Historische Leitung
Unter Fluss und Schnellstraße

In Straßburg wurde eine historische Trinkwasserleitung aus dem Jahr 1909 unter anspruchsvollen Bedingungen modernisiert. Die Leitung verläuft direkt unter einem Flusslauf sowie der stark befahrenen Schnellstraße M35. Das Projekt erforderte daher höchste Präzision bezüglich der Planung und Ausführung. Mit langlebigen PE100-RC-Rohren der Simona AG und einer umfassenden Beratung wurde die Sanierung effizient, nachhaltig und unter minimaler Beeinträchtigung des städtischen Umfelds umgesetzt.

Smarte Baumbewässerung für klimaresiliente Quartiere
Kommunen durch Regenwassermanagement klimaresilient machen – eines der Ziele des Reallabors Morgenstadt. Hauraton ist als Experte dabei.
Im Rahmen der Maßnahme wurden rund 455 Meter einer bestehenden Graugussleitung saniert. Die Nennweiten betrugen DN 1000 unter dem Fluss und DN 800 unter der Schnellstraße. Auftraggeberin war die Stadt Straßburg, die Projektleitung für die Wassernetze erfolgte durch die Artelia-Gruppe (Projektleitung der Eurometropole Straßburg). Eine spezifische Bauleitung für den Bereich Trinkwasser begleitete die Maßnahme, während das zuständige Amt für Wasser und Abwasser temporäre Abschaltungen der Hauptleitungen koordinierte. Die Rohrsanierungsarbeiten führten Sade und Sade Travaux Spéciaux mit den verantwortlichen Teams vor Ort aus.
PE100-RC-Rohre: Spannungsrissbeständig und langlebig
Für die Sanierung kamen die PE100-RCline-Rohre für Trinkwasser in den Nennweiten DN 710 SDR 11 in 13,4-Meter-Stangen zum Einsatz. Der Werkstoff PE 100 RC zeichnet sich durch seine hohe Spannungsrissbeständigkeit, UV-Stabilität, Zähigkeit und Steifigkeit aus. Außerdem bietet er eine gute chemische Resistenz sowie eine lange Zeitstandsfestigkeit. Diese Eigenschaften sind der Grund, weshalb die PE100-RC-Rohre insbesondere für die Sanierung der zentralen Trinkwasserleitung unter urbanen und anspruchsvollen Bedingungen geeignet sind.

Die Leitungen wurden im Rohr-in-Rohr-Verfahren (Rohrlining mit Ringraum) in die bestehenden Altleitungen eingezogen. Der Zwischenraum zwischen Alt- und Innenrohr (Ringraum) musste nur an den Anschlusspunkten fachgerecht verschlossen und abgedichtet werden. Eine komplette Verfüllung war statisch nicht erforderlich. Durch das Lining-Verfahren konnte die alte Leitung mit einem Innenrohr versehen werden – ohne dass Straßen oder Flussbereiche großflächig geöffnet werden mussten. Was die städtische Umgebung schonte, die Bauzeit deutlich verkürzte und nicht zuletzt auch den CO2-Fußabdruck der Baumaßnahme effektiv senkte.
Ganzheitlicher Service: Just-in-time-Lieferung und Schweißtechnik
Entscheidend für den effizienten Ablauf der Sanierungsmaßnahme war zudem das umfassende Serviceangebot von Simona. Dies umfasste Vor-Ort-Schweißschulungen, die Bereitstellung von zwei Heizelementstumpfschweißmaschinen, Just-in-time-Anlieferungen zur Minimierung der Lagerfläche und ein One-Stop-Shop-Angebot mit Rohren, Sonderflanschen, Elektroschweißmuffen und 22-Grad-Bögen.

Das Projekt belegt, wie das Zusammenspiel der hervorragenden Materialeigenschaften der PE100-RC-Rohre, die umfangreichen Services sowie die fachliche Betreuung durch Simona zum erfolgreichen Verlauf komplexer Sanierungsprojekte beitragen.
Quelle: Simona AG
Neueste Beiträge:
Meistgelesene Artikel
Jetzt Ausschreibungen finden
Wählen Sie eine Leistungsart, die Sie interessiert.


Bau


Dienstleistung


Lieferung
Verwandte Bau-Themen:
Top Bau-Themen:
Aktuelle Termine für unterirdische Infrastruktur
Jetzt zum Newsletter anmelden:
Leitungsbau, Kanalsanierung, Abwasser – erfahren Sie das wichtigste rund ums Thema unterirdische Infrastruktur.
Hier finden Sie Hinweise zum Datenschutz




