Baustoffe
Xella-Übernahme stärkt Holcims Wachstumsstrategie

Der Abschluss ist vollzogen: Holcim übernimmt den europaweit führenden Anbieter Xella und stärkt damit sein Geschäft mit nachhaltigen Wandsystemen. Das Unternehmen mit Marken wie Ytong, Silka und Hebel soll Holcims Strategie „NextGen Growth 2030“ beschleunigen.

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Der Baustoffkonzern Holcim hatte die Übernahme von Xella im Oktober 2025 vereinbart. Der europaweit führende Anbieter von Wandbausystemen mit Sitz in Duisburg beschäftigt rund 4.000 Mittarbeitende und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von einer Milliarde Euro. Zu den Marken von Xella zählen Ytong, Silka, Hebel und Multipor.
Übernahme kostet Holcim 1,85 Milliarden Euro
Mit der Akquisition will Holcim sein Portfolio an nachhaltigen Bau- und Wandlösungen erweitern und Cross-Selling-Potenziale nutzen, teilte der Konzern mit. Das Transaktionsvolumen beträgt 1,85 Milliarden Euro. Ab dem ersten Jahr soll sich der Zukauf positiv auf den Gewinn pro Aktie und den Free Cashflow auswirken. Für das dritte Jahr erwartet Holcim Synergien von rund 60 Millionen Euro sowie eine höhere Kapitalrendite.
Strategische Erweiterung
Laut Holcim-CEO Miljan Gutovic ist die Übernahme ein Meilenstein innerhalb der Strategie „NextGen Growth 2030“. Sie unterstreiche das Ziel, führender Partner für nachhaltiges Bauen zu werden und den Bereich Building Solutions weiter auszubauen. Xella sei in 21 europäischen Märkten vertreten und damit eine starke Ergänzung zum bestehenden Holcim-Netzwerk.
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Erst im April hatte Xella Deutschland seinen Vertrieb neu aufgestellt, um sich auf die vier Kernbereiche Systems & Solutions, Field Sales, Inside Sales und Key Account Management zu konzentrieren.
Abschluss kam 2026 wie geplant
Der Abschluss der Transaktion war für das zweite Halbjahr 2026 vorgesehen, da sie noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen stand.
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