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Mit der Politik im Dialog: Schwammstadt muss Standard der Bauleitplanung sein

Mit der Politik im Dialog

Deutschland will die Schwammstadt

16.01.2026, 10:27, aktualisiert 30.01.2026, 13:49
HENNEF
Mit der Politik im Dialog: Schwammstadt muss Standard der Bauleitplanung sein
Direkter Austausch zur wasserbewussten Stadtentwicklung (v.l.n.r.): Carsten TrĂ€ger, Parlamentarischer StaatssekretĂ€r im Bundesministerium fĂŒr Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN); Alexander Bonde, GeneralsekretĂ€r Deutsche Bundesstiftung Umwelt; Regina Paas, Abteilung Wasserwirtschaft, GewĂ€sser- und Meeresschutz BMUKN; Andrea Gebhard, PrĂ€sidentin der Bundesarchitektenkammer; Dr. Lisa Irwin-Broß, VorstĂ€ndin DWA; Dr. Olaf Joachim, StaatssekretĂ€r im Bundesministerium fĂŒr Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB); Sebastian Beck, Vorstand der Wirtschaftsbetriebe Duisburg | Foto: Jan-Philipp Burmann / City-Press GmbH Bildagentur

Bei der anstehenden Novellierung des Baugesetzbuches muss die wasserbewusste Stadtentwicklung als Standard der Bauleitplanung verankert werden. Das war der Tenor beim Parlamentarischen Abend Wasserwirtschaft und Stadtentwicklung im Dialog – Auf dem Weg zur klimaresilienten Stadt.


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„Die wasserbewusste Stadtentwicklung ist kein Zusatz, sondern ein zentraler Baustein moderner Stadt- und Quartiersplanung“, betonte DWA-VorstĂ€ndin Dr. Lisa Irwin-Broß. „Unsere StĂ€dte und Gemeinden können auch in einer Welt des Klimawandels lebenswert und klimaresilient sein, wenn wir den Weg gemeinsam weitergehen, mutig, innovativ und im Bewusstsein, dass Wasser der SchlĂŒssel zu unserer gemeinsamen Zukunft ist“, ergĂ€nzte Alexander Bonde, GeneralsekretĂ€r des Co-Gastgebers Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU).

Schwammstadt muss Standard der Bauleitplanung sein

Kommunen tragen die Hauptverantwortung fĂŒr Klimaanpassung. Nur mit konkreter Kenntnis der Situation vor Ort lĂ€sst sich die Klimaanpassung, der Aus- und Umbau zu nachhaltigen und lebenswerten StĂ€dten, effizient gestalten. Um dieser Aufgabe gerecht werden zu können, benötigten StĂ€dte und Gemeinden belastbare Planungsgrundlagen, administrative Klarheit und langfristige finanzielle Sicherheit, so die DWA. Die Bundesregierung mĂŒsse bei der aktuellen Novellierung des Baugesetzbuches die Weichen entsprechend stellen. Die blau-grĂŒne Infrastruktur mĂŒsse integraler Bestandteil der baulichen Entwicklung werden und damit Standard in der Bauleitplanung sein.

Mit der Allianz „Gemeinsam fĂŒr eine wasserbewusste Stadtentwicklung“ hat die DWA ein starkes interdisziplinĂ€res Netzwerk geschaffen, um alle Stakeholder der wasserbewussten Stadtentwicklung von den Möglichkeiten und Chancen zu ĂŒberzeugen und fĂŒr klimaresiliente lebenswerte StĂ€dte zu begeistern. 24 Organisationen und Institute, von der Bundesarchitektenkammer ĂŒber Stadtplaner und Landschaftsarchitekten bis zur Wasserwirtschaft, arbeiten gemeinsam daran, den Umbau der StĂ€dte fĂŒr eine bessere Starkregenvorsorge, fĂŒr eine langfristige Versorgungssicherheit und vor allem fĂŒr mehr LebensqualitĂ€t flĂ€chendeckend voranzutreiben.

Mit dem Parlamentarischen Abend haben DWA und DBU den direkten Austausch mit den Bundesministerien fĂŒr Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), fĂŒr Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN), der Bundesarchitektenkammer und vielen weiteren Stakeholdern noch einmal intensiviert. FĂŒr gemeinsame Lösungen, fĂŒr eine zeitnahe und flĂ€chendeckende Klimaanpassung und fĂŒr zukunftssichere und lebenswerte StĂ€dte.

Quelle: DWA


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