Unternehmen
Huber investiert in Fachkräfte von morgen

Die Huber SE hat an ihrem Hauptsitz im oberpfälzischen Berching ein neues Ausbildungs- und Schulungszentrum eingeweiht. Auf rund 1.000 Quadratmetern Nutzfläche bündelt das Unternehmen für Umwelttechnologie künftig die gewerblich-technische Nachwuchsförderung. Ziel der Millioneninvestition ist die nachhaltige Fachkräftesicherung vor dem Hintergrund gestiegener Anforderungen durch Digitalisierung und komplexe Fertigungsprozesse.

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Der Neubau stellt eine direkte Reaktion auf den Wandel in der Umwelttechnik dar. Um bei steigenden Marktanforderungen wettbewerbsfähig zu bleiben, setzt der Betrieb auf die Qualifizierung im eigenen Haus. Die integrierte Struktur verknüpft Praxis und Theorie an einem Standort und ermöglicht eine passgenaue Ausbildung für gewerbliche Berufe wie Mechatroniker, Konstrukteure und Elektroniker.
Laut Unternehmensführung dient die eigenständige Nachwuchsförderung als zentraler Baustein der langfristigen Standort- und Qualitätssicherung. Durch die Verankerung am Stammsitz wird gleichzeitig die regionale Bindung künftiger Fachkräfte gestärkt.
Ausbildung Gewerblich-Technische Berufe: Praxisnahe Didaktik durch modernste Werkstattflächen
Das zweigeschossige Gebäude ist auf die betrieblichen Abläufe abgestimmt. Das Erdgeschoss beherbergt die Ausbildungswerkstatt für die mechanische und elektrotechnische Grundausbildung. Ein Schwerpunkt liegt auf der Schweißtechnik: Neben konventionellen Arbeitsplätzen kommen virtuelle Schweißsysteme zum Einsatz, mit denen Auszubildende Werkstoffbearbeitung simulationsgestützt und ressourcenschonend erlernen.
Zusätzlich bietet die Werkstatt diverse Bearbeitungsmaschinen, Werkbänke sowie eine erweiterte Freifläche. Diese Flexibilität erlaubt das Arbeiten und Manipulieren an größeren Maschinenkomponenten aus der Zerspanungstechnik direkt vor Ort.
CAD Mechatronik Schulungsräume: Digitale Infrastruktur für die Umwelttechnik von morgen
Im Obergeschoss befinden sich die theoretischen und IT-gestützten Schulungseinheiten. Die Räumlichkeiten umfassen unter anderem Spezialräume für CAD- und Programmierschulungen sowie ein Mechatronik- und Elektrolabor. Ergänzt wird das Geschoss durch Aufenthaltsräume, Sanitäranlagen und Lagerflächen.
Für die bauliche Umsetzung zeichnete das Architekturbüro Hans Jürgen Distler verantwortlich. Mit dem Abschluss des Projekts bündelt das Unternehmen alle Kapazitäten zur Nachwuchsförderung in einer zentralen Infrastruktur.
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