Hörmann erneut Vorstandchef bei Bauteile-Hersteller Schöck
Der bisherige Vorstandsvorsitzende Mike Bucher hat die Schöck AG verlassen. Als Grund werden Differenzen mit dem Aufsichtsrat zur Ausrichtung der Schöck-Gruppe genannt. Seinen Posten hat Alfons Hörmann übernommen, der das Unternehmen in dieser Position schon früher geleitet hat.


Das sind die neuen Prallbrecher der nächsten Generation
Mit der GIPO P 101 GIGA und GIPO P 111 GIGA präsentiert der Schweizer Hersteller zwei neue Prallbrecher, die rein elektrisch betrieben werden können.
Hörmann ist zum 1. Juni aus dem Aufsichtsrat in die operative Führung des Bauzulieferers aus Baden-Baden gewechselt, teilte das Unternehmen mit. Damit werde „in aktuell sehr herausfordernden Zeiten in der Baubranche“ eine nahtlose Führung sichergestellt. Der Aufsichtsrat sei mit Mike Bucher übereingekommen, die Zusammenarbeit zum 31. Mai 2024 wegen „unterschiedlicher Auffassungen zur künftigen Ausrichtung der Schöck-Gruppe“ zu beenden. Schöck hatte 2021 mit der Vision „Heute das Bauen von morgen gestalten“ die Unternehmensstrategie bis 2025 unter den Stichpunkten Innovation, Digitalisierung, Internationalisierung und Nachhaltigkeit 2021 ausgerichtet. Nach seinem Wechsel von Wienerberger Österreich war Mike Bucher seit April 2020 CEO bei Schöck. Hinter seiner „Leidenschaft für Schöck“ stünden „Überzeugungen und Ideen, welchen ich treu bleiben werde. Die daraus entstehende Differenz führt zu Konsequenzen“, schreibt Bucher auf LinkedIn. Deshalb habe er seine Ämter bei Schöck niedergelegt.

Hörmann: Vom Aufsichtsrat in den Vorstand und wieder zurück
Alfons Hörmann war seit 1998 Mitglied im Aufsichtsrat bei Schöck, den er von 2003 bis 2017 leitete. Im Jahr 2018 wechselte er schon einmal in das operative Management des Unternehmens. Von seinem Posten als Vorstandsvorsitzender wechselte er 2020 zurück in den Aufsichtsrat. Aus seiner aktuellen Tätigkeit als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates werde er nun auf Wunsch der Familie und des Aufsichtsrates den Vorstandsvorsitz und den Vorstandsbereich Marketing/Vertrieb übernehmen.
Schöck leidet unter Krise im Wohnungsbau
Schwerpunkt seiner Aufgabe werde darin liegen, gemeinsam mit den beiden langjährigen Vorständen Dr. Harald Braasch und Thomas Stürzl, die Schöck AG krisenfest aufzustellen und die strategische Ausrichtung des Unternehmens neu zu justieren. Hörmann werde „gemeinsam mit dem gesamten Team der Krise trotzen und Schöck auf den künftigen Wachstumskurs vorbereiten“, so der Aufsichtsratsvorsitzende Nikolaus Wild. Laut Aufsichtsratsmitglied Felicitas Schöck soll Hörmann „nach wichtigen Weichenstellungen“ im Unternehmen wieder an die Spitze des Aufsichtsrates zurückkehren.
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