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Was die Kanalinstandhaltung neu lernen muss

Wir sprechen heute vom FachkrĂ€ftemangel als sei er ein plötzlich ĂŒber uns hereingebrochenes PhĂ€nomen. In Wahrheit ist er die logische Konsequenz eines Systems, das zu lange auf alte Methoden gesetzt hat. Wenn die bisherigen Wege – PrĂ€senzschulungen, Seminare, das berĂŒhmte „learning by shadowing“ – wirklich funktioniert hĂ€tten, stĂŒnden wir heute nicht dort, wo wir stehen: Mit einer alternden Belegschaft, einer Wissenskluft zwischen den Generationen und einem dramatischen Engpass an qualifizierten KrĂ€ften.

Digitales Onboarding und E-Learning in der Kanalinstandhaltung: Sewer-Tech-Academy
Der Return on Investment betrĂ€gt im Schnitt 1:30 – ein investierter Euro bringt 30 zurĂŒck. | Foto: Sewer-Tech Academy

Ein Essay von Oliver Schahmirzadi, GrĂŒnder Sewer-Tech-Supply, Sewer-Tech-Academy, Podcaster („Kanalsanierungsfreunde“) und Speaker


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Albert Einstein soll gesagt haben: „Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“ Genau hier stehen wir in der Kanalinstandhaltung. Wir tun immer wieder das Gleiche – und hoffen, dass sich der FachkrĂ€ftemangel wie von selbst löst. Das wird nicht passieren.

„Onboarding ist keine KĂŒr – es ist eine Überlebensstrategie.“

Onboarding wird oft als Randthema abgetan. Doch es ist der zentrale Prozess, der entscheidet, ob neue Mitarbeiter erfolgreich werden oder scheitern. Die Daten sind eindeutig: 70 Prozent aller Mitarbeiter entscheiden in den ersten sechs Monaten, ob sie bleiben oder gehen. Gutes Onboarding steigert die Mitarbeiterbindung im ersten Jahr um bis zu 82 Prozent. Fehlendes Onboarding hingegen produziert Fluktuation – und Fluktuation kostet. Studien zeigen: jede Fehlbesetzung verursacht bis zu 150 Prozent des Jahresgehalts an Folgekosten. Doch in der Kanalinstandhaltung ist der Preis noch höher: Geht ein neuer Mitarbeiter nach wenigen Monaten wieder, verlieren wir nicht nur Geld – wir verlieren Zeit, Projektsicherheit und Reputation.

Studien zeigen: jede Fehlbesetzung verursacht bis zu 150 Prozent des Jahresgehalts an Folgekosten. | Foto: Sewer-Tech Academy
Studien zeigen: jede Fehlbesetzung verursacht bis zu 150 Prozent des Jahresgehalts an Folgekosten. | Foto: Sewer-Tech Academy

„Mitarbeiter verlassen keine Unternehmen – sie verlassen Strukturen.“

Warum wechseln Menschen das Unternehmen? Nicht, weil sie nicht arbeiten wollen. Sondern, weil sie keine Perspektive sehen. Fehlende Struktur, mangelnde WertschĂ€tzung und der Eindruck, nicht produktiv beitragen zu können, sind die HauptgrĂŒnde fĂŒr KĂŒndigungen. Heute reicht ein gutes Gehalt nicht mehr. Mitarbeiter suchen Sinn, Entwicklung und Klarheit. Wer ihnen das nicht gibt, verliert. Der FachkrĂ€ftemangel verschĂ€rft diesen Effekt: Die Auswahl ist groß, die Wechselbereitschaft hoch. Ein Unternehmen, das seine neuen Leute ohne Plan „mitlaufen“ lĂ€sst, sendet eine klare Botschaft: „Du bist nicht wichtig genug, um ein System fĂŒr dich zu haben.“ Die Folge: Abwanderung.
70 Prozent aller Mitarbeiter entscheiden in den ersten sechs Monaten, ob sie bleiben oder gehen. | Foto: Sewer-Tech Academy
70 Prozent aller Mitarbeiter entscheiden in den ersten sechs Monaten, ob sie bleiben oder gehen. | Foto: Sewer-Tech Academy

„E-Learning ist kein Trend – es ist die logische Antwort auf ein strukturelles Problem.“

Die Zahlen sind unbestechlich: E-Learning reduziert die Lernzeit um 40-60 Prozent. Es erhöht die Behaltensquote auf 25-60 Prozent, gegenĂŒber 8-10 Prozent bei klassischem PrĂ€senzlernen. Der Return on Investment betrĂ€gt im Schnitt 1:30 – ein investierter Euro bringt 30 zurĂŒck. Warum ist das so? Weil E-Learning die Art und Weise verĂ€ndert, wie Wissen verarbeitet wird. Mitarbeiter lernen in ihrem eigenen Tempo, wiederholen Inhalte und verankern Wissen langfristig. Dazu kommt: E-Learning ist jederzeit abrufbar. In einer Branche, in der Projektzeiten unvorhersehbar sind, ist diese FlexibilitĂ€t der entscheidende Vorteil. Hier zeigt sich auch die strukturelle Dimension: Wenn die bisherige Ausbildungsmethodik genĂŒgt hĂ€tte, brĂ€uchten wir keine Digitalisierung. Doch sie genĂŒgt nicht. E-Learning ist nicht „nice to have“ – es ist die einzige Möglichkeit, den Anforderungen von FachkrĂ€ftemangel, Kostendruck und steigender KomplexitĂ€t gerecht zu werden.
E-Learning reduziert die Lernzeit um 40-60 Prozent. | Foto: Sewer-Tech Academy
E-Learning reduziert die Lernzeit um 40-60 Prozent. | Foto: Sewer-Tech Academy

