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Sichtbeton im Schulbau: Züblin nutzt Paschal-Schalung für hohe Wände

Sichtbeton im Schulbau: Züblin nutzt Paschal-Schalung für hohe Wände
Für den Rohbau der neuen Grundschule in Gengenbach setzte die Ed. Züblin AG auf die Schalungssysteme Logo.3 und Paschal Deck. | Foto: Ed. Züblin AG

Beim Neubau der Grundschule in Gengenbach rückt die Qualität der Sichtbetonflächen in den Fokus. Der Generalunternehmer Züblin verwendet für die Massivbauweise die Wandschalung Logo.3 von Paschal. Eine detaillierte Vorabplanung des Fugenbildes und der Spannstellen sichert das architektonische Ergebnis im Inneren ab.


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Das spätere Erscheinungsbild von Sichtbeton entscheidet sich lange vor der eigentlichen Betonage. Die Anordnung der Schalungselemente, der Fugenverlauf und die Position der Spannstellen erfordern eine präzise Vorabplanung. Der Schalungshersteller Paschal entwickelte in der Ausführungsphase detaillierte Wandansichten. Diese Visualisierungen zeigten die Rahmenabdrücke der Schalung und die exakte Lage der Spannstellen. Bauherr und Architekten konnten das gewünschte Schalbild für das Treppenhaus und das offene Atrium auf dieser Basis frühzeitig freigeben.

Großformatige Schalung reduziert Fugen

Hohe Sichtbetonqualität: Die großformatigen Logo.3-Elemente ermöglichten ein geordnetes Schalbild mit wenigen Fugen und Spannstellen. | Foto: Paschal
Hohe Sichtbetonqualität: Die großformatigen Logo.3-Elemente ermöglichten ein geordnetes Schalbild mit wenigen Fugen und Spannstellen. | Foto: Paschal

Für die Herstellung der 3,30 Meter hohen Wände reichte der Ed. Züblin AG eine Vorhaltemenge von 160 Quadratmetern der Wandschalung Logo.3 aus. Das Baustellenteam setzte überwiegend großformatige Elemente mit Abmessungen von 240 mal 340 Zentimetern ein. Der Einsatz dieser großen Tafeln minimiert die Anzahl der Elementstöße und sorgt für eine ruhige Betonoberfläche. Die neu belegten Schalelemente wurden direkt ab Werk mit nur drei Spannstellen in der Höhe ausgeliefert. Das Resultat ist ein klar gegliedertes Wandbild mit wenigen Fugen und reduzierten Ankerlöchern.

Einheitliches System vom Fundament bis zur Decke

"Paschal Deck" erfüllte im Deckenbereich mehrere Aufgaben: Baustützen und H20-Träger unterstützten die Filigrandecken, zudem kam das System bei der Herstellung der Unterzüge zum Einsatz. | Foto: Paschal
"Paschal Deck" erfüllte im Deckenbereich mehrere Aufgaben: Baustützen und H20-Träger unterstützten die Filigrandecken, zudem kam das System bei der Herstellung der Unterzüge zum Einsatz. | Foto: Paschal

Die Wandschalung kam bereits bei den Gründungsarbeiten zum Einsatz. Für die Fundamente und die Bodenplatte nutzten die Betonbauer rund 80 Quadratmeter der Schalung mit einer Höhe von 90 Zentimetern. Der durchgängige Einsatz desselben Systems vereinfacht die Materiallogistik auf dem Bauplatz. Bei den horizontalen Bauteilen ergänzte das Deckenschalungssystem Paschal Deck die Ausrüstung. Die Arbeiter unterstützten damit die Filigrandecken und stellten die Unterzüge zwischen den Stützen her, was zusätzliche Sonderschalungen für die Deckenränder überflüssig machte.

Kurze Taktzeiten durch Systemtreue

Der Verzicht auf häufige Materialwechsel zahlt sich besonders bei engen Bauzeitplänen aus. Durch aufeinander abgestimmte Systeme ließen sich die Arbeitsabläufe verschlanken und mit einer relativ kleinen Mannschaft wirtschaftlich abwickeln. Die frühzeitige technische Beratung und die exakte Entwicklung des Schalbildes in der Planungsphase verhinderten Verzögerungen bei der späteren Ausführung. Das Schulgebäude in Massivbauweise mit vorgehängter Holzfassade profitiert im Inneren nun von exakt definierten und sauber ausgeführten Betonoberflächen.

Logo.3: Feuerverzinkung und Passivierung verlängern die Lebensdauer

Die mechanischen Belastungen beim Transport, der Reinigung und dem Kontakt mit Beton beanspruchen die Stahlrahmen von Wandschalungen im täglichen Einsatz erheblich. Paschal stellt die Rahmenkonstruktion der Logo.3 deshalb im Neuverkauf auf eine Feuerverzinkung mit zusätzlicher Passivierung um. Der Zinküberzug schützt den Rahmen durch seinen kathodischen Korrosionsschutz selbst bei tiefen Kratzern vor Rostbildung. Die hauchdünne, chemische Passivierungsschicht dient als zusätzliche Barriere, verlangsamt die Reaktion des Zinks mit Sauerstoff und Feuchtigkeit drastisch und verhindert die Entstehung von Weißrost. „Mit dem feuerverzinkten Stahlrahmen mit Passivierung ist die Logo.3 noch besser für die täglichen Belastungen gerüstet“, erklärt Paschal-Schalmeister Markus Schmitt. Neben der längeren Nutzungsdauer reduziert die veränderte Oberflächenstruktur zudem die Betonanhaftung, was den Reinigungsaufwand verringert.


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