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Regenwassermanagement/

Autarke Regenwassernutzung im GaLaBau: Regensammler für Bewässerung und Klimaanpassung

Autarke Regenwassernutzung im GaLaBau: Regensammler für Bewässerung und Klimaanpassung
Autarker Regensammler auf IBC-Container: Das System ermöglicht die dezentrale Speicherung von Regenwasser direkt am Einsatzort. | Foto: Pluvara

Der Umgang mit Wasser wird für den Garten- und Landschaftsbau zunehmend zur Planungsaufgabe. Längere Trockenphasen, steigende Trinkwasserkosten und häufigere Starkregenereignisse erfordern praktikable Lösungen für Speicherung und Nutzung von Niederschlägen. Ein Ansatz der Firma Pluvara ist ein autarkes Regensammelsystem, das ohne feste Infrastruktur auskommt.


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Das System von Pluvara basiert auf einem großflächigen Trichter, der auf handelsübliche IBC-Container montiert wird. Die Sammelfläche beträgt 3,15 Quadratmeter. Das aufgefangene Wasser wird direkt in den Container geleitet, der bis zu 1.000 Liter fasst.

Mehrere Einheiten lassen sich miteinander kombinieren, wodurch die Speicherkapazität bedarfsgerecht erweitert werden kann. Das System ist damit modular skalierbar und flexibel einsetzbar.

Ertrag und Leistung bei Niederschlag

Bei einer durchschnittlichen Jahresniederschlagsmenge von 700 bis 800 Millimetern lassen sich mit 3,15 Quadratmetern Sammelfläche rund 2.000 Liter Regenwasser pro Jahr gewinnen.

Auch bei Starkregen ist eine gezielte Nutzung möglich: Bei etwa 30 Litern Niederschlag pro Quadratmeter und Stunde können auf der Sammelfläche rund 100 Liter Wasser pro Stunde aufgefangen werden. Damit eignet sich das System sowohl zur kontinuierlichen Wassersammlung als auch zur Nutzung von Starkregenereignissen.

Einsatzbereiche im Garten- und Landschaftsbau

Das gesammelte Regenwasser ist kalkarm und pflanzenverträglich. Es eignet sich für Staudenflächen, Hochbeete, Rasenflächen sowie für die Bewässerung von Neupflanzungen.

Besonders in den ersten Standjahren benötigen junge Bäume regelmäßig Wasser. Mit einem autarken System kann die Versorgung direkt am Standort erfolgen, ohne lange Schlauchleitungen oder den Einsatz von Tankfahrzeugen.

Typische Einsatzorte sind Grünflächen ohne feste Wasserversorgung, neue Pflanzungen, Obstbäume, Hecken oder Urban-Gardening-Projekte. Auch für kommunale Flächen kann die dezentrale Lösung eine Ergänzung bestehender Bewässerungskonzepte darstellen.

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Klimaanpassung und Starkregenmanagement

Neben der Bewässerung unterstützt das System den Wasserrückhalt bei Starkregen. Anfallendes Niederschlagswasser wird gespeichert, statt ungenutzt abzufließen oder zu versickern, und steht später in Trockenperioden zur Verfügung.

Damit verbindet das Konzept zwei Aspekte moderner Freianlagenplanung: Rückhalt bei intensiven Niederschlägen und Versorgungssicherheit in Hitze- und Trockenphasen.


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