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Frauen im GaLaBau: Spitzen-Ausbildung in Hamburg & SH

Frauen im GaLaBau: Spitzen-Ausbildung in Hamburg & SH
Immer mehr Frauen schätzen die gestalterische Kreativität des Berufes Landschaftsgärtnerin. So ist es auch bei Janne Freitag (links) und Ester Lang, beide GaLaBau-Auszubildende im zweiten Lehrjahr. | Foto: FGL Nord/Kottich

Frauen erobern den Garten- und Landschaftsbau im Norden: Fast jede fünfte neue Ausbildungskraft in Hamburg und Schleswig-Holstein ist weiblich. Dass die grüne Branche längst keine reine Männerdomäne mehr ist, beweisen aktuell zwei Lübecker Absolventinnen, die sich die Spitzenplätze des schleswig-holsteinischen Abschlussjahrgangs gesichert haben.


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19 Prozent der jungen Menschen, die im August in Hamburg und Schleswig-Holstein eine landschaftsgärtnerische Ausbildung begonnen haben, sind weiblich. Und auch zwei Frauen an der Spitze des schleswig-holsteinischen Abschlussjahrgangs 2026 zeigen: Der Garten- und Landschaftsbau ist längst kein Männerdomäne mehr.

Gedeiht die grüne Branche?

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Karriere im GaLaBau: FGL Nord ermutigt Frauen zur Ausbildung

„Wir ermutigen Mädchen und junge Frauen ausdrücklich, bei der Berufswahl Wege abseits klassischer Rollenbilder einzuschlagen. Ein Beruf bietet dafür besonders gute Perspektiven: Landschaftsgärtnerin“, sagt Achim Meierewert, Geschäftsführer des Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Nord e. V. (FGL Nord). In dem Fachverband mit Standorten in Hamburg und Ellerhoop sind 213 landschaftsgärtnerische Fachbetriebe aus Schleswig-Holstein und der Metropolregion Hamburg organisiert.

Spitzenergebnisse in Schleswig-Holstein: Zwei Lübeckerinnen als Jahrgangsbeste

Die Prüfungsbesten im diesjährigen Abschlussjahrgang des GaLaBaus in Schleswig-Holstein sind zwei junge Frauen: Kira Skipper (rechts) und Ella Mainhardt. | Foto: FGL Nord/Kottich
Die Prüfungsbesten im diesjährigen Abschlussjahrgang des GaLaBaus in Schleswig-Holstein sind zwei junge Frauen: Kira Skipper (rechts) und Ella Mainhardt. | Foto: FGL Nord/Kottich

Wie erfolgreich Frauen im Garten- und Landschaftsbau sein können, zeigen aktuell zwei junge Frauen aus Schleswig-Holstein. Bei der Freisprechungsfeier des schleswigholsteinischen Gartenbaus im August gingen die beiden besten Abschlussnoten im Garten- und Landschaftsbau an die weiblichen Nachwuchskräfte: Kira Skipper wurde Jahrgangsbeste, Ella Mainhardt erreichte die zweitbeste Abschlussnote. Beide hatten ihre Ausbildung in Lübeck absolviert, Skipper bei der Stadt Lübeck, Mainhardt im Fachbetrieb Meykop Garten- und Landschaftsbau.

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Vorurteile abbauen: Körperliche Arbeit und Teamgeist im Landschaftsbau

Dass die Arbeit körperlichen Einsatz erfordert, schreckt Skipper und Mainhardt nicht ab. Im Gegenteil: Beide erleben die körperliche Arbeit als Teil der Vielseitigkeit ihres Berufs. „Natürlich ist es manchmal anstrengend, aber wir nutzen Maschinen zur Unterstützung und finden kreative Wege, Dinge zu lösen. Es gibt schließlich Hebelwirkung“, sagt Mainhardt. Auch die Zusammenarbeit im Team habe immer gut funktioniert. Wenn bei körperlich schweren Arbeiten Unterstützung benötigt werde, sei diese selbstverständlich, ergänzt Kira Skipper. Nach ihrer Erfahrung liegt die größte Herausforderung deshalb manchmal gar nicht in der Arbeit selbst, sondern in den Erwartungen anderer. „Das Problem sind eher die Außenstehenden, die uns Frauen Bei landschaftsgärtnerische Tätigkeiten manchmal nicht zutrauen“.

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Für den FGL Nord steht deshalb fest: Der Garten- und Landschaftsbau braucht Nachwuchs, und dabei sind Frauen ausdrücklich willkommen. „Die beiden besten Absolventinnen unseres diesjährigen Jahrgangs sind ein starkes Signal“, sagt Meierewert. „Kira Skipper und Ella Mainhardt zeigen, dass Frauen im Garten- und Landschaftsbau nicht nur ihren festen Platz haben, sondern ganz vorne mit dabei sein können. Wir wünschen uns noch viel mehr junge Frauen, die sagen: Das ist mein Beruf, das probiere ich aus!“

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