Baumaschinen
Kriterien für Neuanschaffungen im GaLaBau-Betrieb

Alle vier bis sechs Jahre steht im Hamburger Garten- und Landschaftsbaubetrieb Zum Felde ein Wechsel im Maschinenpark an. Dabei fällt die Wahl nicht automatisch zugunsten der Vorgängermodelle aus. Vor der Neuanschaffung sind erst noch Einsatz-Vergleichstests mit Radladern, Baggern und Co. anderer Hersteller angesagt. Dabei spielen verschiedene Kriterien eine Rolle.

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„Doch das bedeutete nicht, dass wir dann am Vorgängermodell automatisch festhalten, wenn wir ein ganzes Maschinenpaket bestellen“, sagt Fischer. Auf den Baustellen wechseln die Fahrer innerhalb der Kolonne regelmäßig die Maschinen. Komplexe Steuerungskonzepte sind daher nicht gefragt. Stattdessen müssen sich Mitarbeiter schnell zurechtfinden, die Maschine intuitiv bedienen können. „Fahrer dürfen prinzipiell ihre Wünsche im Hinblick auf die Ausrüstung äußern.“
Deshalb wurden besagte elf Baumaschinen bei Zeppelin Hamburg mit Deluxe-Sitzen bestellt – luft-gefedert, die Lendenwirbelsäule stützend und bei Bedarf beheizbar. Immerhin verbringen die Mitarbeiter täglich viele Stunden auf der Maschine. Zum Anforderungsprofil gehören ebenfalls Flexibilität und Vielseitigkeit. So müssen Radlader schwere Paletten heben, Schüttgüter verladen und Beton mischen können. Dafür braucht es entsprechende Anbaugeräte.
So hilft Flottenmanagement im GaLaBau-Betrieb
Gleichzeitig steigen die Anforderungen im GaLaBau: Bauzeiten sind knapp, der Kostendruck steigt. Effizienter Maschineneinsatz ist gefragt. Deshalb startet Zum Felde ein Pilotprojekt, wobei die Telematikplattform „VisionLink“ mit der Zeiterfassung „galawork“ verknüpft wird. Das Ziel: Maschinen- und Betriebsdaten noch besser miteinander vernetzen, um Einsatzzeiten, Auslastung und Kapazitäten transparenter zu erfassen. „Gerade bei einer Flotte dieser Größenordnung gewinnen belastbare Daten zunehmend an Bedeutung“, sagt Fischer. Sie helfen dabei, Maschinen wirtschaftlich einzusetzen, Stillstandzeiten zu reduzieren und Entscheidungen im Fuhrpark auf eine fundierte Grundlage zu stellen.
Betreuung nach dem Kauf einer Baumaschine
Eine gewichtige Rolle beim Radlader-Kauf spielen auch Wartung und Reparaturen. Zum Felde achtet daher bei der Beschaffung nicht nur auf Leistung und Bedienkomfort, sondern ebenso auf die Betreuung nach dem Kauf. „Wenn die Maschine ausfällt, steht womöglich im schlimmsten Fall die ganze Kolonne“, so der Geschäftsführer. Über einen „PartsPlus“-Vertrag mit dem Zeppelin Service ist die Versorgung mit benötigten Ersatz- und Verschleißteilen organisiert.
Belastungen auf der Baustelle
Schotterflächen, Bordsteine, enge Zufahrten und schwere Lasten gehören für Baumaschinen zum Arbeitsalltag. Dabei kommt es sowohl auf Leistung als auch auf hohe Standsicherheit an, wenn schwere Paletten transportiert werden oder eine voll beladene Schaufel im Einsatz ist. Radlader müssen jederzeit ein sicheres Fahrgefühl vermitteln. Laut Zum Felde hat sich der Cat 908 angesichts stabiler Bauweise und zuverlässiger Technik über mehrere Fahrzeug-Generationen hinweg bewährt. Auch deshalb hat das Unternehmen zudem weitere Maschinen des Herstellers beschafft, darunter einen Radlader 918, einen Mobilbagger M315 und einen Kettenbagger 315.
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Quelle: Zeppelin
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