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Nutzfahrzeuge am Bau/

Komatsu testet Muldenkipper mit Wasserstoffmotor von Keyou

Komatsu testet Muldenkipper mit Wasserstoffmotor von Keyou
Den gigantischen Komatsu-Muldenkipper treibt ein Zwölf-Zylinder-Wasserstoffmotor von Keyou an. Er muss sich jetzt in Konzepttests beweisen. | Foto: Keyou, Komatsu

Der Münchner Wasserstoffexperte Keyou und der japanische Baumaschinenhersteller Komatsu haben gemeinsam einen Zwölf-Zylinder-Wasserstoffmotor entwickelt und ihn in einen großen Muldenkipper eingebaut. Aktuell starten die Tests zu Fahrverhalten und Verbrauch.


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Schon seit 2029 arbeiten die beiden Unternehmen enger zusammen. Der Startschuss für das Muldenkipper-Projekt erfolgte im April 2023. Schon ein knappes Jahr später wurde mit dem „First Firing“ des Motors beim Keyou-Partner KST im pfälzischen Bad-Dürhkeim der erste große Meilenstein erreicht.

Startschuss für Konzepttests

2025 beginnt die heiße Phase mit dem Startschuss für die „Proof-of-Concept-Tests“ im Komatsu-Werk im japanischen Ibaraki. Dazu haben die beiden Partner gemeinsam den Zwölf-Zylinder-Wasserstoffverbrenner in den Muldenkipper integriert. Zusätzlich ist der Gigant für die Grube mit einem 700-bar-Tanksystem von Argo-Anleg bestückt. Es ist auf einer Plattform neben der Fahrerkabine montiert und kann maximal 87,6 kg Wasserstoff speichern. Die gestarteten Konzepttests sollen zunächst das Fahrverhalten, die Dauerbeanspruchung und den Treibstoffverbrauch unter die Lupe nehmen. Ziel dieses Projekts sei die Entwicklung weiterer wasserstoffbetriebener Bau- und Bergmaschinen. Bis 2030 wolle der japanische Konzern die CO2-Emission im Vergleich zu 2010 halbieren. Und bis 2050 will das Unternehmen komplett klimaneutral sein.

Keyou: Wichtiges Kundenprojekt für Off-Road-Bereich

Für Keyou sei das Projekt ein wichtiger Meilenstein in der zehnjährigen Unternehmensgeschichte. „Das Projekt mit Komatsu ist unser aktuell wichtigstes Kundenprojekt im Bereich der Off-Road-Nutzufahrzeuge und zeigt die Leistungsfähigkeit der Keyou-Inside-Technologie unter extremsten Bedingungen“, erklärt Markus Schneider, Betriebs- und Technologieleiter bei Keyou.

Lkw-Flotte von Keyou mit H2-Verbrenner

Neben verschiedenen Entwicklungsprojekten, um Verbrenner für den Wasserstoffeinsatz fit zu machen, bringt Keyou aktuell eine eigene Lkw-Flotte mit H2-Verbrenner an den Start und bietet seinen Kunden die 18-Tonner im Rahmen von „H2 Mobility as a Service“ an. Der Markteinstieg der Pionierflotte stehe unmittelbar bevor. Das erste Fahrzeug wurde bereits Ende 2024 formal an den Pionierkunden EP Trans aus Regensburg übergeben.

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