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Kommunaltechnik/

Fahrbahnrandbefestigung: Beton-Bankettplatten in der Praxis

Fahrbahnrandbefestigung: Beton-Bankettplatten in der Praxis
Praxisbeispiel K 2098: Nach dem Fräsen der Anschlüsse wurde ein 80 cm breites Betonbett mit konstruktiver Armierung verlegt. | Foto: BG-Graspointner

Um den steigenden Belastungen durch den Schwerverkehr standzuhalten, setzen Straßenbauämter bei der Fahrbahnrandbefestigung zunehmend auf vorgefertigte Betonelemente. Am Beispiel der Sanierung der Kreisstraße 2098 im Landkreis Heilbronn zeigen sich die Vorteile.


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Straßenränder und insbesondere unbefestigte Schotterbankette weisen bei hoher Verkehrsbelastung oft schnelle Abnutzungserscheinungen auf. Dies führt zu einem erhöhten Instandhaltungsaufwand für die Betreiber. Zur dauerhaften Fahrbahnrandbefestigung kommen daher vermehrt vorgefertigte Bankettplatten aus Beton, wie etwa das Modell BG-Road Lefix von BG-Graspointner, zum Einsatz.

Konstruktive Merkmale von Beton-Bankettplatten

Die Bankettplatten sind in den Breiten 350 und 500 Millimeter erhältlich. | Foto: BG-Graspointner
Die Bankettplatten sind in den Breiten 350 und 500 Millimeter erhältlich. | Foto: BG-Graspointner

Die Systeme dienen der Stabilisierung des Fahrbahnrandes und verhindern das seitliche Ausbrechen des Materials. Durch eine durchgängige Anlage an der Längsseite wird der Asphalt gestützt, was Verformungen und Randabbrüchen entgegenwirkt. Die Betongüte C 30/37 sowie eine Zweischicht-Konstruktion sorgen für eine frost- und tausalzbeständige Oberfläche.

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Ein Rillenprofil mit drei Prozent Querneigung dient der kontrollierten Oberflächenentwässerung und verhindert das Ausschwemmen des Banketts. Gleichzeitig erzeugt dieses Profil beim Überfahren einen akustischen und haptischen Effekt (Rumpeleffekt), der Verkehrsteilnehmer auf das Verlassen der Fahrbahn hinweist. Eine stirnseitige Verzahnung sichert den verschiebefreien Verbund der Elemente, auch in Kurvenbereichen. Optional sind Aussparungen für Leitpfosten integrierbar.

Wartungsaufwand und Instandhaltung

Während klassische Schotterbankette regelmäßige Nachprofilierungen, Verdichtungen und Reinigungsarbeiten erfordern, fällt der Wartungsaufwand bei Beton-Bankettplatten deutlich geringer aus. Auch Setzungen, wie sie bei Rasengittersteinen unter Verkehrsbelastung auftreten können, werden durch die geschlossene und robuste Bauweise minimiert. Dies macht die Elemente zudem winterdiensttauglich.

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Straßenbankett sanieren: Das Praxisbeispiel K 2098

Bei der Sanierung der Kreisstraße 2098 (Lohmühle–Stangenbach) im Landkreis Heilbronn kam das System auf einer Länge von rund 1.300 Metern zur Anwendung. Die örtlichen Gegebenheiten – eine nutzbare Fahrbahnbreite von nur fünf Metern in einem engen Waldtal – führten regelmäßig zu Ausweichmanövern auf das Bankett, was Setzungen und Asphaltschäden verursachte.

Das Landratsamt entschied sich gegen einen aufwendigen Vollausbau, dessen Kosten auf etwa zwei Millionen Euro geschätzt wurden. Stattdessen fiel die Wahl auf die Fahrbahnrandbefestigung mittels vorgefertigter Bankettplatten. Die Gesamtkosten der Maßnahme beliefen sich auf rund 400.000 Euro.

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Ausführung im Hocheinbau

Die Sanierung erfolgte auf Bestand im Hocheinbau. Nach dem Fräsen der Anschlüsse wurde ein 80 Zentimeter breites Betonbett mit konstruktiver Armierung angelegt. Dies stellt den kraftschlüssigen Verbund zwischen den Beton-Bankettplatten und der Asphaltschicht sicher. Die Bauzeit für diese Form der Sanierung betrug neun Wochen, was die verkehrlichen Einschränkungen während der Bauphase eingrenzte. Laut Angaben des zuständigen Planers Thomas Conrad vom Landratsamt Heilbronn wird für den so verbreiterten und stabilisierten Straßenquerschnitt eine Nutzungsdauer von rund 30 Jahren prognostiziert.

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