Porta: KI-Front-Office soll Handwerksbetriebe entlasten
Die Hamburger Handwerkersoftware Plancraft bringt mit Porta ein neues, eigenständiges KI-System auf den Markt. Ziel ist es, das Front-Office im Handwerksbetrieb zu digitalisieren und damit spürbar zu entlasten. Bereits heute wird Plancraft europaweit von mehr als 30.000 Betrieben genutzt.


Warum Bauunternehmen ihr Dokumentenmanagement neu denken
Digitale Bauakten, automatisierte Rechnungen und KI: Ein DMS kann Dokumente bündeln, Prozesse beschleunigen und Bauprojekte übersichtlicher machen.
In Zeiten von Fachkräftemangel und hoher Arbeitsbelastung setzt das Unternehmen damit auf Automatisierung im Büro – dort, wo im Alltag vieler Betriebe noch immer viel manuell erledigt wird. Porta ist ab sofort verfügbar und kann zunächst kostenlos getestet werden.
KI-Telefonassistent für Handwerksbetriebe
Kernfunktion zum Start ist ein KI-gestützter Telefonassistent. Dieser nimmt eingehende Anrufe entgegen, erfasst Kundenanliegen strukturiert und beantwortet erste Rückfragen automatisiert. Ziel ist es, Mitarbeiter im Büro und auf der Baustelle von Unterbrechungen zu entlasten.
Der Assistent erkennt bestehende Kunden, ordnet Anrufe zu und legt bei Bedarf neue Kontakte inklusive aller relevanten Gesprächsinhalte an. Besonders effizient arbeitet das System in Kombination mit Plancraft: Dann werden Informationen direkt mit Projekten, Angeboten oder Aufträgen verknüpft.
Digitales Front-Office bündelt alle Kommunikationskanäle
Langfristig soll Porta deutlich mehr leisten als Telefonassistenz. Geplant ist ein zentrales System, das sämtliche Kommunikationswege im Betrieb bündelt – von Telefon über E-Mail bis hin zu WhatsApp und Web-Anfragen.
Damit könnte Porta künftig als eine Art „digitaler Meister im Büro“ agieren, der auf hinterlegtes Betriebswissen zu Leistungen, Materialien, Kunden und Terminen zugreift. Ziel ist es, Informationsverluste zu vermeiden und Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten.
Freemium-Modell macht KI im Handwerk zugänglich
Plancraft setzt bei Porta bewusst auf ein niedrigschwelliges Preismodell. Bis April ist die Nutzung vollständig kostenlos. Danach stehen dauerhaft 60 Gesprächsminuten pro Monat kostenfrei zur Verfügung.
Das System basiert auf einem Credit-Modell: Eine Gesprächsminute entspricht einem Credit. Die monatlich inkludierten 60 Credits ermöglichen es Betrieben, den Service flexibel einzusetzen – etwa nur am Wochenende oder während Urlaubszeiten.
Bei höherem Bedarf starten die Kosten bei 89 Euro pro Monat, für bestehende Plancraft-Kunden bei 79 Euro. Laut Anbieter ist Porta damit das einzige KI-Front-Office im Handwerk mit Freemium-Ansatz.
Plancraft 2.0: Vom Tool zum aktiven System
Julian Wiedenhaus, CEO und Gründer von Plancraft, sieht in der Entwicklung einen grundlegenden Wandel: „Plancraft ist die zentrale Plattform, über die Handwerks-Teams zusammenarbeiten. Alle wichtigen Daten sind dort gespeichert – von Baustellenvideos über Arbeitszeiten bis hin zu Angeboten. Auch wenn die Büroarbeit mit Plancraft schon viel schneller geht, muss am Ende noch vieles händisch erledigt werden. Genau das wird Plancraft 2.0 ändern.“

Die Vision: ein aktives System, das Aufgaben eigenständig übernimmt und so Zeit spart – insbesondere im administrativen Bereich.
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Entlastung für den Büroalltag im Handwerk
Mit Porta adressiert Plancraft eine zentrale Herausforderung vieler Betriebe: die hohe Belastung im Büro bei gleichzeitigem Personalmangel.
Ob sich das KI-Front-Office im Alltag bewährt, dürfte vor allem davon abhängen, wie zuverlässig die Automatisierung funktioniert. Klar ist jedoch: Digitale Assistenzsysteme wie Porta könnten künftig eine Schlüsselrolle dabei spielen, Handwerksbetriebe effizienter und widerstandsfähiger aufzustellen.
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