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Yanmar-Oldtimer im Tiefbau: Tradition trifft Digitalisierung

Baumaschinen

Bagger-Oldtimer hilft bei einer Herzensaufgabe

27.05.2026, 10:31, aktualisiert 04.06.2026, 15:40
BUUS/SCHWEIZ
Yanmar-Oldtimer im Tiefbau: Tradition trifft Digitalisierung
Fabian Cervi und seine Maschinisten schätzen an Yanmar die Kombination aus Wendigkeit auf engem Raum, Kraft und Langlebigkeit. | Foto: Yanmar

In dritter Generation führt Fabian Cervi das Tief- und Landschaftsbauunternehmen Graf im Schweizer Buus. Trends und technologische Neuerungen spielen in seinem Betrieb eine große Rolle. Dennoch setzt der Geschäftsführer im Arbeitsalltag nicht nur auf moderne Baumaschinen, sondern ebenso auf einen Bagger-Oldtimer von Yanmar.


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Über 10.000 Stunden war der kompakte ViO70 seit 1997 schon im Einsatz – und ein Ende ist nicht abzusehen Denn der fast 30 Jahre alte Kurzheckbagger schaufelt nach wie vor im Graf-Fuhrpark mit. Sein Einsatzgebiet: Kanalisations- und Leitungsbau. „Die anfallenden Aufgaben erledigt er mit Bravour“, freut sich Cervi.

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Er hat vor zehn Jahren die Geschäfte von Graf Tiefbau übernommen. Für ihn ist es eine Herzensaufgabe, den Betrieb weiterzuführen, den seine Großeltern 1964 gegründet haben. Dann übernahmen seine Eltern Barbara und Carlo Cervi-Graf das Familienunternehmen. Gefragt nach dem Erfolgsgeheimnis sagt Fabian Cervi: „Wir denken anders. Uns geht es nicht um maximalen Profit, sondern um das bestmögliche Ergebnis für den Kunden.“

Oldie und moderne Yanmar-Baumaschinen im Einsatz

Rund 70 bis 80 Prozent der Aufträge stammen nach Firmenangaben von privaten Bauherren, der Rest von der öffentlichen Hand. „Wir denken bei unserer Arbeit um die Ecke und sind dabei genauso flexibel und wendig, wie unsere Yanmar-Bagger“, sagt Cervi. Die Flotte des Unternehmens reicht vom kleinen Mobilbagger, über kompakte 3,5-Tonner bis hin zu Zehntonnern. Sie deckt damit alle Einsatzbereiche im Tiefbau ab. Trends und technologische Neuerungen spielen für den jungen Geschäftsführer eine zentrale Rolle, damit Graf Tiefbau auch künftig vorne mitspielt.

Chef sitzt noch gern selbst im Bagger

Rund 30 Prozent seiner Arbeitszeit verbringt Geschäftsführer Fabian Cervi noch selbst auf der Baustelle: „So verliere ich nicht den Bezug und weiß, was die Mitarbeiter bewegt." | Foto: Yanmar
Rund 30 Prozent seiner Arbeitszeit verbringt Geschäftsführer Fabian Cervi noch selbst auf der Baustelle: „So verliere ich nicht den Bezug und weiß, was die Mitarbeiter bewegt." | Foto: Yanmar

Spricht Cervi über seine Maschinen, gerät er besonders beim Yanmar-Bagger SV100 ins Schwärmen. „Er überzeugt mich einfach in jeder Hinsicht: übersichtlich, wartungsfreundlich und mit einer intuitiven Steuerung, die sofort vertraut wirkt. Man merkt, dass hier an die Bedürfnisse der Maschinisten gedacht wurde“, so der Geschäftsführer, der 30 Prozent seiner Arbeitszeit noch selbst auf der Baustelle verbringt, „und wenn ich die Wahl habe, setze ich mich am liebsten in den SV100.“ Die Maschine sei nicht wählerisch, stelle sich jeder Herausforderung mit Bravour. Während der eine Zehntonner auf einer privaten Baustelle die Hangsicherung eines großen Einfamilienhauses übernehme, seien die anderen beiden Fahrzeuge zeitgleich am Feldrand im Einsatz – und legten binnen einer Woche einen 600 Meter langen, befestigten Waldweg aus kleinen Schottersteinen an.

Arbeitserleichterung durch Digitalisierung

In Sachen Digitalisierung ist Graf Tiefbau längst mit dabei. Sämtliche Maschinen sind getrackt, die neuesten Modelle verfügen über GPS-gestützte 3D-Steuerungen. „Man sitzt im Bagger und sieht sofort, wo und wie man ansetzen muss – das spart enorm viel Zeit und macht unsere Arbeit präziser“, sagt Cervi. Heute setzt Graf Tiefbau konsequent auf digitale 3D-Modelle – und steigert damit sowohl Effizienz als auch Präzision auf der Baustelle. „Trends wie E-Mobilität, digitale Steuerungen oder arbeitserleichternde Tools werden im Tiefbau immer wichtiger“, ist er überzeugt, „für uns geht es darum, diese Innovationen frühzeitig zu nutzen – damit wir auch morgen vorne mitspielen können.“

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Quelle: Yanmar

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