Geförderter Wohnungsbau
Deutschlands höchstes Mietwohnhaus in Hybridbauweise

Das höchste Wohngebäude Deutschlands in Holz-Beton-Hybridbauweise, das ausschließlich Mietwohnungen bereithält, steht in Fürth-Hardhöhe. Es ist Bayerns erstes achtgeschossiges Mietwohnhaus in dieser Bauweise. Mit einer Höhe von knapp 20 Metern liegt das Gebäude knapp unter der Hochhausgrenze.
Die hohe Nachfrage nach gefördertem Wohnraum wird häufig durch zunehmend schlechte Planbarkeit und lange Bauzeiten ausgebremst. Anders bei diesem Vorzeigeprojekt der Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Fürth, das jetzt Richtfest feierte. Der Neubau wird 24 Wohnungen bieten bei rund 1.770 Quadratmetern Gesamtwohnfläche. Das ist deutlich mehr als das Gebäude, das hier vorher stand und nur acht Wohneinheiten mit insgesamt nur knapp 570 Quadratmetern Wohnfläche bot. Eine Sanierung wäre hier weder wirtschaftlich noch bautechnisch sinnvoll gewesen. Zudem sind die Wohnungen im Neubau barrierefrei und gefördert, die Mietparteien zahlen also nicht mehr als 7 Euro pro Quadratmeter. Bezugsfertig soll er im November dieses Jahres sein. 6,3 Millionen Euro brutto hat die Wohnungsbaugesellschaft für ihn investiert.
Hybridbau: Holzwände und Betondecken kombiniert
Vor allem das deutlich höhere Bautempo war ausschlaggebend für die Hybridbauweise, die tragende Massivholzwände mit Betondecken kombiniert. Pro Geschoss wird in der Regel eine Bauzeit von fünf Tagen benötigt. Bei dem Achtgeschosser in Fürth wurden Beton-Fertigdecken vom Fertigteilbau-Spezialisten Dennert verwendet. Die besonders leichten Fertigteile weisen laut Hersteller besonders gute Werte im Schwingungsverhalten und beim Schallschutz auf und erreichen Feuerwiderstandsklasse F90. Die Decken sind nach der Montage sofort belast- und begehbar. Rund 2.000 Quadratmeter DX-Fertigdecken wurden bei diesem Projekt verbaut.
Im Bau kennen wir uns aus!
Für Sie bauen wir unseren Newsletter mit den relevantesten Neuigkeiten aus der Branche. Gleich abonnieren!
Hier finden Sie Hinweise zum Datenschutz.


Vor allem das deutlich höhere Bautempo war ausschlaggebend für die Hybridbauweise, die tragende Massivholzwände mit Betondecken kombiniert. Pro Geschoss wird in der Regel eine Bauzeit von fünf Tagen benötigt. Bei dem Achtgeschosser in Fürth wurden Beton-Fertigdecken vom Fertigteilbau-Spezialisten Dennert verwendet. Die besonders leichten Fertigteile weisen laut Hersteller besonders gute Werte im Schwingungsverhalten und beim Schallschutz auf und erreichen Feuerwiderstandsklasse F90. Die Decken sind nach der Montage sofort belast- und begehbar. Rund 2.000 Quadratmeter DX-Fertigdecken wurden bei diesem Projekt verbaut.
Deutschlands höchste Holz-Hybridgebäude
Lesen Sie auch:
Neueste Beiträge:
Meistgelesene Artikel
Jetzt Ausschreibungen finden
Wählen Sie eine Leistungsart, die Sie interessiert.


Bau


Dienstleistung


Lieferung
Verwandte Bau-Themen:
Top Bau-Themen:
Jetzt zum Newsletter anmelden:
Lesen Sie Nachrichten zu Bauwirtschaft und Baupolitik aus erster Hand. Plus: Hoch-, Tief- und Straßenbau.
Hier finden Sie Hinweise zum Datenschutz





