GaLaBau 2026
Womit der neue Geräteträger MOX punkten soll

Mit dem Geräteträger MOX erweitert Landschaftspflege-Spezialist Vogt sein Sortiment. Die kompakte Maschine lässt sich mit mehr als 20 Anbaugeräten ausstatten und eignet sich für Einsätze in der Flächen- und Gehölzpflege sowie in der Bodenbearbeitung.
Vogt vertreibt den im Sauerland produzierten MOX sowie alle dazugehörigen Anbaugeräte ab sofort in Deutschland und Österreich. Die offizielle Vorstellung der Maschine ist auf der Fachmesse GaLaBau 2026 vom 15. bis 18. September in Nürnberg vorgesehen. Der Raupen-Geräteträger (40 PS, Benzinmotor mit elektronischer Kraftstoffeinspritzung) soll die Vorteile eines klassischen Traktors mit einer besonders kompakten Bauweise, wendigem Fahrverhalten und intuitiver Steuerung verbinden.
Ergonomie und Komfort auf 880 Millimetern Breite
Gerade einmal 880 Millimeter breit – auf Wunsch mit 780 Millimetern Außenbreite – eignet sich die Maschine mit Kettenfahrwerk für Arbeiten in beengten Arbeitsbereichen, auf schmalen Wegen oder zur Reihenkulturpflege. Klappbare Mitfahrplattform und ergonomisch gestaltete Bedienkonsole sollen auch bei langen Arbeitseinsätzen eine komfortable und präzise Steuerung ermöglichen.
Schnell umgerüstet für über 20 Anbaugeräte
Mithilfe einer Dreipunktaufnahme (KAT I) mit Zapfwellenantrieb (540 U/min) lässt sich der MOX laut Vogt innerhalb weniger Minuten für verschiedene Einsatzbereiche umrüsten. Ein hydraulischer Oberlenker soll die Feinjustierung der Anbaugeräte erleichtern. Drei zusätzliche doppelwirkende Hydraulik-Steuergeräte und ein 12-Volt-Stromanschluss erweitern die Nutzung als Multi-Funktionsgerät.
Geländegängigkeit des Geräteträgers

Ein massiver Grundrahmen mit Unterbodenschutz aus Stahl erhöht Vogt zufolge die Verschleißfestigkeit. Das verstärkte Kettenfahrwerk sorge für hohe Traktion und sicheres Fahrverhalten in jeder Lage. Die Geländegängigkeit des Geräteträgers profitiert von einer großen Bodenfreiheit und dem geringen Eigengewicht von 750 Kilo, dies mindere zudem die Gefahr des Festfahrens. Mit einem Bodendruck von gerade einmal 200 g/cm² sei der MOX auch auf nassen Böden, unbefestigtem Gelände und in Steillagen an Hanglagen bis 30 Grad optimal einsetzbar, versichert das Unternehmen.
Schutz für Fahrer und Maschine
Ein Luftführungssystem soll die Staub- und Schmutzbelastung für den Fahrer um bis zu 80 Prozent reduzieren und zugleich Sicht und Arbeitskomfort verbessern. Im sogenannten ECO-Modus steigt laut Vogt beim Transport die Fahrgeschwindigkeit, der Kraftstoffverbrauch sinkt und die Geräuschentwicklung nimmt ab. Für Wartungs- und Pflegearbeiten an der Maschine sei der MOX übersichtlich aufgebaut. Alle wesentlichen Komponenten sind demnach geschützt angebracht, aber dennoch leicht zugänglich.
Vogt bietet über 20 Arbeitsgeräte für den MOX an
Durch Anbaugeräte eignet sich der MOX für unterschiedliche Betriebe. So gibt es robuste Schlegelmulcher zur Pflege von Grünflächen und Böschungen, einen Forstmulcher/Steinbrecher mit festen Hartmetall-Werkzeugen, einen Heckenschneider mit bis zu 3.700 Millimetern Reichweite. Zur umweltschonenden Mahd können Doppelmesser, Bandrechen und Pick-up-Schwader an den MOX angebaut werden. Für den Forstbereich stehen Holzhäcksler, Baumstumpffräsen und Seilwinden für Profis zur Verfügung. Auch die Bodenbearbeitung mit Umkehrfräse/Kreiselegge oder der Winterdienst sind mit dem MOX möglich.
Halle 4/Stand 549
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Quelle: Vogt

