Tunnelbau
Shimla-Bypass: Epiroc-Hammer sichert Vortrieb ohne Sprengarbeiten

Wenn im Tunnelbau Sprengen nicht möglich ist, droht der gesamte Bauzeitenplan zu kippen. Beim 27 Kilometer langen Shimla-Bypass im Himalaya brachten strenge Auflagen den Vortrieb in der Nähe bewohnter Dörfer plötzlich ins Stocken. Statt Dynamit sorgt nun ein Hydraulikhammer dafür, dass der Felsabbau ohne Erschütterungschaos weiterläuft.

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Wenn das NATM-Sprengen an Siedlungsgrenzen scheitert

Eigentlich setzt das Baustellenteam beim Vortrieb auf die Neue Österreichische Tunnelbauweise (NATM), um flexibel auf das Verformungsverhalten der wechselnden Gesteinsschichten zu reagieren. Doch das bewährte Sprengverfahren geriet durch die Nähe zu Wohnhäusern zum massiven Termintreiber. Jeder Zündvorgang zog Sicherheitsbedenken, langwierige Genehmigungsprozesse und temporäre Baustopps nach sich. Um den Bauzeitenplan nicht komplett zu gefährden, suchten die Ingenieure nach einer Lösung, die den Ausbruch ohne riskante Druckwellen vorantreibt.
Hydraulikhammer übernimmt den Felsabbruch

Die Rettung für den Vortrieb lieferte der Baumaschinenspezialist Epiroc mit seinem schweren Hydraulikhammer HB 3600 DP. Nach einer genauen Einsatzanalyse rüstete das Baustellenteam Trägergeräte für den extremen Untertageeinsatz mit dem Anbaugerät um. Epiroc passte den Meißelhammer konstruktiv an den engen Tunnelquerschnitt, die aggressiven Staubbedingungen und die langen Dauerbelastungszyklen im Berg an. Nach kurzer Einlaufphase etablierte sich das Gerät als vollwertiger Ersatz für Sprengladungen und meißelte den Fels mit hoher Präzision aus der Wand.
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Baustellen-Support sichert die Verfügbarkeit
Um Ausfälle tief im Gebirge zu verhindern, kombinierte Epiroc die Maschinentechnik mit einem intensiven Schulungsprogramm für Maschinisten und Werkstattpersonal direkt vor Ort. Die Einheiten konzentrierten sich auf das Verschleißmanagement der Meißelspitzen, die Dichtungsüberwachung und den sicheren Betrieb unter Tage. Dadurch erreichte das Bauteam eine durchgehend hohe technische Verfügbarkeit und konnte den Vortrieb in kontinuierlichen Zyklen ohne Verzögerungen fortführen.
Zukunftsmodell für sensible Gebirgsregionen

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