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Baumschulen: Darum ist die Lage uneinheitlich

Baumschulen: Darum ist die Lage uneinheitlich
Vieles hängt vom lang ersehnten wirtschaftlichen Aufschwung ab: Markus Guhl, Hauptgeschäftsführer beim Bund deutscher Baumschulen (BdB). | Foto: Henry H. Herrmann

Die deutsche Wirtschaft steckt weiter in der Krise. Die Flaute wirkt sich auch auf den Bau und die grüne Branche aus. Was braucht es für den Aufschwung? Im Gespräch mit Markus Guhl, Hauptgeschäftsführer beim Bund deutscher Baumschulen (BdB), geht es um die öffentliche Hand, die allgemeine Konsumhaltung und den Stellenwert der grünen Infrastruktur im Klimawandel.

Wie ist die aktuelle wirtschaftliche Lage?


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Guhl: Die Lage ist uneinheitlich. Insbesondere im Großhandel, also bei Begrünungsprojekten der öffentlichen Hand, ist eine gute Auslastung zu verzeichnen. Teils sind die Sortimente knapp oder vergriffen. In Bezug auf den privaten Pflanzenverwender ist eher von einer durchschnittlichen Saison zu sprechen.

Wie lautet die Prognose für 2026?

Guhl: Die finanzielle Ausstattung der Kommunen durch den Bund in Hinblick auf den Klimatransformationsfonds lässt auch im nächsten Jahr auf eine gute Auftragslage schließen. Im Privatbereich hängt viel vom Wetter ab. Und natürlich wird auch die allgemeine Konsumhaltung einen Einfluss auf das Kaufverhalten haben.

Welche Strategie verfolgen Sie beziehungsweise was braucht es für einen Aufschwung?

Guhl: Wir werden als BdB weiter auf den hohen Stellenwert der grünen Infrastruktur im Klimawandel aufmerksam machen. Dies bedeutet, dass wir die politischen Entscheider ermutigen, die politische Zielvorstellung der Klimawandel-Resilienz auch weiter finanziell zu unterfüttern, um Gehölze zu pflanzen. Eine neue EU-Kampagne mit Fokus auf den privaten Pflanzenverwender werden wir als BdB ab dem nächsten Jahr in Deutschland umsetzen. Letztlich hängt aber auch einiges davon ab, ob der lang ersehnte wirtschaftliche Aufschwung endlich kommt.

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