Aus für Rokbak
Volvo Construction Equipment (Volvo CE) stellt das Geschäft mit Rokbak-Knickgelenk-Muldenkippern ein. Grund sind steigende Betriebs- und Lieferkettenkosten sowie globale Handelskonflikte. Die Produktion in Schottland soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 enden.


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Wie Rokbak mitteilte, reagiere Volvo CE damit auf wirtschaftlichen Druck, der den Weiterbetrieb „nicht mehr tragbar“ mache. Vor allem gestiegene Kosten und internationale Handelsbarrieren, darunter die US-Zölle, belasten das Geschäft erheblich. Diese Faktoren hätten die finanzielle Leistungsfähigkeit stark eingeschränkt, hieß es. Die Entscheidung steht noch unter dem Vorbehalt eines Konsultationsverfahrens, das voraussichtlich bis zum dritten Quartal 2026 abgeschlossen sein wird.
Service für Kunden bleibt
Für Kunden und Händler soll es weiterhin Unterstützung geben. Ein Kernteam bleibt bestehen und übernimmt Aftermarket-Leistungen wie Ersatzteile, technischen Support und Schulungen. Kunden und Partner sollen auch über die Übergangsphase hinaus begleitet werden.
Von Terex zu Rokbak
Die Marke Rokbak ist 2021 aus der ehemaligen Offroad-Sparte von Terex Trucks hervorgegangen, die Volvo CE im Jahr 2014 übernommen hatte. Die Produktion von Starrrahmen-Muldenkippern im schottischen Motherwell besteht seit 1950. Ab 1982 wurden unter der Marke Terex auch knickgelenkte Muldenkipper hergestellt. 2014 verkaufte Terex das Unternehmen an die Volvo Group. Die Rokbak-Muldenkipper RA30 und RA40 kamen weltweit auf Baustellen zum Einsatz und galten als robust und kraftstoffsparend.
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"Schwierige Entscheidung"
„Dies ist eine unglaublich schwierige Zeit für unser gesamtes Unternehmen, unsere geschätzten Mitarbeiter sowie unsere treuen Kunden und Partner“, sagte Rokbak-Geschäftsführer Paul Douglas, der das Unternehmen seit 2010 leitet. „Das macht es umso schwerer, unsere Pläne zur Schließung des Geschäfts bekannt zu geben.“
Volvo CE kündigte an, eng mit Gewerkschaften und Behörden zusammenzuarbeiten, um den Übergang für betroffene Beschäftigte zu begleiten. Die endgültige Schließung hängt vom Ausgang des Konsultationsprozesses ab.
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