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Wie der Straßenbelag im Ort dauerhaft hält

Gerade in historischen Ortskernen setzen Planer gern auf Pflasterbelag – nicht zuletzt wegen der Optik. Dabei kommt es jedoch immer wieder zu Schäden. Pflastersteine lockern sich, weil Fugen ausgewaschen werden. Wie sich dieses Problem vermeiden lässt? Ein Beispiel aus Ehingen im Alb-Donau-Kreis.

Pflasterarbeiten im Ortskern: So bleibt Pflaster stabil
Die Sonnengasse im September 2025 – frisch saniert mit dem VS5-Pflastersystem der Firma Braun-Steine. | Foto: SF-Kooperation

Im Ehinger Stadtzentrum sind in den vergangenen Jahren neue Gebäude entlang der Schul- und Sonnengasse entstanden. Hinzu kamen neue öffentliche Wegverbindungen und kleine Plätze. „Aufgrund der ohnehin in die Jahre gekommenen Pflasterung, die zunehmend Unebenheiten und Stolperstellen für Fußgänger und Radfahrende mit sich brachte, lag es nahe, die Sonnengasse im Anschluss an die Hochbaumaßnahmen grundlegend zu sanieren,“ sagt Matthias Buck vom Tiefbauamt der Stadt. Dafür musste ein geeignetes Befestigungsmaterial für beide Straßen her.

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„Im Mittelpunkt der Planung stand die Verbesserung der Aufenthaltsqualität, weshalb die gestalterische Wirkung eine zentrale Rolle spielte“, erläutert Buck, „Ziel war es, einen Pflasterbelag zu schaffen, der sowohl optisch ansprechend als auch einladend wirkt.“ Weil dort gerade zu Marktzeiten schwere Lkw unterwegs sind, müssen die Straßen den Beanspruchungen durch Lieferfahrzeuge dauerhaft standhalten.

So stabilisiert Ecoprec die Pflasterflächen

So sah die Sonnengasse im Zentrum von Ehingen vor der Sanierung aus. | Foto: Braunger Wörtz Architekten GmbH
So sah die Sonnengasse im Zentrum von Ehingen vor der Sanierung aus. | Foto: Braunger Wörtz Architekten GmbH

Die Wahl für die insgesamt rund 800 Quadratmeter großen Flächen fiel auf den Betonpflasterbelag VS5 der Firma Braun-Steine. Der zwölf Zentimeter starke Pflasterstein verfügt über eine fünfseitige Verschiebesicherung: Die Rundumverzahnung und die gekerbte Unterseite verhindern nach Herstellerangaben ein Verrutschen der Steine selbst bei stark frequentierten Flächen. „Um ein Auswaschen der Fugen zu verhindern, setzten wir schon seit einigen Jahren in Ehingen bei zahlreichen Maßnahmen auf eine spezielle Bauweise mit dem Material Ecoprec von der SF-Kooperation“, berichtet Buck.

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Die SF-Kooperation ist eine internationale Gruppe führender Baustoff- und Betonsteinhersteller, die Ecoprec entwickelt hat. Dabei handelt es sich um ein bitumenhaltiges Fugen- und Bettungsmaterial sowie ein Bauverfahren für den Neubau oder die Sanierung von Betonpflastersteindecken.

„Die bituminöse Umhüllung sorgt für eine dicht gelagerte Kornstruktur, die stehendes Wasser in Bettung und Fugen zuverlässig abhält und so typische Pflasterbeschädigungen verhindert“, erläutert Buck. Gleichzeitig wirke Ecoprec als frostfester und elastischer Puffer zwischen den Steinen. In Kombination mit dem VS5-Pflastersystem entstehe auf diese Weise eine stabile Fläche, die auch den Belastungen durch Lieferverkehr dauerhaft standhalte.

Wie die Sonderbauweise funktioniert

Soll trotz Gefälle den Verkehrsbelastungen standhalten: die Fläche mit einer Bettung aus dem Material Ecoprec und VS 5-Pflaster aus dem Betonwerk Braun-Steine. | Foto: SF-Kooperation
Soll trotz Gefälle den Verkehrsbelastungen standhalten: die Fläche mit einer Bettung aus dem Material Ecoprec und VS 5-Pflaster aus dem Betonwerk Braun-Steine. | Foto: SF-Kooperation

Aufgebracht wurde das Ecoprec-Material auf die Tragschicht im Kalteinbau. Dabei wird das Schüttgut erkaltet und rieselfähig angeliefert, anschließend erfolgt die Verlegung ähnlich wie bei einer herkömmlichen Splittbettung. Aufgrund seiner nahezu wasserundurchlässigen Eigenschaften sind Schäden durch eindringendes Wasser oder Frost praktisch ausgeschlossen, versichert der Hersteller. „Auftretendes Regenwasser wird oberflächlich abgeführt, sodass wir Frostschäden aufgrund von Wassereintritt ausschließen können“, sagt Buck.

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Was die Gestaltung angeht, wählten die Planer die Oberfläche „Arcado“ in Beige. Durch eine natürliche Patinierung, die ohne chemische Nachbehandlung erfolgt, erhalten die Steine eine gleichmäßige und intensive Farbwirkung. „So kommen die Farben dauerhaft und harmonisch zur Geltung“, so Buck.

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Quelle: SF-Kooperation

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