Kunstrasen
Mikroplastik: Neue Lösung für die Regenwasserbehandlung

Die Entwässerung von Kunstrasenplätzen stellt Kommunen und Fachplaner vor zunehmende Herausforderungen. Eine dreistufige Regenwasserbehandlung mit einer speziellen Leichtstofffalle will Abhilfe verschaffen – und dabei gleichzeitig die Wartungsintervalle der Anlage deutlich verlängern.
Mikroplastik zählt zu den zentralen Herausforderungen im Gewässerschutz. Bis zu 11.000 Tonnen Mikroplastik stammen von Kunstrasenflächen auf Sportanlagen. Für die Regenwasserbehandlung auf Kunstrasenflächen bedeutet dies: Neben Sedimenten müssen heute zunehmend auch Mikroplastik und andere schwimmfähige Schadstoffe zuverlässig zurückgehalten werden. Genau dafür wurde die neue Leichtstofffalle von 3P Technik entwickelt.
Sportplatzbau & Entwässerung: Dreistufiges Konzept für sichere Kunstrasenanlagen
Bei der Modernisierung des Sportplatzes in Bezgenriet wird das bestehende Rasenspielfeld zu einer Kunstrasenanlage ausgebaut. Für die Entwässerung der Anlage wurde ein umfassendes Regenwasserbehandlungskonzept entwickelt. Die Regenabflüsse werden in einer dreistufigen Regenwasserbehandlungsanlage gereinigt: Die Sedimentationsanlage 3P Hydroshark 1.500, die neue 3P Leichtstofffalle und die Filtrationsanlage 3P Hydrosystem 1.500.
In der ersten Stufe wird das Wasser tangential in die Mitte der Sedimentationsanlage Hydroshark eingeleitet. Durch den sogenannten Teetasseneffekt sedimentieren schwerere Feststoffe und sinken in einen unten liegenden Schlammfang ab. Das vorgereinigte Wasser fließt im Außenring der Anlage gleichmäßig nach oben und passiert das Zackenwehr, das dem Hydroshark seinen Namen gibt.
Leichtstoffabscheider gegen Mikroplastik: Skimmer entlastet das Filtersystem

Für die Leichtstoffe erfasst ein Skimmer schwimmfähige Schadstoffe wie Mikroplastik oder Öle an der Wasseroberfläche. Das gereinigte Wasser fließt danach im Aufstromverfahren durch eine Siebpatrone. Für Anwendungen mit erhöhten Anforderungen, beispielsweise auf Betriebshöfen kunststoffverarbeitender Unternehmen, steht zusätzlich ein Mikroplastikabweiser zur Verfügung. Dieser verhindert, dass Schwebstoffe, Kunststoffgranulate und andere leichte Partikel in den Ablauf gelangen. Gerade bei hohen Mengen an Schwimm- und Schwebstoffen bietet die Leichtstofffalle einen entscheidenden Vorteil: Die Leichtstoffe werden frühzeitig aus dem Hauptstrom ausgeschleust und separat zurückgehalten, sodass Sedimentations- und Filterstufe dauerhaft entlastet bleiben. Dadurch verbindet das System eine hohe Betriebssicherheit mit langen Wartungsintervallen und reduziert den Wartungsaufwand sowie standzeitbedingte Unterbrechungen.
Jetzt Ausschreibungen finden
Wählen Sie eine Leistungsart, die Sie interessiert.


Bau


Dienstleistung


Lieferung
Regenwasserbehandlung auf Sportanlagen: Gelöste Schadstoffe effektiv binden

Das 3P Hydrosystem reduziert zusätzlich gelöste Schadstoffe. In einem hydrodynamischen Abscheider werden zunächst Feststoffe abgeschieden. Anschließend durchströmt das Wasser die eigentlichen Filterelemente im Aufstromverfahren. Hier werden gelöste Schadstoffe wie Schwermetalle, Mineralölkohlenwasserstoffe, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe oder Phosphate durch Adsorption, Filtration und Ionenaustausch effektiv zurückgehalten.
Gedeiht die grüne Branche?
Aktuelle Nachrichten zu den Entwicklungen im GaLa-Bau erfahren Sie in unserem Newsletter. Hier abonnieren!
Hier finden Sie Hinweise zum Datenschutz.


Eine regelmäßige Wartung sichert den zuverlässigen Betrieb und die dauerhafte Reinigungsleistung von Regenwasserbehandlungsanlagen. 3P Technik bietet hierfür einfache und effiziente Wartungsmöglichkeiten.
Neueste Beiträge:
Meistgelesene Artikel
Verwandte Bau-Themen:
Top Bau-Themen:
Jetzt zum Newsletter anmelden:
Werden Sie Experte im Garten- und Landschaftsbau. Plus: Kommunaltechnik.
Hier finden Sie Hinweise zum Datenschutz





