise Wiederöffnung des Geländes infrage.

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Parks, Spiel- und Sportangebote & Co. bleiben erhalten

Ein wesentlicher Bestandteil des Konzepts für die Landesgartenschau waren die neuen Daueranlagen, die Ellwangen auch über die Veranstaltung hinaus erhalten bleiben. Aus den während der Gartenschau erlebbaren Flächen werden damit dauerhaft nutzbare Teile der Stadt: Parks und Grünflächen, neue Aufenthaltsbereiche, Spiel- und Sportangebote sowie besondere Bauwerke und Aussichtspunkte bleiben für Bürger und Gäste Ellwangens bestehen.

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Quelle: LaGa Ellwangen

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