„Die Sewer-Tech-Academy ist nicht eine Plattform – sie ist ein Paradigmenwechsel.“

Mit der Sewer-Tech-Academy wurde eine Lösung geschaffen, die speziell fĂŒr die Kanalinstandhaltung entwickelt wurde. Nicht generisch, nicht abstrakt – sondern praxisnah, messbar, auf die Branche zugeschnitten.

Die Sewer-Tech Academy bietet:

  • PraxisnĂ€he – Inhalte von Fachleuten, die selbst in der Praxis stehen.
  • Standardisierung – gleiche QualitĂ€t fĂŒr jeden Mitarbeiter, unabhĂ€ngig von Standort oder Trainer.
  • FlexibilitĂ€t – Inhalte jederzeit verfĂŒgbar – auch zwischen EinsĂ€tzen.
  • Messbarkeit – Fortschritt, PrĂŒfungen, Zertifikate – alles dokumentiert.

Das Ergebnis: Neue Mitarbeiter werden in Tagen produktiv, nicht in Monaten. Unternehmen sparen Kosten, steigern QualitÀt und gewinnen Planungssicherheit.

Die meisten Unternehmen weltweit nutzen bereits E-Learning. | Foto: Sewer-Tech Academy
Die meisten Unternehmen weltweit nutzen bereits E-Learning. | Foto: Sewer-Tech Academy

„Die SDGs beginnen im Untergrund.“

Die Vereinten Nationen haben mit den Sustainable Development Goals (SDGs) einen klaren Rahmen gesetzt: Nachhaltige StĂ€dte und Gemeinden (SDG 11), sauberes Wasser und SanitĂ€reinrichtungen (SDG 6), hochwertige Bildung (SDG 4) und menschenwĂŒrdige Arbeit (SDG 8). Was auf den ersten Blick nach globaler Politik klingt, beginnt ganz konkret in unserer Branche: im Untergrund. Ohne funktionierende Abwasserinfrastruktur kein sauberes Wasser. Ohne nachhaltige Instandhaltung keine sicheren StĂ€dte. Ohne modernes Onboarding keine FachkrĂ€fte. Die Sewer-Tech-Academy leistet hier einen direkten Beitrag: Wir reduzieren Reisewege und Materialverbrauch (CO₂), wir standardisieren Ausbildung (QualitĂ€t), wir sichern FachkrĂ€fte (ArbeitsplĂ€tze) und wir demokratisieren Wissen (Bildung).

„Die grĂ¶ĂŸte Gefahr ist nicht der FachkrĂ€ftemangel – sondern die UntĂ€tigkeit.“

Die Frage ist nicht, ob die Branche digitalisieren muss. Die Frage ist, wie lange wir noch warten wollen. Jeder Tag ohne modernes Onboarding verschÀrft das Problem. Jeder Monat ohne E-Learning ist verlorene Zeit. Es ist paradox: Wir alle sehen die Dringlichkeit, aber viele halten am Alten fest. Doch wenn das Alte funktioniert hÀtte, gÀbe es den Mangel nicht. Die Wahrheit ist unbequem, aber klar: Wer jetzt nicht umstellt, wird in wenigen Jahren abgehÀngt.

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Fazit: „Wer jetzt digital onboardet, baut den Vorsprung von morgen.“

E-Learning erhöht die Behaltensquote auf 25-60 Prozent, gegenĂŒber 8-10 Prozent bei klassischem PrĂ€senzlernen. | Foto: Sewer-Tech Academy
E-Learning erhöht die Behaltensquote auf 25-60 Prozent, gegenĂŒber 8-10 Prozent bei klassischem PrĂ€senzlernen. | Foto: Sewer-Tech Academy

Die Sewer-Tech-Academy ist mehr als ein Schulungsprogramm. Sie ist eine Bewegung, ein Paradigmenwechsel, ein Beitrag zur Zukunftssicherung der gesamten Kanalinstandhaltung. Wir lösen nicht nur ein betriebswirtschaftliches Problem. Wir liefern eine Antwort auf eine gesellschaftliche Herausforderung. Wir helfen Unternehmen, schneller auszubilden, Mitarbeitende zu binden und QualitÀt zu sichern. Und wir tragen dazu bei, die SDGs im eigenen Bereich RealitÀt werden zu lassen. Die Frage ist: Wer geht diesen Weg mit? Die Gewinner von morgen sind die, die heute handeln.


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