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Bauhandwerk/

ConBotics Malerroboter: Sicheres Airless-Spritzen auf dem Bau

ConBotics Malerroboter: Sicheres Airless-Spritzen auf dem Bau
Arbeitsteilung auf der Baustelle: Der ConBotics Maler-Roboter liefert reproduzierbare Flächenleistung, der Mensch macht die Detailarbeit – so entsteht ein planbarer Ablauf trotz knapper Teams. | Foto: SICK/ConBotics

Im Labor funktioniert vieles, aber der echte Baustellenalltag ist unberechenbar. Ein Roboter scheitert meistens nicht am Malen selbst, sondern am dynamischen Umfeld. Er muss sofort und sicher reagieren, wenn plötzlich ein Kollege durch den Raum läuft oder ein Farbeimer im Weg steht – und das, ohne das Spritzbild zu ruinieren. Das Gründerteam von Conbotics hat den Maler-Roboter, der vor zwei Jahren erstmals auf den Markt gekommen ist, von Anfang an so konstruiert, dass die Arbeitssicherheit an erster Stelle steht.

Wie Sensoren Kollisionen verhindern

Absturzsicherung an der Treppenkante: Der Sensor erkennt Kanten und Übergänge, sodass der Maler-Roboter sicher entlang der Fläche arbeiten kann. | Foto: SICK/ConBotics
Absturzsicherung an der Treppenkante: Der Sensor erkennt Kanten und Übergänge, sodass der Maler-Roboter sicher entlang der Fläche arbeiten kann. | Foto: SICK/ConBotics

Anstatt eine eigene Sicherheitssteuerung zu erfinden, nutzt Conbotics die Sicherheitssteuerung "Flexi Net" des Herstellers Sick. Dieses „Gehirn“ des Roboters verlässt sich dabei nicht nur auf einen Messwert. Es gleicht die normalen Fahrdaten der Maschine ständig mit speziellen, hochpräzisen Tachos direkt an den Rädern ab. So weiß die Maschine auf den Millimeter genau, wo sie ist und wie schnell sie fährt – und schaltet sofort ab, sobald die Daten nicht zusammenpassen.

In der Praxis bringt das handfeste Vorteile: Laserscanner tasten den Raum ab und erkennen Hindernisse. Sie verhindern, dass der Roboter blind gegen Leitern oder Materialeimer fährt. Optische Sensoren am Boden erkennen Kanten, damit die Maschine keine Treppenschächte hinunterstürzt. Gleichzeitig überwacht die Elektronik penibel, ob der Roboter schnurgerade in der Spur bleibt und ob die Spritzpistole richtig arretiert ist.

Mit seinem Scanner erkennt der Maler-Roboter Hindernisse und unterbricht den Arbeitsprozess. Der Anwender sieht das als Statusanzeige auf dem Tablet. | Foto: SICK/ConBotics
Mit seinem Scanner erkennt der Maler-Roboter Hindernisse und unterbricht den Arbeitsprozess. Der Anwender sieht das als Statusanzeige auf dem Tablet. | Foto: SICK/ConBotics

Bereit für den echten Einsatz im Betrieb

Weil die eingesetzten Bauteile und Sicherheitssysteme von Sick schon offiziell geprüft sind, sparten die Entwickler viel Zeit bei der Zulassung und beim Verkabeln. Die technische Unterstützung durch den Zulieferer half dem Conbotics-Team, sich voll auf das Wichtigste zu konzentrieren: die Malerarbeit selbst. Der Roboter hat die Praxistests mittlerweile erfolgreich bestanden und ist nun bereit, Handwerksbetrieben bei großflächigen Beschichtungen den Rücken freizuhalten.

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