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MAN: Bundesverkehrsminister Bilger wirbt für mehr E-Lkw und Investitionen in Ladesäulen

MAN: Bundesverkehrsminister Bilger wirbt für mehr E-Lkw und Investitionen in Ladesäulen
Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (links) am Steuer des neuen MAN-eTrucks. Alexander Vlaskamp (rechts), Vorsitzender des Vorstands von MAN, gab Einblicke in die FUnktionen des Elektro-Lkw. | Foto: Bernhard Huber

Die Rahmenbedingungen für Elektromobilität müssen mit der Entwicklung der Transportbranche Schritt halten – diese Botschaft stand im Mittelpunkt des Besuchs von Bundesverkehrsminister Steffen Bilger bei MAN Truck & Bus in München. Der Minister zeigte sich überzeugt vom Potenzial der E-Lkw und betonte die Bemühungen des Bundes, den Ausbau der Ladeinfrastruktur zu fördern.


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„Mein Besuch bei MAN hat mich einmal mehr von der Zukunftsfähigkeit von E-Lkw überzeugt. Der Straßengüterverkehr ist zentral für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Gleichzeitig steht er vor der großen Herausforderung, klimafreundlicher zu werden. Dafür braucht es vor allem eine leistungsfähige Ladeinfrastruktur“, sagte Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) in München. Dort setzte er sich selbst hinter das Steuer eines E-Lkw von MAN und betonte: „Wir investieren gezielt in den Ausbau eines flächendeckenden Schnelladenetzes für E-Lkw. Mit unserem milliardenschweren Förderprogramm sind rund 4.200 Ladepunkte an 350 Rastanlagen geplant. Für uns ist klar: Der Markthochlauf für E-Lkw gelingt nur mit leistungsfähigen Lademöglichkeiten. Dazu tragen wir bei“

CEO von MAN trifft sich mit Bilger

Der CDU-Politiker will Planungssicherheit für die Branche schaffen. Das ist auch im Sinne von Alexander Vlaskamp, CEO von MAN Truck & Bus: „Die Industrie hat geliefert. Jetzt muss die Politik in Brüssel und Berlin den Markthochlauf durch Ladeinfrastruktur, Netze, Finanzierung und industriepolitische Rahmensetzung aktiv unterstützen. Wir begrüßen den Start des deutschlandweiten Lkw-Schnellladenetzes. Entscheidend ist nun eine zügige Umsetzung. Zugleich braucht die Branche praxistaugliche Rahmenbedingungen, darunter die dauerhafte Zulassung von 44 Tonnen Gesamtgewicht für lokal emissionsfreie Fahrzeuge – analog zum kombinierten Verkehr.“

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Elektromobilität: MAN mit Forderungen an die Politik

Damit sich elektrische Lkw in der Breite durchsetzen können, müsse laut MAN nicht nur die notwendige Ladeinfrastruktur schnell wachsen, sondern auch Logistikzentren und Speditionen benötigen leistungsfähige Stromanschlüsse. 70 bis 80 Prozent der Lkw werden demnach dort geladen. Der Ausbau der Stromnetze müsse deshalb die Anforderungen des Güterverkehrs stärker berücksichtigen. Darüber hinaus fordert MAN die Senkung von Finanzierungshürden, vor allem für kleine und mittlere Unternehmen. Zudem brauche es europaweit ein besseres Zusammenspiel zwischen politischen Klimazielen und den tatsächlichen Voraussetzungen für deren Erreichung. Aus Sicht von MAN sollten die zeitlichen Vorgaben für die CO₂-Ziele von Lkw und Bussen an die Entwicklung der notwendigen Infrastruktur angepasst werden.


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