Dywidag holt Experten für Sanierungsstrategie zurück
Dywidag stärkt sein Geschäft mit der Instandsetzung von Infrastruktur: Dr.-Ing. Niklas Puttendörfer übernimmt eine neue Schlüsselrolle in Europa. Der Fokus liegt auf strategischem Ausbau und technischen Lösungen für sanierungsbedürftige Bauwerke.


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Dywidag baut seine Aktivitäten im Bereich Infrastruktursanierung aus und holt dafür einen erfahrenen Experten zurück ins Unternehmen. Dr.-Ing. Niklas Puttendörfer hat im Januar die neu geschaffene Position als Business Development Director Repair & Strengthening Europe übernommen. Damit reagiert das Unternehmen auf den wachsenden Sanierungsbedarf vor allem bei Brückenbauwerken.
Sanierung: Infrastruktur unter Druck
Viele Verkehrsbauwerke in Europa stammen aus den 1960er bis 1980er Jahren und erreichen das Ende ihrer Nutzungsdauer. Allein in Deutschland gelten laut Unternehmen rund 16.000 Brücken als sanierungsbedürftig. Dywidag setzt hier auf technische Lösungen wie externe Vorspannsysteme, die Tragfähigkeit erhöhen, die Lebensdauer verlängern und Bauzeiten verkürzen sollen.
Personalie: Rückkehr eines Experten mit Erfahrung

Mit der neuen Position will Dywidag den Bereich strategisch weiterentwickeln. Puttendörfer soll das Geschäftsfeld in Europa gezielt ausbauen. Er studierte Bauingenieurwesen am Karlsruher Institut für Technologie und promovierte zum Thema externe Vorspannung. Seine Karriere bei Dywidag begann 2007 in der Entwicklung, später war er im technischen Vertrieb tätig und unterstützte internationale Standorte in Europa und Asien, zuletzt als President Asia Business Group. Nach einer über vierjährigen Zwischenstation bei der Schöck Bauteile GmbH kehrt er nun zu Dywidag zurück.
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Brückenprojekte: Beispiele aus Europa
Dywidag verweist auf mehrere Referenzen in Europa, etwa die Talbrücke der A44 bei Unna sowie eine Brücke der A13 in Italien bei Occhiobello. In beiden Fällen wurden zusätzliche externe Spannglieder eingesetzt, um die Tragfähigkeit zu erhöhen. „Der Hauptvorteil unserer Lösungen ist die industrielle Vorfertigung und der vergleichsweise einfache und schnelle Einbau“, sagt Puttendörfer. „So lassen sich Sanierungsmaßnahmen schneller realisieren, was zu kürzeren Sperrzeiten der Infrastrukturobjekte – vor allem Brücken – führt.“

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