Baumaschinen
Liebherr spielt bei Wohnungsbau-Projekt eine Schlüsselrolle

In Frankenthal in Rheinland-Pfalz entsteht das Wohnviertel „Strandbad Quartier“, das Ende 2028 fertig sein soll. Um eines der größten Projekte der Firmengeschichte termingerecht abzuliefern, setzt das Bauunternehmen Spira aus Bad Kreuznach auf einen Dreiklang aus eigenen Maschinen, Mietgeräten und GPS-Maschinensteuerung.

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Geplant sind direkt neben dem örtlichen Strandbad 19 Neubauten verteilt auf drei Bauabschnitte, 341 Wohneinheiten mit zwei bis vier Zimmern und eine Gesamtwohnfläche von etwa 21.800 Quadratmetern sowie 440 Stellplätze. Auftraggeber ist der Projektentwickler Deutsche Bauwert AG. Das Gesamtvolumen der ausgeführten Gewerke beträgt bis zu fünf Millionen Euro. Kennzeichnend für das Projekt sind ineinandergreifende Bauphasen – vom Abbruch über Erdarbeiten und Bodensanierung bis zum Straßen-, Garten- und Landschaftsbau. Das breit aufgestellte Unternehmen Spira betreut solche Projekte komplett, von der ersten Erdbewegung bis zur Gestaltung der Außenanlagen. Und setzt dabei auf die Zusammenarbeit mit Liebherr.
Eigene und gemietete Baumaschinen im Einsatz
So kommen im Projektverlauf unterschiedliche Maschinen des Herstellers zum Einsatz. Bei den Abbrucharbeiten waren es die Raupenbagger R 924 Litronic und R 930 Litronic mit verschiedenen Anbauwerkzeugen sowie ein Radlader L 576 XPower. Für die Erdarbeiten und den Straßenbau nutzt Spira unter anderem eine Planierraupe PR 716 und einen Raupenbagger R 924 Litronic mit Leica-Maschinensteuerung, einen knickgelenkten Muldenkipper TA 230 Litronic sowie kleine und mittelgroße Radlader. „Wir benötigen zuverlässige Maschinen im Eigenbestand und zu Spitzenzeiten Spezialgeräte zur Miete“, erläutert Geschäftsführer Martin Spira, „so bleiben wir flexibel und können termingerecht liefern.“
Lange Partnerschaft von Liebherr und Spira

Seit 2014 setzt Spira auf Liebherr-Maschinen. Gerade bei Großprojekten wie dem Strandbad-Quartier zahle sich diese Partnerschaft aus, teilt das Unternehmen mit. Maschinenqualität, persönliche Betreuung und enge Zusammenarbeit mit den Liebherr-Standorten Kaiserslautern und Ludwigshafen tragen demnach zur Planungssicherheit bei. Für reibungslose Abläufe sollen gleich drei Liebherr-Gesellschaften sorgen: Mietmaschinen stellt die Liebherr-Mietpartner GmbH bereit, Spiras eigene Bagger und Co. kommen von der Liebherr-Baumaschinen Vertriebs- und Service GmbH, die Firma Metriworx wiederum ist für digitale Lösungen, Maschinensteuerungen und Vermessungssysteme zuständig. „Die Betreuung, Einsatzbereitschaft und Zusammenarbeit der drei Gesellschaften laufen genauso, wie wir uns das wünschen und vorstellen“, sagt Spira.
Maschinensteuerung auf der Baustelle
Vermessungslösungen der Firma Metriworx erhöhen die Produktivität auf der Baustelle, weil Erd- und Planierarbeiten dadurch genauer sind und die Arbeit schnell läuft – selbst bei begrenztem Personalaufwand. „Die GPS-Steuerung ist heute unverzichtbar“, sagt Martin Spira, „sie macht uns schneller, flexibler und deutlich effizienter.“
Mit Blick auf zukünftige Anforderungen sieht das Unternehmen in der Digitalisierung einen Erfolgsfaktor. Moderne Maschinen, digitale Planungsdaten und qualifizierte Bediener werden demnach weiter an Bedeutung gewinnen. Auch alternative Energieversorgung und emissionsarme Baustellen rücken stärker in den Fokus, heißt es bei Spira.
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Quelle: Liebherr
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