Wildkrautbekämpfung
So forscht Adler an klimafreundlicher Technik

Bei der Wildkrautbekämpfung kommt der Infrarot-Heater von Adler Arbeitsmaschinen schon ohne Chemie-Einsatz aus. In einem Forschungsprojekt wollte das Unternehmen nun herausfinden, wie das Gerät noch klimafreundlicher funktioniert. Das Ergebnis wurde jetzt beim Demo-Tag vorgestellt.

Betonwerkstein überzeugt bei CO2-Ausstoß und Primärenergiebedarf
Eine Studie des Betonverbandes SLG bietet einen ökobilanziellen Vergleich von sechs verschiedenen Terrassenbefestigungen.
Wie sich bewährte Technik klimafreundlicher gestalten lässt: Darum ging es in dem seit 2022 laufenden Forschungsprojekt AGIT, das von Interreg Deutschland–Niederlande gefördert wurde. Die Firma Adler mit Sitz in Nordwalde im Münsterland nahm dabei ihren Heater zur Wildkrautbekämpfung unter die Lupe. Das Gerät arbeitet rein thermisch mittels Infrarotstrahlung, ganz ohne Chemie.
Weniger CO2-Ausstoß bei der Wildkrautbekämpfung
Das Projektteam prüfte nun verschiedene Varianten für einen noch klimafreundlicheren Betrieb und entschied sich letztlich für regeneratives Dimethylether (rDME), das sich aus Biomasse und organischen Abfällen herstellen lässt. Laut Adler verbrennt es nahezu genauso sauber wie herkömmliches Flüssiggas. Verglichen mit einem fossilen Gas könne – je nach Herstellungsweg – mit rDME ein erhebliches Maß an CO2 eingespart werden.
Dimethylether als Lösung für die Zukunft
Wie Adler berichtet, sei der Einsatz von rDME aufgrund der bestehenden Rahmenbedingungen aktuell wirtschaftlich noch nicht sinnvoll. Doch mittel- bis langfristig rechnet das Projektteam mit wachsender Produktionskapazität und steigender Nachfrage mit spürbar sinkenden Kraftstoffpreisen, sodass rDME zu einer echten Alternative für die Branche werden könne. Dies eröffne einen vielversprechenden Pfad für eine klimafreundlichere Wildkrautbekämpfung, so Adler.
Elektrisches Bohrgerät für Schraubfundamente
Beim Demo-Tag präsentierte Adler noch eine zweite Maschine: Es handelte sich dabei um ein elektrisch angetriebenes Bohrgerät für Schraubfundamente, womit eine spiralförmige Stahlschraube direkt und mit hoher Präzision ins Erdreich eingedreht wird – ohne Beton, Aushub oder Aushärtezeit. Ausgehend vom Gerät B 25 SF entwickelte das Projektteam auf Basis von Kundendaten eine elektrisch angetriebene Variante. Im Vergleich zur dieselbetriebenen Ausgangsversion senke der elektrische Antrieb sowohl die Betriebskosten als auch die CO2-Emissionen, berichtet Adler.
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Quelle: Adler
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