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Angespannte Lage am Gehölzmarkt

Die Vorzeichen für das Pflanzjahr 2026 sind herausfordernd. So warnt der Bund deutscher Baumschulen (BdB) vor der angespannten Lage am Gehölzmarkt. Die Branche steht demnach unter Druck. Gründe sind die Knappheit bei vielen Baumarten und ein durch Witterung verkürztes Zeitfenster.

Gehölzmarkt unter Druck: Baumschulen warnen vor Engpässen
Die Vorzeichen für das Pflanzjahr 2026 sind herausfordernd. | Foto: AdobeStock

Der Bund deutscher Baumschulen empfiehlt Kommunen, Landschaftsarchitekten sowie Garten- und Landschaftsbaubetrieben dringend, den Kontakt zu ihren Lieferbetrieben zeitnah zu suchen und Bedarfe zu melden. „Wir beobachten derzeit eine außergewöhnliche Dynamik am Markt“, sagt Hauptgeschäftsführer Markus Guhl, „aufgrund der dringenden Nachfrage gelangen Pflanzen bereits in den Verkauf, die ursprünglich erst für die Vermarktung im Jahr 2027 vorgesehen waren. Diese Vorzieheffekte unterstreichen die angespannte Lage in der Produktion.“

Knappheit bei Baumarten: Diese Entwicklungen verschärfen den Markt

Trotz intensiver Bemühungen der Baumschulen bleibe die Verfügbarkeit am Markt bei zahlreichen Sorten und Arten begrenzt, teilt der BdB mit. Diese Knappheit führe dazu, dass die Bestände enger getaktet seien als üblich. Vor diesem Hintergrund zeigt sich das Preisniveau am Gehölzmarkt stabil. Marktanalysen des Verbandes deuten jedoch darauf hin, dass die Preise aufgrund der hohen Nachfrage und der begrenzten Verfügbarkeit im Laufe der Saison weiter anziehen werden.

BdB appelliert an Kommunen und GaLaBau: Jetzt Bedarfe melden

Zusätzlich verschärft die Witterung die Situation: Nach einem harten Winter startet die Pflanzsaison verspätet. Dies führe zu einer extremen Verdichtung der Arbeitsabläufe in den Betrieben, so der Verband. Wenn die Witterung die Pflanzung zulasse, müssten enorme Mengen in einem deutlich kürzeren Zeitfenster als in den Vorjahren bewegt werden.

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Guhl warnt davor, mit der Auftragsvergabe zu warten: „Die Arbeitskapazitäten der Baumschulen werden in diesem Frühjahr massiv gefordert sein. Wer seine Aufträge nicht rechtzeitig fixiert, riskiert, sich hinten anstellen zu müssen. In vielen Fällen wird eine Lieferung dann erst wieder im Herbstgeschäft möglich sein.“

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Quelle: BdB


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