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Liebherr LTM 1150-5.4 schließt Flottenlücke bei Gerken Krane

Liebherr LTM 1150-5.4 schließt Flottenlücke bei Gerken Krane
Gerken Krane investiert in den Liebherr-Mobilkran LTM 1150-5.4. Der Fünfachser schließt die Lücke in der 150-Tonnen-Klasse. | Foto: Gerken

Gerken baut sein Angebot an Mobilkranen weiter aus. Mit der Anschaffung eines Liebherr LTM 1150-5.4 schließt der Düsseldorfer Kran-Vermieter die Kapazitätslücke in der 150-Tonnen-Klasse. Das Fahrzeug ist der erste Kran dieses Typs in der Flotte, der mit der neuesten Steuerungsgeneration Liccon3 des Herstellers arbeitet.

Nachdem Gerken bereits zu Jahresbeginn einen GFK 120 und einen GGK 250 in den Dienst gestellt hat, folgt nun die gezielte Abrundung des Portfolios. Der unter der internen Bezeichnung „GGK 150“ geführte Fünfachser schließt die Lücke zwischen den Bestandsklassen mit 100 und 250 Tonnen Traglast. Die Mobilkranflotte des Vermieters deckt damit nun die Traglastbereiche von 50 bis 250 Tonnen lückenlos ab. Gerken-Geschäftsführer Manfred Drößer begründet den Schritt mit einer veränderten Nachfrage im Markt: Die Kunden verlangten zunehmend nach ganzheitlichen Projektlösungen im Freileitungsbau sowie in anderen Branchen, für die ein flexibler All-Terrain-Kran dieser Leistungsklasse die ideale Lösung darstelle.

Neue Steuerung vereinfacht Handling auf der Baustelle

Der LTM 1150-5.4 von Liebherr verfügt über einen 66 Meter langen Teleskopausleger. In Kombination mit einer 26 Meter langen Gitterspitze erreicht das Gerät eine maximale Hubhöhe von 92 Metern und eine maximale Ausladung von 72 Metern. Wirtschaftlicher Vorteil des 150-Tonners: Auf dem Weg zum Einsatzort kann der Teilballast direkt mitgenommen werden, was separate Transportfahrzeuge einsparen kann.

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Die integrierte Liccon3-Steuerung bietet mehr Rechnerleistung als die Vorgängerversion. Das erlaubt präzisere, ruckfreie Hubbewegungen, da die Steuerung die Signale der Steuerhebel ohne spürbare Verzögerung an die Hydraulik weitergibt. Auf engen Baustellen im städtischen Raum oder bei beengten Platzverhältnissen lässt sich jeder Abstützholm unterschiedlich weit ausfahren. Die vollautomatische Ballastierung startet anschließend per Knopfdruck. Für zusätzliche Sicherheit im unebenen Gelände sorgt die integrierte Funktion „Hill Start Aid“, die das Zurückrollen des Krans am Berg verhindert.

Schwerpunkt auf den Leitungs- und Betonbau

Gerken positioniert den Neuzugang schwerpunktmäßig in spezialisierten Geschäftsfeldern. Erste Anfragen für den 150-Tonner liegen bereits für den Oberleitungsbau ab 60 Metern, für die Montage von Betonfertigteilen sowie für Komponenten von Windenergieanlagen vor, so das Unternehmen. Durch die Kombination des Krans mit den firmeneigenen Großarbeitsbühnen, wie der Lkw-Bühne GL 70, will der Vermieter komplexe Dienstleistungen im Freileitungsbau aus einer Hand anbieten und so zusätzliche Marktanteile im Bereich der Energieinfrastruktur erschließen.

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