Pflasterbau
Lebendigeres Stadtzentrum wird stabil gebettet

Die nordrhein-westfälische Kleinstadt Waldbröl will ihr Zentrum stärken und beleben, wozu nicht nur eine neue Markthalle und ein Platz auf dem ehemaligen Merkur-Areal beitragen sollen. Geld fließt zudem in Straßen, auf denen mitunter schwere Fahrzeuge unterwegs sind. Damit diese Flächen lange stabil bleiben, kommt ein besonderes Bettungs- und Fugenmaterial zum Einsatz.
Für einen Großteil der neu zu befestigenden Flächen entlang der Droste-Hülshoff-Straße in Waldbröl setzten die Verantwortlichen der Marktstadt im Süden des Oberbergischen Kreises auf das Betonpflastersystem „Modula Plus“ der Firma Berding Beton in Kombination mit dem bitumenhaltigen Fugen- und Bettungsmaterial „Ecoprec“ der SF-Kooperation. Weil auf dem neu gestalteten Areal immer mal wieder schwerere Lkw und Co. unterwegs sind, müssen einige Flächen auch starken Belastungen standhalten.
„Hierfür haben wir daher zunächst einen geeigneten Betonpflasterbelag gewählt“, berichtet Mario Klein vom Fachbereich Bauen der Marktstadt, „mit dem System Modula-Plus in der Oberfläche fein-diamantgrau in einer Dicke von zehn Zentimetern sind wir dank der speziellen Abstandhaltertechnologie und der daraus resultierenden Verbundwirkung auf der sicheren Seite.“ Um zusätzlich Stabilität in solche Flächen zu bringen, verwende die Stadt schon seit Jahren besagtes „Ecoprec“.
Fugen- und Bettungsmaterial: Wie Ecoprec funktioniert

Das Fugen- und Bettungsmaterial bietet Klein zufolge den Vorteil, dass die Fugen wegen ihrer bituminösen Eigenschaften als elastischer Puffer zwischen den Steinen dauerhaft verschlossen bleiben. „Schub- und Horizontalkräfte, die der Verkehr auf der Fläche verursacht, werden über das Fugenmaterial abgepuffert und gleichmäßig in die Tragschichten weitergeleitet.“
Gedeiht die grüne Branche?
Aktuelle Nachrichten zu den Entwicklungen im GaLa-Bau erfahren Sie in unserem Newsletter. Hier abonnieren!


Durch die Sonderbauweise mit Ecoprec ergibt sich nach Unternehmensangaben noch ein weiterer Vorteil, weil die etwa vier Zentimeter dicke Bettung nahezu wasserundurchlässig sei. Auftretendes Niederschlagswasser werde oberflächlich in seitliche Regenabläufe abgeführt. „Die üblichen Probleme, die man von Pflasterflächen kennt, bei denen unter Frosteinfluss aufgrund von Wassereinlagerungen Flächen aufplatzen, sind hier daher kein Thema“, so Klein.
Erfahrungen mit Saug- und Kehrmaschinen
Die Stadt hat seinen Angaben zufolge auch an anderen Stellen die Erfahrung gemacht, dass sich aufgrund seiner bituminösen Konsistenz die Probleme beim Einsatz von Saug- und Kehrmaschinen auf solchen Flächen deutlich reduzieren. „Da die Korngrößen von Bettung und Fuge optimal aufeinander abgestimmt sind, besteht hier auch nicht das Problem, dass Fugenmaterial in die Bettung einrieselt“, erläutert Klein. Verarbeitet wird das Material Ecoprec, indem es erkaltet auf die Tragschicht aufgetragen wird. Ansonsten erfolgt der Einbau wie bei einer herkömmlichen Splittbettung.
Jetzt Ausschreibungen finden
Wählen Sie eine Leistungsart, die Sie interessiert.


Bau


Dienstleistung


Lieferung
Lesen Sie auch:
Quelle: SF-Kooperation
Neueste Beiträge:
Meistgelesene Artikel
Verwandte Bau-Themen:
Top Bau-Themen:
Jetzt zum Newsletter anmelden:
Werden Sie Experte im Garten- und Landschaftsbau. Plus: Kommunaltechnik.
Hier finden Sie Hinweise zum Datenschutz



