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Stadtgrün/

Tiny Forest in Quickborn: Carhartt unterstützt Miyawaki-Aufforstung mit Workwear

Biodiversität

Aufforstungsprojekt nutzt dicht bepflanzte Mikro-Wälder

13.05.2026, 09:51, aktualisiert 13.05.2026, 10:16
QUICKBORN
Tiny Forest in Quickborn: Carhartt unterstützt Miyawaki-Aufforstung mit Workwear
Als Marke, die eng mit Arbeit im Freien verbunden wird, sieht Carhartt eine besondere Verantwortung im Umgang mit Natur und Ressourcen. In Schleswig-Holstein haben sich Mitarbeitende von Carhartt beim Aufforstungsprojekt "Tiny Forest" engagiert. | Foto: Carhartt

Mitarbeitende des Workwear-Herstellers Carhartt haben gemeinsam mit der Organisation Citizens Forests einen „Tiny Forest“ in Quickborn gepflanzt. Ziel der Aktion war es, durch eine gezielte Aufforstung nach der Miyawaki-Methode lokalen Klimaschutz und Biodiversität auf begrenzter Fläche zu fördern. Das Unternehmen stellte für das Projekt zudem funktionale Arbeitskleidung zur Verfügung.


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Das Kernstück der Aktion in Quickborn ist die Anwendung der Miyawaki-Methode. Hierbei werden verschiedene heimische Baum- und Straucharten in hoher Dichte – bis zu drei Pflanzen pro Quadratmeter – gesetzt. Dies soll das Wachstum beschleunigen und die Entwicklung eines stabilen Ökosystems fördern.

Schnelles Wachstum durch dichte Bepflanzung

Laut Pascal Girardot, dem 1. Vorsitzenden von Citizens Forests, ermöglicht dieses Verfahren eine hohe ökologische Wirkung unabhängig von der Bodenbeschaffenheit, was besonders für urbane und stadtnahe Gebiete relevant ist. Bereits im ersten Jahr siedeln sich in diesen Gebieten erfahrungsgemäß Insekten an, gefolgt von Vögeln und weiteren Tierarten.

Anforderungen an Workwear im Außeneinsatz

Für die Umsetzung der Pflanzaktion waren neun Mitarbeitende von Carhartt Deutschland vor Ort. Das Unternehmen stattete die Initiative zudem mit Arbeitskleidung aus, darunter Latzhosen, Regenjacken und Sicherheitsschuhe. Victor Hermann, Sales Manager DACH bei Carhartt, betont die Bedeutung funktionaler Kleidung bei körperlich fordernder Arbeit im Freien: „Zuverlässigkeit, Komfort und Funktionalität sind entscheidend. Gute Kleidung merkt man kaum, weil man sich voll auf die Arbeit konzentrieren kann.“ Ein Teil der Ausrüstung wurde zudem mit dem Logo von Citizens Forests gebrandet.

Carhartt-Kleidung mit Logo von Citizens Forests. | Foto: Carhartt
Carhartt-Kleidung mit Logo von Citizens Forests. | Foto: Carhartt

Verantwortung und Langlebigkeit

Die Kooperation wird von beiden Partnern als Teil einer langfristigen Strategie zur Ressourcenschonung verstanden. „Nachhaltig zu arbeiten bedeutet auch, nicht ständig neue Sachen kaufen zu müssen“, erklärt Girardot. Workwear müsse auch bei regelmäßigen Einsätzen mehrere Jahre halten. Für Carhartt ist das Engagement ein Bekenntnis zur Verantwortung gegenüber der Umwelt, in der die Nutzer ihrer Produkte täglich arbeiten.

Über die beteiligten Partner

Citizens Forests verfolgt das Ziel, kleine, schnell wachsende Wälder in Kommunen zu etablieren. Carhartt, 1889 in Detroit gegründet, ist auf robuste Arbeitskleidung spezialisiert. Das Sortiment umfasst heute Produkte für Branchen wie das Baugewerbe, den Maschinenbau und die Landwirtschaft. Der Vertrieb für Europa erfolgt über den Sitz in Amsterdam.

Dieses Team hat in Quickborn in Schleswig-Holstein einen "Tiny Forest" gepflanzt: Mitarbeitende von Carhartt und Citizens Forests. | Foto: Carhartt
Dieses Team hat in Quickborn in Schleswig-Holstein einen "Tiny Forest" gepflanzt: Mitarbeitende von Carhartt und Citizens Forests. | Foto: Carhartt

Frische Erde unter den Händen, das rhythmische Geräusch von Spaten, die in den Boden gerammt werden, und mittendrin ein Team, das Verantwortung übernimmt: Erde ausheben, Bäume einsetzen, die jungen Setzlinge mit Stroh vor dem Austrocknen schützen und die Fläche mit einem Zaun sichern – Schritt für Schritt entstand so ein neuer kleiner Wald.

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Quelle: Carhartt


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