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Bilanz: Baukonzern Porr steigert Gewinn um 25 Prozent
Für die Porr AG war 2025 ein Rekordjahr: CEO Karl-Heinz Strauss (l.) und CFO Klemens Eiter bei der Bilanzpressekonferenz | Foto: Porr

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Der Baukonzern Porr hat 2025 Umsatz, Ergebnis und Auftragsbestand deutlich gesteigert – und das trotz einer schwierigen Baukonjunktur in vielen Märkten. Wie das Unternehmen mitteilte, profitierte das Geschäft vor allem von großen Infrastrukturprojekten sowie einer stabileren Entwicklung im Hochbau.

Schon nach drei Quartalen war klar: Porr hat 2025 das beste Ergebnis der Firmengeschichte hingelegt. Jetzt liegen die Zahlen für das gesamte Geschäftsjahr 2025 vor.

Kennzahlen: Porr steigert Ergebnis deutlich

Der Umsatz erreichte rund 6,3 Milliarden Euro. Das Konzernergebnis stieg um 25,6 Prozent auf 136,7 Millionen Euro, das Ergebnis je Aktie um 29,3 Prozent auf 3,00 Euro. Der Auftragsbestand erhöhte sich um 11,7 Prozent auf 9,5 Milliarden Euro.

„2025 war für uns ein ausgesprochen erfolgreiches Geschäftsjahr“, sagt CEO Karl-Heinz Strauss. „Die Porr hat in fast allen wesentlichen Kennzahlen Rekordwerte erreicht.“

Auch das operative Ergebnis entwickelte sich stark: Das EBIT legte um 24,2 Prozent auf 196,7 Millionen Euro zu, die EBIT-Marge lag bei 3,1 Prozent.

Infrastruktur-Großprojekte treiben Wachstum

Das Wachstum basiert vor allem auf Großprojekten im Infrastrukturbereich. Dazu zählen unter anderem Bahn- und Tunnelprojekte in Österreich, Polen und Rumänien.

Auch in Deutschland setzte Porr wichtige Projekte um, darunter die Wiederbelebung der Siemensbahn in Berlin und die Sanierung der Donauschleuse Kachlet. Zudem erwartet das Unternehmen für 2026 deutliche Impulse durch öffentliche Investitionen in Infrastruktur.

Zudem gewann Porr neue Aufträge im Hochbau, etwa im Gesundheitsbau, bei Industrieanlagen und im Wohnungsbau. Der Auftragseingang stieg um 14,1 Prozent auf 7,8 Milliarden Euro.

Finanzen: Cashflow und Liquidität deutlich verbessert

Die Finanzlage entwickelte sich ebenfalls positiv. Der Free Cashflow stieg um 68,6 Prozent auf 232,9 Millionen Euro. Die liquiden Mittel erhöhten sich auf 748 Millionen Euro. Damit verfügt das Unternehmen über eine Liquiditätsreserve von rund 1,2 Milliarden Euro.

Die Nettoverschuldung wurde deutlich reduziert, zum Jahresende weist Porr eine Net-Cash-Position von 93,1 Millionen Euro aus. Die Eigenkapitalquote blieb stabil bei 21,1 Prozent.

Nachhaltigkeit: Emissionen sinken deutlich

Parallel zum wirtschaftlichen Wachstum hat Porr ihre Emissionen gesenkt. Die direkten Emissionen (Scope 1 und 2) gingen um 22,5 Prozent zurück, entlang der Wertschöpfungskette (Scope 3) um 12,9 Prozent.

Ausblick: Positive Impulse für 2026

Für 2026 rechnet der Konzern mit weiterem Wachstum. Treiber sind vor allem Investitionen in Verkehrsinfrastruktur, Energieversorgung und digitale Netze. Auch im Hochbau und Wohnungsbau zeigen sich erste positive Impulse.

„Die Porr ist mit ihrer ausgeprägten Infrastrukturexpertise in allen sieben Heimmärkten klar auf Schiene, um auch 2026 einen Wachstumserfolg liefern zu können“, so Strauss. Zudem habe das Unternehmen sein Angebot im Hochbau gezielt erweitert.

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Auf Basis des hohen Auftragsbestands erwartet der Vorstand eine moderat positive Entwicklung bei Leistung und Umsatz sowie eine steigende EBIT-Marge im Jahr 2026.

Porr gewappnet gegen geopolitische Risiken

Risiken sieht Porr im fortdauernde Konflikt im Nahen Osten und im Iran. Einschränkungen der Öl- und Gasproduktion könnten sich negativ auf Energie- und Rohstoffpreise auswirken und zusätzliche wirtschaftliche Unsicherheiten verursachen.

Der Konzern sieht derzeit jedoch keine direkten Auswirkungen auf seine Aktivitäten, da die operative Tätigkeit in Katar weitgehend reduziert wurde. Große Teile des Energiebedarfs seien preislich fixiert, zudem bestünden im Auftragsbestand Preisgleitklauseln oder Fixierungen. Kostenrisiken würden zusätzlich durch frühzeitige Beschaffung abgefedert.

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