Nachhaltige Kleidung
CWS Workwear zeigt Fortschritte bei ESG und Kreislaufwirtschaft

CWS Workwear hat den Responsibility Report 2025/26 veröffentlicht. Der Anbieter für Mietberufsbekleidung zeigt darin messbare ESG-Fortschritte auf. Für Bauunternehmen und GaLaBauer wird dieses kreislauforientierte Servicemodell zunehmend relevant, da es die eigenen Lieferketten dekarbonisiert und bei öffentlichen Ausschreibungen punktet.

Carhartt zeigt, wie moderne Workwear vor UV schützt
Warum UV-Schutz nicht bei Sonnencreme endet: Carhartt zeigt, wie moderne Workwear vor UV-Strahlung auf der Baustelle schützt.
Die Bereitstellung und Pflege von Arbeitskleidung hat einen direkten Einfluss auf die CO2-Bilanz von Bauunternehmen. Mit der Veröffentlichung des aktuellen Responsibility Reports legt der Textilservice-Anbieter CWS Workwear konkrete Zahlen zu seiner Nachhaltigkeitsstrategie vor. Das Unternehmen übernimmt im Rahmen eines Leasing-Modells den gesamten Lebenszyklus der Bekleidung – von der Beschaffung über die regelmäßige Reinigung bis hin zur Reparatur.
Für die Baubranche und ausschreibende Stellen bietet dieser Ansatz der Kreislaufwirtschaft einen konkreten fachlichen Nutzwert: Durch die Verlängerung der Textil-Lebensdauer und den ressourcenschonenden Betrieb der industriellen Wäschereien können Bauunternehmen die Emissionen in ihrer eigenen Lieferkette (Scope 3) signifikant senken. Dies ist ein entscheidender Faktor, da der Nachweis nachhaltiger Beschaffungsprozesse im Rahmen des ESG-Reportings und bei öffentlichen Vergabeverfahren zunehmend zur Pflicht wird.
Messbare ESG-Fortschritte und erneuerbare Energien
Laut dem Bericht verzeichnet CWS Workwear Einsparungen im operativen Betrieb. Der Anteil an erneuerbarem Strom im Gesamtunternehmen liegt bei 81 Prozent. In 90 Prozent der Wäschereien kommen Systeme zur Wasserwiederverwendung oder zum Wasserrecycling zum Einsatz. Aktuell bestehen 55 Prozent der angebotenen Arbeitskleidung aus recycelten oder wiederverwendeten Materialien. Für diese Leistungen wurde das Unternehmen mit der Ecovadis-Goldmedaille ausgezeichnet. Zudem bekennt sich der Dienstleister zur Science Based Targets Initiative (SBTi) und plant, die Scope-1- und Scope-2-Emissionen bis zum Jahr 2030 um bis zu 42 Prozent gegenüber dem Basisjahr 2021 zu reduzieren.
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Ausbau des Wäschereinetzes für mehr Ressourceneffizienz
Ein zentrales Element der Strategie ist die Modernisierung der Infrastruktur, um Wasser- und Energieverbräuche weiter zu senken. Im Jahr 2026 nimmt das Unternehmen schrittweise drei neue oder erweiterte Standorte in Betrieb. Im niedersächsischen Lingen wird die Kapazität von 20.000 auf 26.000 Teile pro Tag erhöht. In Cork (Irland) sinkt der Wasserverbrauch um rund 40 Prozent, gepaart mit einer Wärmerückgewinnung im gleichen Umfang. Ein weiterer Standort entsteht im rumänischen Brașov mit einer Tageskapazität von bis zu 24.000 Teilen.
Lieferkettentransparenz und Nachweisbarkeit
Um den steigenden gesetzlichen Anforderungen an die Nachhaltigkeitsberichterstattung gerecht zu werden, arbeitet CWS Workwear kontinuierlich an der Datenqualität. Das betrifft insbesondere die Transparenz in der Lieferkette und die Einhaltung von menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten bei der Textilproduktion, was wiederum den Kunden aus dem Bausektor die Nachweisbarkeit ihrer eigenen ESG-Bemühungen erleichtert.
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