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Elektrischer Fernverkehr: Schnellladesystem von Scania erstmals bei E-Lkw eingesetzt

Elektrischer Fernverkehr: Schnellladesystem von Scania erstmals bei E-Lkw eingesetzt
Das neue Fahrzeug ist ein Scania 40 S mit 623 Kilowattstunden Batteriekapazität. Es wurde in Bremen übergeben. | Foto: Scania

Das neue Megawatt Charging System (MCS) von Scania geht in den Praxistest: B&H Logistik nutzt das Ladeverfahren erstmals in Deutschland. In der Spitze wird eine Ladeleistung von 750 Kilowatt erreicht, wodurch sich die Batterie eines E-Lkw in rund 45 Minuten von 10 auf 90 Prozent aufladen lässt.


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Das neue MCS-kompatible Scania-Modell ist der dritte E-Lkw in der Flotte von B&H Logistik. Das Unternehmen setzt eigenen Angaben zufolge wegen der geringeren Betriebskosten, aber auch aus Überzeugung auf den elektrischen Antrieb. Beim neuen Fahrzeug handelt es sich um einen 40 S mit 623 Kilowattstunden Batteriekapazität, bei dem die Batterie unterhalb der Kabine platziert ist. Die Arbeitswoche der E-Lkw ist klar strukturiert: Am Wochenende wird im eigenen Depot geladen, unterwegs nutzt das Unternehmen die öffentliche Ladeinfrastruktur – bevorzugt von Ladeinfrastrukturanbieter Milence.

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MCS erstmals im Einsatz

Das Megawatt Charging System wurde beim neuen Lkw bereits erfolgreich genutzt, so das Unternehmen: Demnach konnte das batterielektrische Fahrzeug bis zu 1.000 Ampere abrufen und erreichte in der Spitze eine Ladeleistung von rund 750 Kilowatt. So konnte die Batterie unter den genannten Bedingungen in etwa 45 Minuten von 10 auf 90 Prozent geladen werden. Durch die verkürzte Ladezeit lässt sich beispielsweise der Ladevorgang ohne zusätzlichen Zeitverlust in die gesetzlichen Ruhezeiten des Fahrpersonals integrieren.

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