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Wartungsarmer Belag für Außengelände von Kita-Neubau

Dachbegrünung, Pflanzbeete und Bienenstöcke: Beim Bau der Kindertagesstätte St. Ludwig im saarländischen Spiesen-Elversberg wurde sowohl auf den Erhalt der Artenvielfalt als auch die Aufenthaltsqualität und Attraktivität der Betreuungseinrichtung geachtet. Dazu soll auch der wartungsarme Pflasterbelag für die Außenanlage beitragen.

Wartungsarmer Pflasterbelag für Kita-Neubau
Belastungen, die Fahrzeuge verursachen, die in der Wendeschleife drehen, können dem Pflasterbelag laut Hersteller nichts anhaben. | Foto: Pfenning

In der Gemeinde gingen seit den 1970er-Jahren die Einwohnerzahlen zurück. Um diesem Problem entgegenzuwirken und die Attraktivität des Ortskerns aufzuwerten, bauten die Verantwortlichen jetzt mitten im Ortskern von Spiesen eine neue Kita. Bei der Befestigung der Außenanlagen kamen Pflastersteine zum Einsatz, die dazu beitragen, dass auch das Umfeld an Attraktivität gewinnt und den Verkehrsbelastungen standhält. Die rund 1.800 Quadratmeter großen Flächen vor der Kita dienen auch als Bindeglied zu den angrenzenden Grundstücken.

„In erster Linie sollte die neue Flächenbefestigung auf dem Areal optische Akzente setzen und gut mit der Fassade des modernen Gebäudes harmonieren“, sagt Richard Franck Jeulefack Kana vom Bau- und Umweltamt der Gemeinde, „da die Fläche aber neben den Pkw der Betreuer und Eltern auch von Transportern sowie Müll- und Rettungsfahrzeugen befahren wird, war es uns auch wichtig, dass durch die Verkehrsbelastungen dieser Fahrzeuge keine Schäden in der Fläche auftreten.“

Sand und Splitt überflüssig

Beim Belag fiel die Wahl daher auf das Pflastersystem „Combiconnect“ von Beton Pfenning aus dem südhessischen Lampertheim. Laut Hersteller wird das Pflaster weder mit Sand noch mit Splitt verfugt. Stattdessen sind die Fugen mit dem Hochleistungsfugenfüllstoff EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk) ausbildet. Dabei handelt es sich Pfenning zufolge um ein dynamisches Material, das sich für einen maximalen Lastabtrag bis einschließlich Bk 3,2 eignet. Die Steine seien bereits werkseitig damit ausgestattet. Gemäß der DIN 18318 ergeben sich stets normgerechte Fugenbreiten von etwa vier Millimetern. Wegen der steinumfassenden EPDM-Umhüllung seien Schäden durch ausgetragenes Fugenmaterial sowie Verdrehungen oder Verschiebungen der Steine nicht zu erwarten, so Pfenning.

Pflegeaufwand hält sich in Grenzen

Die Außenanlagen der neuen Kindertagesstätte in Spiesen wurden mit dem Pflastersystem „Combiconnect" saniert. | Foto: Pfenning
Die Außenanlagen der neuen Kindertagesstätte in Spiesen wurden mit dem Pflastersystem „Combiconnect" saniert. | Foto: Pfenning

„Dieses System im Format 30 mal 18 mal 10 Zentimeter bietet aber noch weitere Vorteile: zum einen zeigt es ein sauberes und immer gleichmäßiges Fugenbild“, so Kana, „zudem sind ein nachträgliches Einsanden oder sonstige zusätzliche Pflegeleistungen nicht erforderlich.“ Auch gebe es keine Einschränkungen im Hinblick auf die Straßenreinigung, denn die Fuge bleibe auch beim Einsatz von Saugkehrmaschinen komplett erhalten. Wie der Hersteller mitteilt, sei das Fugenmaterial EPDM ökologisch unbedenklich und recycelbar. Es zeichne sich zudem durch hohe Verschleißfestigkeit aus, weil es Frost- und Tausalzresistent sowie temperaturbeständig zwischen minus 50 und plus 145 Grad sei.

Bei Baumaterialien auf Nachhaltigkeit und Ökologie geachtet

Farblich sind die Steine für die Fläche vor der Kita St. Ludwig (etwa 158 Kinder in acht Gruppen) in Muschelkalk und Titan gehalten. Auf knapp 3.000 Quadratmetern wird nun gespielt, gelernt und getobt. Bei den verwendeten Baumaterialien sei auf Nachhaltigkeit und Ökologie geachtet worden, berichtet Kana. Eine Luftwärmepumpe beheize das Gebäude, Strom werde zum Großteil über eine Photovoltaikanlage selbst erzeugt. „Auch Regenwasser wird in der Kindertagesstätte gefangen und genutzt“, erläutert er, „selbst das Dach wird als Garten genutzt.“

Gedeiht die grüne Branche?

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Intensive Dachbegrünung, Bienenstöcke, Insektenhotels, Pflanzbeete und Rankgrün dienten als Lehrgarten und dem Erhalt der Artenvielfalt und Biodiversität, so Kana. „Mit dem Bau der neuen Kindertagesstätte auf dem ehemaligen Festplatz ist es gelungen, einen seit mehr als 20 Jahren bestehenden städtebaulichen Missstand zu beseitigen und gleichzeitig neue Betreuungsplätze zu schaffen, auch trug die Maßnahme zur Flächenentsiegelung bei.“

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Die Flächen wurden niveaugleich ausgebaut und farblich abgesetzt. Die Entwässerung erfolgt über Muldenrinnen. | Foto: Pfenning
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Quelle: Pfenning


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