Absperrschieber
Schutz vor Havarie und Starkregen

Bei Starkregen oder auch Havarien wie zum Beispiel das Eindringen von kontaminiertem Löschwasser oder bei Gefahrstoffaustritten bei Unfällen müssen Abwassersysteme zuverlässig abriegeln. Mit dem gehäuselosen Absperrschieber PS bietet Fernco eine wartungsarme Lösung für Hochwasserschutzbauwerke an, die Entwässerungsanlagen vor unkontrolliertem Rückstau schützt und sich ohne Fugenmörtel montieren lässt.
Kommunen stehen angesichts von häufigeren Extremwetterlagen und steigenden Umweltanforderungen zunehmend stärker unter Druck. Häufigere und intensivere Starkregenereignisse überlasten die historisch gewachsenen, oft für heutige Anforderungen zu klein dimensionierten Kanalnetze.
Strengere Umweltauflagen fordern einen immer besseren Schutz von Grundwasser und Gewässern. Kontaminiertes Wasser (wie überlaufendes Mischwasser oder Löschwasser bei Havarien) darf nicht in die Umwelt gelangen. Hinzu kommen Investitionsstau und sehr hohe Kosten für die nötigen Modernisierungen und Nachrüstungen.

Gehäuseloser Absperrschieber PS: Schnelle Montage für kommunalen Havarieschutz
Mit dem gehäuselosen Absperrschieber PS bietet Fernco eine langlebige, wartungsarme und nachhaltige Lösung für Hochwasserschutz und Entwässerungssysteme. Der wandmontierte Schieber kann zur Absperrung von Regen- und Schmutzwasser in Entwässerungsanlagen, Kläranlagen, Regenrückhaltebecken und weiteren Hochwasserschutzbauwerken eingesetzt werden – auch im Havariefall. Der Einbau erfolgt nach Unternehmensangaben schnell und ohne Fugenmörtel zwischen Rahmen und Wand.
Technische Daten für Planende: Zertifizierte Dichtheit und Druckresistenz im Abwassernetz
An kritischen Schnittstellen sind vor allem Druckresistenz und Dichtheit entscheidend. Der Absperrschieber PS liefert hierbei folgende Werte als Sicherheitsfaktoren im Hochwasserschutz und in der Abwassertechnik:
- Nennweiten: Ausgelegt für Durchmesser von 100 bis 1.000 Millimetern.
- Wasserdruck: Hält Belastungen von bis zu 0,6 bar stand.
- Leckraten: Lediglich 1 Prozent der zulässigen Grenzwerte nach BS 7775 sowie DIN 19569-4 (Klasse 5).
- Materialien: Gefertigt aus recyclingfähigem Hochdichtem Polyethylen (HMWPE 500) und korrosionsbeständigen Bauteilen.

HMWPE-Materialwahl: UV-Stabilität für langfristigen Schutz vor Leckagen
Der Absperrschieber PS kommt mit einer Material-Kombination aus Hochdichtem Polyethylen (recyclingfähiges HMWPE 500) und korrosionsbeständigen, UV-stabilen Materialien durch einen Rußanteil von mindestens 3 Prozent. So ist der Schieber widerstandsfähig gegen Korrosion, chemische Einflüsse und biologischen Bewuchs. Das sichert also eine langfristige Widerstandsfähigkeit gegen aggressive Umwelteinflüsse und reduziert Materialermüdung. Konventionelle Materialien können spröde werden, sich verformen und so Leckagen entstehen lassen.
Wartungsarme Absperrschieber: Selbstschmierende Technik senkt Betriebskosten
Schmierarbeiten sind nicht nötig: Der Absperrschieber PS hat selbstschmierend Eigenschaften zwischen Rahmen und Schieberplatte. Dadurch werden Wartungsintervalle verlängert und Stillstandzeiten minimiert. Langfristig können Kommunen so Personal- und Betriebskosten senken.
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Quelle: Fernco
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