Nennweitenreduzierung
Dichter Anschluss im Bestand

Bei einer Kanalerneuerung im saarländischen Bexbach wurde ein alter Betonkanal durch Kunststoffrohre von Funke Kunststoffe ersetzt. Die Herausforderung lag in einer Nennweitenreduzierung von DN 700 auf DN 500 sowie dem Übergang von einem Betonrohr mit Fuß auf ein rundes Profil. Spezielle Rohrkupplungen ermöglichten einen reibungslosen Einbau.

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Im Zuge der Baumaßnahme in der Johannes-Bossung-Straße kam für die Mischwasserkanalisation ein Profilrohr aus PVC-U zum Einsatz. Der alte Betonkanal wies nach über 70 Jahren alterstypische Risse und Korrosion auf. Die neuen Kunststoffrohre (DWCor 3000) zeichnen sich durch eine außen profilierte und innen glatte Struktur aus. „Daher verfügt es über eine gute hydraulische Leistungsfähigkeit und hohe chemische Beständigkeit" sagt Funke-Fachberater Kevin Frenzle. „Für die Langlebigkeit der DWCor 3000-Kanalrohre spricht zudem, dass das biegeweiche Rohr über eine hohe Stabilität verfügt.“
Die Stadtverwaltung Bexbach hatte bereits an anderer Stelle Erfahrungen mit dem PVC-U-Rohrsystem sammeln können. „Wir haben uns bereits von der Handlichkeit der Rohre überzeugen können. Auch das passgenaue Anbohren der DWCor-3000-Rohre für den Einbau der Stutzen ist problemlos möglich", berichtet Peter Krämer vom Bereich Tiefbau bei der Stadt.
Nennweitenreduzierung und Profilwechsel
Da der Hauptkanal inzwischen an anderer Stelle verläuft, reichte für den neuen, 90 Meter langen Abschnitt ein Durchmesser von DN/ID 500 aus. Der Anschluss an den alten Bestandskanal (DN 700) erforderte besondere Formteile, da das alte Betonrohr über einen Fuß verfügt und nur innen kreisrund ist. Für den Übergang wurde ein spezieller Adapter montiert, auf dessen Spitzende eine Ausgleichs-Rohrkupplung gesetzt wurde (BI-Adapter, der VPC Delta-Ring sowie VPC-Rohrkupplungen). Diese Kombination verbindet unterschiedliche Bauarten und Werkstoffe sohlengleich nach DIN EN 476.

Rohrkupplung Abwasser für beengte Platzverhältnisse
Eine 70 Millimeter breite Dichtfläche an der Kupplung gewährleistet einen sicheren Abschluss. Durch diese kompakte Bauweise geht beim Einbau kein Platz verloren, was bei engen Baugruben im Bestand von großem Vorteil ist. Zudem erleichterte das vergleichsweise geringe Gewicht der Kunststoffrohre das Handling auf der Baustelle. Da eine direkte Lagerung an der Baugrube nicht möglich war, ließen sich die Bauteile auch über Distanzen kräfteschonend transportieren.
Straßenabläufe ohne Mörtelfuge anbinden
Die Verlegung der neuen Rohre erfolgte in bis zu vier Metern Tiefe. Für die Einbindung der Hausanschlüsse und Straßenabläufe kamen flexible Systeme zum Einsatz. Die Aufsätze der verwendeten Straßenabläufe lassen sich in Höhe und Neigungswinkel anpassen. Dadurch entfällt die häufig schadensanfällige Mörtelfuge zur Niveauregulierung, was die Langlebigkeit der Gesamtmaßnahme weiter erhöht.
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Quelle: Funke Kunststoffe
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