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Infrastrukturinvestitionen: Industrie fordert schnellere Umsetzung

Infrastruktur

Transformation braucht Leitungen

14.10.2026, 10:55, aktualisiert 14.10.2026, 11:10
FRANKFURT A.M.
Infrastrukturinvestitionen: Industrie fordert schnellere Umsetzung
Bei der KRV-Jahrestagung 2026 ging es u. a. darum, dass Infrastrukturinvestitionen schnelle Umsetzung und verlässliche Rahmenbedingungen brauchen. | Foto: KRV

Der Ausbau von Infrastruktur erfordert schnelle Planungsverfahren und bezahlbare Energie. Dies forderte der Kunststoffrohrverband (KRV) auf seiner Jahrestagung. Fachleute diskutierten dort, wie sich Konjunkturimpulse im Tiefbau, Kreislaufwirtschaft und die EU-Trinkwasserrichtlinie ab 2027 auswirken.


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Die Sanierung von Trinkwasserleitungen ist eine Herausforderung: Neben der technischen Erneuerung spielen weitere Faktoren eine wichtige Rolle.


Geplante Infrastrukturpakete und die Energiewende können als Konjunkturmotor wirken, wie Analysten der Deutschen Bank auf der KRV-Tagung darlegten. Für 2026 werde demnach mit einem Wirtschaftswachstum von rund einem Prozent gerechnet. Auch das Sondervermögen setze laut den Referenten Impulse für den Tiefbau. Risiken sehen die Experten gemäß Angaben des Verbandes jedoch beim tatsächlichen Mittelabfluss.

Kreislaufwirtschaft steigert die Wettbewerbsfähigkeit

Wie der KRV mitteilt, war die Produktion der deutschen Kunststofferzeugung zuletzt rückläufig. Gleichzeitig liege in der Kreislaufwirtschaft ein erhebliches Potenzial: Laut den Tagungsbeiträgen könne die zirkuläre Wertschöpfung bis 2045 signifikant steigen. Belastbare Lebenszyklusdaten gewinnen dem Verband zufolge weiter an Bedeutung, da seit Ende September 2026 nationale Umsetzungsregeln gegen irreführende Umweltaussagen greifen.

Umsetzung der neuen EU-Trinkwasserrichtlinie

Die Übergangsphase für die neue EU-Trinkwasserrichtlinie beginnt am 1. Januar 2027. Gemäß Angaben des KRV befürchten Branchenvertreter zum Start eine regulatorische Blockade, da die europäische Positivliste anfangs nur eingeschränkt nutzbar sei. Auf der Veranstaltung präsentierte Untersuchungen zeigten zudem, dass der Mikroplastikgehalt am Wasserwerksausgang in der Regel unterhalb der Bestimmungsgrenze liege, wie der Verband berichtet.

Lesen Sie hier mehr zum Kunststoffrohrverband:

Quelle: Kunststoffrohrverband


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